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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4664
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Sehr geehrten Anwältin und Anwalt Leider bin ich vor circa

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrten Anwältin und Anwalt
Leider bin ich vor circa einen Monat bestraft worden wegen Betrug
1. zur 50 Tagessätze
2. zur 90 Tagessätze
Leider hatte ich nicht die Möglichkeit mich richtig zu verteidigen und ich habe es einfach so angenommen.
Bei der 90 Tagessätze ist das wegen ein Ex Freund von mir, wir wollten damals eine eigene Firma gründen und er gab mir 4000 Euro die leider beim einem Umzug gestohlen worden, ich könnte das nicht beweisen und trotzdem war ich ehrlich zu ihm und sagte ich würde es zurückzahlen, er zeigte mich trotzdem an und wurde verurteilt. Bei der 50 Tagessätze ist aus mein eigenen Fehler gewachsen weil ich beim ArGe nicht gemeldet habe das ich ein 150 Euro Job tätige.
Ich bin angehender Fachkraft für Schutz und Sicherheit und ich liebe meine Arbeit.
Wie kann ich meine Arbeit trotzdem machen? Ich gehe davon aus das ich die Zurverlässigkeit nicht erhalten werden, mir tut das aufrichtig leid und versuche alles möglich meine Arbeit trotzdem zu machen! Gibt es Möglichkeit? Z.b wenn man bei der zuständigen Behörde vorspricht?
Mit freundlichen Grüßen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Ihre Möglichkeit bestünde darin, das Führungszeugnis frei von diesen Verurteilungen zu halten. Wenn die Verurteilung nicht dort aufgeführt ist, kann Ihnen die Zuverlässigkeit zumindest deswegen nicht versagt werden.

Gemäß § 39 Bundeszentralregistergesetz (BZRG) kann die Nichtaufnahme einer Verurteilung in das Führungszeugnis beantragt werden. Der Antrag ist schriftlich beim Bundesamt für Justiz in Bonn zu stellen.

Um Erfolg zu haben, darf das öffentliche Interesse einer Entfernung der Eintragung aus dem Führungszeugnis nicht entgegenstehen. Es müsste also von Ihnen ausgeführt werden, warum in dem konkreten Einzelfall Ihr Interesse an einem ungehinderten beruflichen Fortkommen höher wiegt als das Vertrauen Öffentlichkeit in die Richtigkeit des Führungszeugnisses.

Aber ich will Ihnen da nicht zu große Hoffnungen machen. Meiner Erfahrung nach wird es schwer, die Behörde davon zu überzeugen, dass ausnahmsweise das öffentliche Interesse hinter dem Interesse des Antragstellers steht.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 26 Tagen.
Danke für Ihre schnelle Antwort und Hilfe Mit freundlichen Grüßen

Sehr gerne.

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