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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7652
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Das Sozialamt hat mir mitgeteilt, dass ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Das Sozialamt hat mir mitgeteilt, dass ich Unterhaltsleistungen für meinen 41-jährigen Sohn anteilig in Höhe von 28,97€ erbringen soll. Kontakt zu meinem Sohn habe ich nicht, ich kenne also auch die Ursache/Gründe, die zu dem Anspruch führen, nicht. Seit 3 Jahren bin ich in Altersrente (1.378,81€). Wohneigentum ist nicht vorhanden, die Ersparnisse für Alterssicherung, Gesundheit und unerwartete Ereignisse etc. sind in einem Portfolio angelegt. Im Fragebogen des Sozialamtes werden die Vermögenswerte aber detailliert abgefragt. Im Internet habe ich gleichgelagerte Beispiele gesehen, wo nur die Rente berücksichtigt wurde, keine sonstigen Werte wie z.B. Sparguthaben etc. a) werden die Vermögenswerte eingerechnet und muss ich sie überhaupt angeben?; b) muss ich zahlen?

Sehr geehrter Fragesteller,

halten Sie es für möglich, dass Ihr Sohn behindert ist ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Er soll angeblich psychische Probleme haben, körperlich ist er gesund. Die Zahlungen des Sozialamtes sind zunächst für 2 Jahre vorgesehen.

Sehr geehrter Fragesteller,

wäre es möglich, dass Sie das Schreiben zur Verfügung stellen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 29 Tagen.
Die Informationen zu seinen psychischen Problemen habe ich aus dritter Hand, das Sozialamt darf keine Auskunft geben. Aber mich interessiert eigentlich, ob ich meine Spar- und Vermögenswerte bekanntgeben muss und ob die überhaupt in Anspruch genommen werden können - ja oder nein - das ist der wesentliche Punkt meiner Frage, da ich ja nicht der Antragsteller auf Unterhalt bin.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke für die Nutzung von Justanswer.

Also gut, versuchen wir es so.

Grundsätzlich ist die Forderung von Unterhalt für ein krankes oder behindertes volljähriges Kind nicht zu beanstanden. Ob eine Zahlung auch erfolgen kann ist von Ihrer Leistungsfähigkeit abhändig. Zur Prüfung der Leistungsfähigkeit werden die Einkünfte (Arbeit, Rente) geprüft. Zum Einkommen zählen aber auch Mieterträge oder Erträge aus Kapital. Dies bedeutet, Ihr Vermögen zählt für den Unterhalt nicht, nur Erträge daraus, was die Zinsen wären müssten Sie ggf. für die Unterhaltszahlung einsetzen.

Da in Ihrem Fall das Sozialamt handelt und nicht Ihr Sohn liegt darin begründet, dass die Ansprüche, die Ihr Sohn gegen Sie hätte durch die Leistungsgewährung des Sozialamtes auf dieses übergegangen sind. Letztlich macht das Sozialamt nur den Unterhaltsanspruch Ihres Sohnes geltend.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Gern beantworte ich eventuelle Nachfragen Ihrerseits.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.