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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 39522
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich bekam per Email ein

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren. Ich bekam per Email ein schreiben der izp dis Inkasso aus Hamburg die mich anmahnen eine Kreditkarte bestellt zu haben. Ich füllte damals lediglich ein Kontaktformular aus ohne etwas abgeschickt zu haben. Ich ging mit der zurück Taste einfach wieder raus. Kurz darauf erhielt ich eine Email ( man wirft mir vor das ich durch das Öffnen der Email den Kauf bestätigt habe - Lesebestätigung = Kauf ). Ich antwortete auf diese Email das ich nie etwas bestellen wollte und bekam lediglich zurück das die Email addy nicht existiert. Kurz darauf bekam ich Post per Nachnahme in Höhe von 99,90 Euro welche ich nicht annahm. Angeblich bekam ich dann zahlreiche Briefe wegen der annahmeverweigerung (was nicht stimmt. Ich habe keinen einzigen Brief oder Email erhalten). Nun nahm dieses Inkasso Unternehmen per Email erstmals im September Kontakt mit mir auf. 9 monate später und präsentiert mir nun mein Log in, meine id etc und will mich damit unter Druck setzten. Sie drohen jetzt sogar im ersten per Post verschickten Brief mit Strafanzeige gegen mich. Was soll ich nur tun? Mit freundlichen Grüßen Bibi
Assistentin: Vielen Dank. Können Sie mir noch ein paar weitere Informationen geben, damit ich den passenden Experten für Sie finden kann?
Kunde: Welche Informationen benötigen Sie noch?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Lassen Sie sich nicht einschüchtern und unter Zahlungsdruck setzen, denn ein Vertrag ist unter den mitgeteilten Umständen nicht begründet worden!

Das Öffnen einer E-Mail stellt rechtlich selbstverständlich keine rechtlich erhebliche Annahmeerklärung dar mit der Folge, dass es hier schon ersichtlich an jeglichem Vertragsschluss fehlt, der Sie zur Zahlung verpflichten könnte.

Eine Vertragserklärung hätten Sie nur dann abgegeben, wenn Sie ausdrücklich das Angebot auf Abschluss eines Vertrages angenommen hätten - daran aber fehlt es hier zweifelsfrei.

Weisen Sie daher die gegen Sie geltend gemachte Forderung unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte und klare Rechtslage zurück, und lassen Sie sich durch etwaige Folgeschreiben nicht verunsichern!

Klicken Sie bitte zur Abgabe Ihrer positiven Bewertung oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach Ihrer Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Sie zeigen mir aber auf wann ich ihre Seite besucht habe und was ich angeblich getan haben soll. Ich habe auch nie einen per SMS verschickten Link geöffnet. Des weiteren führen sie mir etwas über einen Windows Browser auf.....Ich besitze überhaupt keinen PC. Und sie drohen mir mit einem Ermittlungsverfahren

Der Besuch einer Webseite ersetzt keinen Vertragsschluss und beweist daher gar nichts!

Wenn Sie gar keinen PC besitzen, so gilt das oben Ausgeführte umso mehr - Sie sind dann offenbar Opfer einer gezielten Abzocke: Lassen Sie sich daher - wie bereits eingangs angeraten - nicht einschüchtern, und erstatten Sie Strafanzeige wegen Nötigung und versuchten Betruges, wenn man Sie erneut mit unberechtigten Zahlungsforderungen überziehen sollte.

Klicken Sie´dann bitte zur Abgabe Ihrer positiven Bewertung oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach Ihrer Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Sie haben noch immer keine Bewertung hinterlassen.

Ich habe meine Arbeitszeit aufgewendet, um Ihnen behilflich zu sein, und Ihre Anfrage ist in aller Ausführlichkeit beantwortet worden.

Geben Sie daher nunmehr Ihre Bewertung für die in Anspruch genommene anwaltliche Dienstleistung ab (klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne=3-5 Sterne), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Kostenlose Rechtsberatung durch Rechtsanwälte ist gesetzlich verboten!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank für die Hilfe
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Eine Frage hab ich noch. Sie berufen sich auf ein sog. Internetgeschäft.

Gern geschehen - auch Ihnen vielen Dank!

Sollte die Gegenseite Ihnen Probleme machen, melden Sie sich bei mir zurück.

Ein "Internetgeschäft" existiert nicht - es gibt nur Fernabsatzverträge, das sind solche, die unter Einsatz von Fernkommunikationsmitteln (=Telefon, PC oder Fax) geschlossen werden.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Darf ich Ihnen mal das Schreiben schicken? Ich würde es kurz abfotografieren.

Selbstverständlich.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Anbei das Schreiben

Sämtliche der in dem Schreiben enthaltenen Daten stellen keinen Vertragsnachweis dar, sondern bezeugen lediglich, dass Sie die Seite besucht haben - und nicht mehr.

Für einen möglichen Vertragsschluss ist die Gegenseite aber in der vollen Beweispflicht, und nicht etwa Sie müssten nachweisen, keinen Vertrag geschlossen zu haben.

Fordern Sie die Gegenseite daher auf, den Vertragsschluss nicht nur pauschal zu behaupten, sondern Ihnen diesen auch auch konkret unter Beweis zu stellen.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Dies wurde mir noch mit geschickt. Hier geht auch hervor (So sehe ich das das es 2 mal um Android- also um ein H***** *****deln soll) und der Rest über Windows.
Ist das Beweis genug?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Windows meint scheinbar einen pc

Nein, denn auch diese Daten beweisen nur, dass Sie mit einem Endgerät die Seite besucht haben.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Ok.
Wie formuliere ich mein schreiben am besten. Sorry für die dumme Frage, aber ich bin in solchen Sachen einfach nicht geübt und wäre über Hilfe sehr dankbar

Gerne kann ich Ihnen im Rahmen des hiesigen Premium Service nach bereits erfolgter umfassender Beantwortung Ihrer Frage zusätzlich ein entsprechendes Schreiben fertigen.

Ich unterbreite Ihnen ein entsprechendes Angebot.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen Dank

Haben Sie das Angebot erhalten?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Was kostet mir so ein schreiben? Einmalige Zahlung ohne Mitgliedschaft oder ähnliches?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
43 Euro?

Ich sende Ihnen ein neues Angebot mit reduziertem Preis. Es handelt sich um eine einmalige Zahlung ohne Mitgliedschaft. Der Preis läge bei etwa 35 Euro.

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
jetzt wäre mir ein formuliertes schreiben recht.
Angebot angenommen.

Ok, danke.

Ich werde Ihnen das Schreiben in etwa 15 Minuten hier einstellen.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Vielen lieben Dank für Ihre nette Hilfe :-)

Formulieren Sie Ihr Zurückweisungsschreiben wie folgt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezugnahme auf Ihr Schreiben vom... teile ich Ihnen mit, dass ich keinerlei Zahlungen leisten werde, da ich den Ihrerseits behaupteten Vertrag nicht geschlossen habe.

Den angeblichen Vertragsschluss bestreite ich daher hiermit ausdrücklich.

Sofern Sie gegenteiliger Ansicht sein sollten, obliegt allein Ihnen die volle Beweislast für einen vermeintlichen Vertragsschluss.

Dieser Sie treffenden Beweispflicht sind Sie im Übrigen in keiner Weise nachgekommen, denn die mir übermittelten Unterlagen weisen samt und sonders ausnahmslos rein technische Daten aus, die zwar belegen mögen, dass ich die Internetpräsenz Ihrer Mandatschaft aufgesucht habe.

Diese Rohdaten stellen aber nicht unter Beweis, dass ich den vermeintlichen Vertrag geschlossen habe.

Den Ihnen obliegenden Vertragsnachweis werden Sie auch deshalb nicht führen können, weil ich lediglich ein Kontaktformular ausgefüllt und daraufhin die Kommunikation abgebrochen habe.

Insbesondere das Öffnen der von Ihrer Mandantschaft sodann übermittelten E-Mail stellt desgleichen keine Annahmeerklärung eines etwaigen Angebots dar, denn diesbezüglich fehlte es mit schon an jeglichem auf einen Vertragsschluss gerichteten Rechtsbindungswillen.

Rein vorsorglich und hilfsweise erkläre ich hiermit die Anfechtung meiner Vertragserklärung gemäß § 119 BGB und § 123 BGB, und äußerst hilfsweise mache ich von meinem gesetzlichen Widerrufsrecht gemäß §§ 312 g, 355 BGB Gebrauch.

Datum/Unterschrift"

Kunde: hat geantwortet vor 2 Jahren.
Dankeschön. Sie haben mir sehr geholfen. Ich werde dies morgen per Einschreiben auf den Weg bringen.
Schönen Tag noch für Sie und alles Gute

Danke ***** ***** wünsche ich Ihnen ebenfalls.