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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8724
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ehepaar mit 6 Kindern wohnt gemeinsam des Ehemannes. Beide

Diese Antwort wurde bewertet:

Ehepaar mit 6 Kindern wohnt gemeinsam im Haus des Ehemannes. Beide zahlen seit vielen Jahren monatlich ihr Einkommen auf ein gemeinsames Konto. Die Ehefrau hat darüber hinaus mehrere andere Konten, machte Erbschaften und hat monatlich ca. 600 € Spesen für sich.
Die Trennung des Ehepaares erfolgte zum März 2018. Die Ehefrau bezahlte ab Dezember 2017 nicht mehr ihren jahrelang erfolgten Unterhaltsbeitrag.
Einen Vertrag über die Zahlung des Beitrages gibt es nicht, wohl aber die Einzahlungsbelege.
Kann der Ehemann erfolgreich den Unterhaltsbeitrag für die drei Monate einklagen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzungvon JustAnswer entschieden haben.

Ich bin RechtsanwaltDr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteiltenSachverhalt folgende Nachfrage:

Welchen Unterhaltsbetrag meinen Sie? Ggü. dem Ehemann oder einem Kind?

Meinen Sie mit Trennung nicht die Scheidung, sondern einfach die räumliche Trennung?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr.Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 23 Tagen.
Bei dem Unterhaltsbetrag handelt es sich um den Unterhalt des Hauses, der Familie insgesamt, Finanzierung von Urlauben, den Schulkosten usw.. Die Trennung bezieht sich auf eine räumliche Trennung. Die Ehefrau zog mit den 6 Kindern aus.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn zwischen den Eheleuten nichts gesondertes vereinbart ist, besteht für die Zahlung von "allgemeinem Unterhalt" für die Familie keine Rechtsgrundlage.

Insbesondere muss keine Zahlung für die laufenden Raten einer Immobilie geleistet werden. Dies gilt auch dann, wenn durch die Nichtzahlung die Gefahr der Kündigung der laufenden Darlehensbeträge droht.

Wenn nämlich Ihre Frau mit den Kindern auszog, wird hierüber eine Unterhaltspflicht (nach erster Einschätzung) nur ggü. Ihnen begründet. Diese ergibt sich für die Kinder aus den §§ 1601 ff. BGB.

Für Ihre Rechtsfrage gilt somit konkret:

Sie können daher nicht rückwirkend "allgemeinen Unterhalt" für die Familie einfordern.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.