So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an Rechtsanwalt Kr...
Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4522
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Guten Tag, ich habe vor einer Woche einen Brief von einem GV

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag,
ich habe vor einer Woche einen Brief von einem GV bekommen, mit einem Zahlungverbot, (gem. § 845 ZPO).
Darin die Auflistung der Forderung:
Hauptvorderung € 66,72
festgesetzte Kosten, bisherige Kosten der Zwangsvollstreckung sowie nach Titulierung entstandene Inkassokosten von: € 882,60
Zinsen bis 21.08.18 : € 136,85
Kosten Zahlungsverbot (analog RVG, VV 3309) aus € 1086,17 = € 49,27
Gesamtsumme des ganzen, 1135,44
Forderung der UGV Inkasso, davor wohl, uniscore Forderungsmanagement.
Ich habe keine Ahnung was das sein soll, man kann mir auch nach, Nachfrage keine Auskunft geben, nur die Auskunft das ich Schulden habe die ich begleichen soll.
vier Tage später erreicht mich ein Brief, mit einer letzten Möglichkeit einer Ratenzahlung und Aufhebung des Zahlungsverbotes.
Man kann mir nicht mal genau Auflisten, wie die Summe von 882,60 € für festgesetzte Kosten und Co. sich zusammensetzen.
welche mir Utopisch hoch vorkommen.
Was soll ich tun?
Im Internet finden sich leider sehr viele negative Einträge über die UGV Inkasso.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

Seriös kommt einem dieser Vorgang nicht vor. Es ist nicht nachvollziehbar, wie sich aus einer Hauptforderung von 66,72 EUR eine Forderung von 1.138,44 EUR ergeben hat. Sie werden wohl nur über den Gerichtsvollzieher genauere Informationen zur Forderung bekommen. Bitten Sie diesen darum, Ihnen eine Kopie des Vollstreckungstitels zukommen zu lassen. Dann wüssten Sie zumindest schon einmal, wer Ihr Gläubiger ist und um was für eine Forderung es geht. Erst wenn Sie das wissen, können Sie weitere Schritte einleiten und sich gegen Zwangsvollstreckungsmaßnahmen wehren.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 25 Tagen.
Man hat mir gerade mitgeteilt, (UGV Inkasso) das der Vollstreckungsbescheid 9 Jahre alt sei und eine Forderung von 882,60 € somit mit allen Auslagen und Zinsen, gerechtfertigt sei.
Ich bräuchte mich dagegen nicht wehren , da Sie, ( UGV Inkasso) eh am längeren Hebel sitzen würden.
Nachdem ich dann dazugefügt habe das ich eine Kopie des Vollstreckungsbescheides haben möchte, legte man sehr schnell auf.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ein solcher Vollstreckungsbescheid machte die Forderung zumindest plausibel. Aber wenn Sie nichts von einem Vollstreckungsbescheid wissen, dann kommt einem das immer noch unseriös vor. Dann sehe ich nur den Weg, dem Gerichtsvollzieher gegenüber zu erklären, dass es keine Forderung gegen Sie geben kann und dass er Ihnen bitte eine Kopie des Vollsreckungsbescheides zukommen lassen möge. Denkbar wäre zum Beispiel, dass eine Namensverwechslung vorliegt.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Rechtsanwalt Krüger und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.