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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26400
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Guten Morgen. Wir mussten leider in 2012 unser Haus

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Morgen.
Wir mussten leider in 2012 unser Haus verkaufen.
Die Restsumme von 50000 Euro konnten wir nicht aufbringen, und ein Rechtsanwalt hat einen Vergleich bis 10/2019 ausgehandelt, worin wir unseren pfändbaren Anteil immer ableiten.
Die Bank war damals eine Sparkasse.
Nun bekommen wir ständig anschreiben der Bad Homburger Inkasso, worin wir aufgefordert werden, alles noch einmal zu offenbaren, etc.
Frage1:
Ist es rechtens das die Sparkasse diesen Vergleich der mit der Sparkasse ausgehandelt wurde, einfach weitergibt?
Frage 2:
Sind Ehepartner sich gegenseitig zu Unterhalt verpflichtet?
Ich verdiene ca 1900 netto, meine Frau ca 1550 Euro netto, und wir haben einen Sohn 12 Jahre.
Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Frage 2.
Sind Ehepartner gegenseitig zu Unterhalt verpflichtet?
Ich verdiene ca 1900 netto, meine Frau ca 1550 netto und wir haben einen Sohn 12 jahre

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

in wessen Auftrag fordert der Inkassodienst Sie denn zur Offenlegung auf?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Im eigenen Auftrag.
Sie hätten diesen Vergleich der Sparkasse übernommen

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen gilt folgendes: Grundsätzlich kann ein Gläubiger (=hier die Bank) seine Forderungen gegen den Schuldner (=hier Sie) an einen Dritten abtreten (§ 398 BGB).

Das ist hier erfolgt, da die Bank die gegen Sie bestehenden Forderungen auf den Inkassodienst übertragen hat. Als Schuldner müssen Sie dieser Abtretung auch nicht zustimmen.

Sie als Schuldner sind aber nur dann zu den verlangten Auskünften verpflichtet, wenn der Inkassodienst Ihnen eine schriftliche Abtretungsanzeige vorlegen kann, Ihnen also nachweist, dass eine Abtretung erfolgt ist.

Solange der Inkassodienst diesen Nachweis nicht führt, müssen Sie überhaupt keine Auskünfte erteilen.

Fordern Sie diesen daher zum Nachweis der Abtretung auf!

Zu Ihrer weiteren Frage:

Eheleute sind einander gemäß § 1360 BGB zum Unterhalt verpflichtet:

https://dejure.org/gesetze/BGB/1360.html

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Vielen Dank für diese Auskunft.
Leider habe ich noch eine Frage.
Ich habe letztes Jahr, bedingt durch den Tod meines Vaters, mein Elternhaus geerbt.
Es ist 50/50 an mich und meine Mutter übergegangen.
Ich hab dieses Jahr (Januar) alles auf mich genommen, und meine Mutter hat ein Wohn und Nutzrecht für sämtliche Räume und Nebengebäude.
Der Wert wurde nun auf 103000 Euro geschätzt.
In dem bestehenden Vergleich mit der Sparkasse steht geschrieben das ich im Falle einer Erbschaft zur Abgabe der Hälfte verpflichtet bin.
Wieviel wäre das?
Objektwert 103000 Euro
Mutter ist 63 Jahre alt
Wohn/ Nutzrecht für das komplette Gebäude.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Von dem Objektwert (=103.000 EUR) müssen Sie in diesem Fall den Wert des Wohnrechts in Abzug bringen.

Die Berechnung des Wohnwertes erfolgt in mehreren Schritten, wobei das Lebensalter des Berechtigten (hier Ihre Mutter) zugrunde zu legen ist.

Auf der folgenden Seite (mit Beispielen zur Berechnung) können Sie den exakten Wert berechnen:

http://www.urbs.de/zahlen/change.htm?lohn6.htm

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kunde: hat geantwortet vor 20 Tagen.
Eine Frage habe ich noch.
Aus unserer Schufa wurden sämtliche Einträge der Sparkasse gelöscht.
Nun hat der Inkassodienst bei meiner Frau diese Forderung wieder , mit einem höheren Betrag , eingetragen.
Ist das dann auch nicht rechtens?

Nein, das wäre nicht rechtens: Wenn eine Löschung des Eintrags erfolgt ist, dann kann der Inkassodienst keine neue Eintragung veranlassen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt