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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18144
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Tag Herr RASchiessl, meine Frau und ich leben in einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag Herr RASchiessl,
meine Frau und ich leben in einer Zugewinngemeinschaft. Es ist während der Ehe eine Finanzierung für den Hausbau aufgenommen wurden. Die Finanzierung läuft auf meine Frau, ich bin der Bürge der Finanzierung. Das gebaute Haus läuft auch komplett auf meine Frau ohne dass ich Miteigentümer oder als Bürge im Grundbuch eingetragen bin. Die Raten zur Tilgung des Kredits werden jedoch durch mich bedient. Die Finanzierung läuft noch die nächsten 10 Jahre. Dann wird der Restbetrag durch eine Versicherungsauszahlung meines Schwiegervaters in das Darlehen hinein abgelöst.
Wie sähe die Situation im Fall einer aktuellen Scheidung aus? Habe ich, obwohl ich nicht als Miteigentümer des Hauses eingetragen bin, Anspruch auf die 50 % Zugewinnausgleich, welche ich bisher in die Finanzierung eingebracht habe? Wie ist es, wenn meine Frau meine 50%-Anteile nicht ausbezahlen kann? Wie läuft es nach der Scheidung weiter, da ich ja als Bürge in der Finanzierung eingetragen bin?
Danke ***** ***** Ihre Unterstützung.
Freundliche Grüße
Tommy Umbreit

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre Anfrage. Bei laufenden Zahlungen, die während des Zusammenlebens erbacht werden findert ein Ausgleich nicht statt. Begründung. Ausgestaltung der ehelichen Lebensgemeinschaft. Erst ab der Trennung können Sie einen Ausgleich verlangen.

Sie haben aber unabhängig davon einen Anspruch auf Zugewinnausgleich, egal ob Miteigentümer

Das sind aber nicht einfach 50%. sondern man vergleicht, was jeder wahrend der Ehe hinzuerworben hat. Der Ehegatte, der mehr hinzuerwobrn hat muss dem anderen die Hälfte von dem, das er mehr hat in Geld ausgleichen.

Meines Erachtens entfällt mit der Scheidung die Rechtsgrundlage für die Bürgschaft, da Sie ja nur deswegen gebürgt haben, weil die Bürgschaft Ihrer Ehefrau zugute kommt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau RASchiessl,die Bürgschaft musste gegenüber der Bank aus dem Grund eingegangen werden, da wir aufgrund der Einkommensverhältnisse mit mir als Hauptverdiener sonst keine Finanzierung bekommen hätten.Kommt die Bürgschaft tatsächlich nur meiner Frau zu Gute? Insbesondere dann, wenn meine Frau gewerblich Büroräume an mich vermietet? Wir dadurch einen Use-Case erzeugt haben, mit welchem es gegenüber dem Finanzamt legitim wurde, einen Teil der Mehrwertsteuer aus den Baukosten zurückerstattet zu bekommen? Alles im Rahmen der gewerblichen Tätigkeit meiner Frau.
Spielt es dabei eine Rolle, dass diese gewerbliche Tätigkeit meiner Frau von mir verwaltet wird? (Steuererklärung, Umsatzsteuervoranmeldung, Zweitzugriff auf gewerbliches Konto meiner Frau durch mich)Ich hoffe, meine Nachfrage ist im Rahmen.Danke Ihnen

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für die Zusatzinformationen. In diesem Fall würde ich einen Wegfall der Grundlage für die Bürgschaft verneinen, denn durch die Vermietung sind Sie selbst auch Nutznießer

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau RASchiessl,würde dann bedeuten, dass ich nach der Scheidung weiterhin die Tilgungsraten bedienen müsste, ohne dass ich Miteigentümer bin und somit keinerlei Anspruch auf dieses Geld hätte?Danke Ihnen

Sehr geehrter Ratsuchender, nein, ab der Trennung müssen Sie das schon nicht mehr. Nur die Bürgschaft, die Sie ja mit der Bank geschlossen haben bleibt bestehen

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau RASchiessl,das bedeutet, es besteht dann zwar eine Bürgschaft, ich müsste allerdings im Falle einer Zahlungsunfähigkeit meiner Frau nicht für die Tilgungsraten aufkommen?
Wenn ja, dann wäre es eine "wertlose" Bürgschaft?Danke Ihnen

Sehr geehrter Ratsuchender, Bürgschaft und Vepflichtung die Raten zu zahlen, sind völlig unterschiedliche Baustellen. Die Bürgschaft greift uanabhängig von Ihrer Pflicht, die Raten zu zahlen ein. Bürgen kann jeder

Sie müssen dann aus dem Bürgschaftsvertrag aufkommen, der ist unabhängig von allen anderen Rechtsbeziehungen

wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Frau RASchiessl,da ich nach einer Scheidung nicht mehr in dem Haus wohnen werde, nicht der Eigentümer bin, würde ich dann auch die Raten nicht mehr weiter bedienen, da ich nichts davon habe.Welche Verpflichtung könnte dem widersprechen?Danke Ihnen

Sie haften nur noch aus der Bürgschaft

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Muss ich die Raten nach einer Scheidung weiter bedienen?

Nein, schon nach der Trennung nicht mehr

Claudia Schiessl und 3 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich danke ***** ***** und wünsche ein schönes Wochenende