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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29059
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe gestern einen Fehler gemacht, ich bin devot

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe gestern einen Fehler gemacht, ich bin devot veranlagt und habe in einem Moment der "Geilheit" einen Sklavenvertrag unterschrieben, was ich nun bereue, da sich meine Finanzielle Situation geändert hat und ich mir diesen nicht mehr leisten kann, dieser erhält jedoch eine Mindestlaufzeit von 6 Monaten und eine Freikaufsumme von 600 Euro.

Ich habe nun angst erpresst zu werden wenn ich den Vertrag Kündige da die Person auch Bilder und Daten von mir besitzt

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Durch die Angst erpresst zu werden sollten Sie sich von einer Kündigung nicht abhalten lassen. Sollte wider Erwarten der Vertragspartner damit drohen, dann sollten Sie sofort und unmißverständlich klar machen, dass Sie dann sofort Strafanzeige wegen des Verdachts der Erpressung stellen werden.

Rechtlich gesehen haben Sie nach § 1004 BGB analog einen Anspruch auf Herausgabe beziehungsweise Vernichtnung Ihrer Daten und Bilder.

Sollte es hier Probleme geben, dann können und sollten Sie die Person sofort auf Herausgabe und Unterlassung verklagen.

Sie sehen also vor einer Kündigung brauchen Sie sich nicht zu fürchten.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Muss ich bei einer Kündigung den die 6 Monate Laufzeit und den Freikauf einhalten? Oder ist ein Sklavenvetrag sowieso rechtswidrig? Oder gilt hier auch wie üblich im Internet ein 14Tägiges wiederufsrecht auch wenn in dem Vertrag steht das es kein zurück gibt.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich gehe davon aus, dass der Vertrag nach § 138 BGB verstößt und somit sittenwidrig ist. Insoweit brauchen Sie die 6 Monate Frist grundsätzlich nicht einhalten.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Die 600 Euro für den "Freikauf" müsste ich dann also einhalten?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein solche Klauseln sind unwirksam, da sittenwidrig.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 24 Tagen.
Ok, Vielen Dank

Gerne!

Vergessen Sie bitte nicht mich abeschließend noch zu bewerten.

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.