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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 26101
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Bei Hundebiss in Bauchraum und Verdienstausfall (Ferienjob

Diese Antwort wurde bewertet:

Bei Hundebiss in Bauchraum und Verdienstausfall
(Ferienjob aufgrund Studium von 960 €) es erfolgte keine Entgeltfortzahlung bietet Versicherung 350 €. Laut Schmerzensgeldtabelle bekommt man bei Hundebiss 1400 € in Oberschenkel 4.100 €
Ist somit eine Forderung an Versicherung von 1500 € insgesamt überzogen?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Die Forderung ist nicht überzogen, und Sie sollten das Angebot der Versicherung auf Zahlung von nur 350 Euro keinesfalls annehmen.

Nach einem Urteil des LG Aachen kann bei einem Hundebiss mit verletztem Oberschenkel schon Schmerzensgeld in Höhe von 6.100 Euro gefordert werden, und nach einem Urteil des OLG Düsseldorf 2.600 Euro Schmerzensgeld bei einem Hundebiss in den Arm.

Ein Biss in den Bauchraum - wie hier - birgt die jederzeitige Gefahr einer schweren Infektion und/der Blutvergiftung und rechtfertigt daher die Zahlung eines Schmerzensgeldes von mindestens 3.500 bis 4.000 Euro.

Sie sollten angesichts dieser klaren Rechtsprechung daher auch die Zahlung eines entsprechend höheren Schmerzensgeldes von der Versicherung beanspruchen und das Ihnen unterbreitete Angebot zurückweisen!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Können wir auch das Argument des Verdienstausfalles geltend machen?
Wie kann ich die Versicherung dazu bewegen nochmal zu prüfen? Ist Androhung von rechtlichen Mitteln angebracht? Bzw. wenn Versicherung bei Ihrem Angebot bleibt ist es dann sinnvoll einen Anwalt einzuschalten.
Wir haben nämlich derzeit keine Rechtsschutzversicherung.

Ja, der Verdienstausfall ist Ihnen ohnehin als Schadensersatz zu erstatten - dies hat nichts mit dem Schmerzensgeldanspruch zu tun.

Sie sollten die Versicherung auf die bestehenden Schmerrzensgeldhöhen nach der Rechtsprechung hinweisen und in Aussicht stellen, dass Sie einen RA beauftragen werden, sollte die Versicherung nicht deutlich mehr zahlen wollen: Sämtliche Versicherungen sind wenig regulierungsfreudig, und erst die Androhung, einen Anwalt einzuschalten, bewegt eine Versicherung zum Einlenken.

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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