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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8996
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ist ein Notaranderkonto pfändungssicher? Fakt ist, dass der

Diese Antwort wurde bewertet:

Ist ein Notaranderkonto pfändungssicher? Fakt ist, dass der Kaufbetrag meines Erbanteils (Immobilien) auf einem Notaranderkonto liegt. Der Miterbe macht nun eine Pfändung geltend. Um an meinen Besitz (ich bin gleichberechtigte Erbin nach meinem Vater) zu gelangen, verklagte er mich. Das Landgericht sprach ihm meinen Besitz zu. Das Recht, mich zu verklagen, entnahm er einem gerichtlichen Vergleich, der mir jedoch übergestülpt wurde, weil mein Anwalt nur die Interessen des Miterben wahrnahm und meine REchte völlig vernachlässigte. Nun will der Miterbe den Notar, der das Anderkonto unterhält, bewegen, die Anwalts- und Gerichtskosten von diesem Kaufpreis abzuzwacken. Fakt ist,dass der Miterbe seit März 2016 mir sämtliche Abrechnungen und Erlöse aus Vermietung und Verpachtung nicht mehr zukommen lässt, er jedoch immer noch nicht anstatt meiner Person in den Grundbüchern eingetragen ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Nein, ein Notaranderkonto ist wie jedes Konto nicht pfändungssicher.

Denn gepfändet wird im Falle eines vorliegenden Titels nicht das Konto, sondern der Auszahlungsanspruch, welcher Ihnen zusteht.

Dieser besteht unabhängig von einem Konto.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Sie haben versäumt, den zweiten Teil der Frage zu beantworten, diesen ersten Teil, also die Rechtslage hierzu habe ich bereits im Netz selber gefunden. Für 74 Euro ein ziemlich schnelles Geschäft. Sorry, da muss eine Großmutter lange für stricken. Ich bin sehr enttäuscht.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Ich bitte um Rücküberweisung - das hat doch keine Art - nicht weiterzuempfehlen - Euro 74 aus dem Fenster geschmissen

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne will ich Ihnen auch noch den zweiten Teil Ihre Frage beantworten.

Ohne gerichtlichen Titel kann der gegnerische Anwalt nicht auf das Notaranderkonto zugreifen.

Auch sind somit die Anwalts- und Gerichtskosten vorab nicht "abzwackbar". Hierfür gibt es weder eine Rechtsgrundlage noch einen Titel.

Konnte ich Ihre Frage nunmehr beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

waren meine Ausführungen informativ bzw. haben diese Ihnen weitergeholfen? Haben Sie noch Rückfragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiter helfen?

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.

Selbstverständlich können Sie auch nach der Abgabe einer positiven Bewertung noch nachfragen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Wie steht es mit einer Zwangsvollstreckungsgegenklage aus, da der Miterbe mir seit März 2016 eigenmächtig die Erlöse aus Vermietung und Verpachtung, die mir zustehen, vorenthält?

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

eine Zwangsvollstreckungsgegenklage könnten Sie nur führen, wenn der Miterbe einen Titel gegen Sie hat. Ansonsten wäre diese das falsche Rechtsmittel.

Die Erlöse wären je nach Einzelfall über eine Zahlungsklage und wenn eine Erbengemeinschaft besteht über eine Erbauseinandersetzungsklage einzufordern.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-