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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18041
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Besteht ein Anspruch auf Ausgleichsansprüche aus einer Ehe

Diese Antwort wurde bewertet:

Besteht ein Anspruch auf Ausgleichsansprüche aus einer Ehe mit Gütertrennung?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Können Sie mir den zu beurteilenden Sachverhalt etwas ausführlicher darstellen?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Tag, im Word Dokument hat ein Freund die Sache aus seiner Sicht vorbereitet.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

ok, vielen Dank.

Da Ihre Sache sehr tiefgehende Kenntnisse im Familienrecht erfordert, gebe ich diese Frage gerne für einen entsprechenden Experten frei.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für Ihre freundliche Anfrage. Ich bin Fachanwältin für Familienrecht aus Regensburg. Bitte einen Moment, ich sehe es mir an

Gehört Ihnen beiden die Immobilie zu Miteigentum?Bestand bei der Trattoria eine Art Vertrag, dass gegenseitig zum Erfolg beigetragen wird? Das Vermögen gehört Ihnen alleine?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Nein die Immobilie ist leider nur auf meinen noch Ehemann eingetragen. Nein es gab keinen Vertrag bei der Trattoria dahingehend. Ich habe mit meinen Lohnzahlungen zum Aufbau des Vermögens (Haus in Italien) beigetragen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich habe mein Geld und Arbeitsleistung mit guten gewissen meinem Mann zum Zweck des gemeinsamen Vermögenaufbaues überlassen. Erst 2016 habe ich erfahren dass alles nur auf seinen Namen eingetragen ist.

Sehr geehrter Ratsuchender, Gütertrennung bedeutet, dass Vermögen, das während der Ehe hinzuerworben wurde nicht geteilt wird. Der gesetzliche Güterstand ist die Zugewinngemeinschaft. Die trägt dem Umstand Rechnung, dass der andere Ehegatte zum Vermögensaufbau beiträgt. Leider haben Sie dies ausgeschlossen per Ehevertrag.

Man kann daher leider nichts machen

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Im den beiden Fällen vor dem BHG bestand auch Gütertrennung
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aus meiner Sicht (siehe Word Dokument) wurden meine Gelder "Veruntreut" da es sich ausdrücklich nicht um Geschenke an meinen Mann alleine handelte.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Der Unterschied zwischen Gütertrennung und Zugewinngemeinschaft ist mir durchaus bekannt. Daher habe ich ja eben nach einen besonderen Weg gesucht was ich meiner Meinung nach auch mit den beiden BGH Urteilen gefunden habe. Auf Basis dieser Urteile und dem Treu und Glauben benötige ich Ihre Einschätzung ob es so agumentiert werden kann / rechtlich korrekt ist. Erst danach stellt sich die Frage der Erfolgsaussicht eine möglichen Verfahrens unter dieser Argumentation.

Sehr geehrter Ratsuchender,

Sie spielen auf ehebedingte Zuwendungen an.

Diese sind in der Tat außerhalb von jeglichen Ansprüchen auf Zugewinn auszugleichen.

Sie müssten etwas zugewandt haben

Das Zugewandte muss messbar noch im Vermögen des anderen Ehegatten vorhanden sein

und ; Ohne einen Ausgleich muss das Ergebnis unbillig sein.

Wenn Sie also Geld in die Immobilie gesteckt haben und das zu einer messbaren Wertsteigerung geführt hat, die noch vorhanden ist haben Sie einen Anspruch AUF AUSGLEICH DER WERTSTEIGERUNG

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Die Immobilie wurde ja komplett neu auf einem Grundstück (Schenkung der Schwiegereltern) unter Beiführung meiner Einkünfte errichtet.

Sehr geehrter Ratsuchender, laufende Zahlungen während des ehelichen Zusammenlebens werden nicht ausgeglichen.

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Spricht also aus Ihrer Sicht nichts dagegen erst einmal das Schreiben so an Herrn Roma zu schicken und falls keine außergerichtliche Einigung erfolgt gerichtlich geltend zu machen. Natürlich muss dann der Wert des Hauses ermittelt werden etc. Ca. 43.000 € meiner Gelder ist in den Hausbau und Innenausstattung geflossen.

Sehr geehrter Ratsuchender, geltend machen würde ich es auf alle Fälle

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre Antworten.

Jederzeit gerne

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung. Vielen Dank

Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18041
Erfahrung: Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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