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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29104
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo und guten Morgen! Ich leben seit April 2018 von meiner

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo und guten Morgen!

Ich leben seit April 2018 von meiner Frau getrennt.

Es geht jetzt um den Zugewinnausgleich:

Ich habe während der Ehe von meinen Eltern viel Geld bekommen, als Geldgeschenk bzw. Erbvorauszahlung immer wieder sporadisch entweder bar oder als Überweisung. Das Geld ging teilweise auf ein gemeinsames Konto. Jetzt möchte meine Frau die Hälfte der Geldgeschenke für sich. Meine Eltern leben noch und haben auch darüber eine eidesstattliche Versicherung abgegeben. Über die Bareinzahlungen bzw. Überweisungen sind noch Belege vorhanden. Ich bin seit 1994 mit meiner Frau verheiratet. Ich bin der einige Sohn meiner Eltern.

Bitte nehmen Sie dazu Stellung. Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Frank Püschel

Sehr geehrter Ratsuchender

 

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

 

Rechtlich gesehen werden Geschenke nach § 1374 II BGB dem Anfangsvermögen hinzugerechnet. Dies ist eine bewusste Entscheidung des Gesetzgebers gewesen mit der Folge, dass Geschenke und Erbschaften selbst nicht am Zugewinn teilnehmen, sondern allenfalls der Wertzuwachs seit Schenkung oder Erbfall.

 

Der Gesetzgeber hat damit vorgegeben, dass nur das was während der Ehe durch die Ehegatten selbst hinzugewonnen wird, am Zugewinn teilnehmen soll.

 

Ihre Frau hat daher keinen Anspruch auf die Hälfte der Geschenkte, wenn Sie die Schenkung (durch die Aussage und die Zahlungsbelege) beweisen können.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Es geht somit und das priviligierte Anfangsvermögen. Die Gegenanwältin schreibt, daß meine Eltern bei jeder Schenkung festlegen hätten müssten, wem das Geld zugeht!?

Die Eidesstattliche Versicherung wurde erst in diesem Jahr von meinen Eltern geleistet. Hätte diese bereits vor der Trennung erfolgen müssen?

Ist es wesentlich ob die Erbvorauszahlungen auf mein alleiniges Konto bzw. auf ein gemeinesames Konto gingen? Teilweise wurden die Bargeschenke im Auftrag von mir von meiner Frau bar einbezahlt!

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

man kann sicher davon ausgehen, dass wenn ein Geldgeschenk erfolgt, dass dies eine Zuwendung an Sie darstellen sollte. Dies können Ihre Eltern sicherlich bestätigen. Es schadet auch nicht, dass erst im Nachhinein eine eidesstattliche Versicherung erfolgt ist und ob das Geld in Bar oder auf ein Gemeinsames Konto überwiesen hlawurde.

 

Wichtig und Ausschlaggebend ist, dass Ihre Eltern aussagen einmal dass es sich um ein Geschenk handelt und dass dieses Geschenk Ihnen geltend sollte.

 

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiter helfen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ist es ausschlaggebend was ich mit den Geldern gemacht habe? Ein Teil wurden in das Haus gesteckt. Im Grundbuch stehe ich als alleiniger Eigentümer des Grundstückes. Das Haus wurde gemeinsam gebaut.

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

nein das ist nicht ausschlaggebend. Auch dann wenn Sie die Schenkungen in das Haus inestiert haben so wird die Schenkung im Anfangsvermögen und (im Rahmen Ihres Hausanteils im Endermögen berücksichtigt. Auch wenn Sie die Schenkung in das Haus gesteckt haben, so bleibt sie dennoch neutral für den Zugewinn.

 

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Müssen bei einer Gerichtsverhandlung beide Elternteile aussagen? Welche Kosten kommen da auf jede Partei bei einem Streitwert von 100000 Euro zu?

Sehr geehrter Ratsuchender ,

 

wenn die Schenkungen bestritten werden, müssen Ihre Eltern vor Gericht aussagen.

 

Bei einem Streitwert von 100.000 EUR liegen die Anwaltskosten bei etwa 4500 EUR pro Anwalt und die Gerichtskosten bei etwa 2000 EUR.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

 

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich habe bereits Rechtsanwaltskosten über ca. 3500 Euro bezahlt. Der Verkehrswert meines Hauses ist auch noch ein Streitpunkt. Ich habe es nur von einer Bank schätzen lassen. Die Gegenseite ist jedoch der Meinung, daß der Verkehrswert höher liegt. Hier muß dann ein unabhängiger beglaubigter Gutachter noch bestellt werden. Diese Kosten kommen dann sicherlich noch hinzu, oder!?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

wenn der Wert des Hauses bestritten wird, dann muss ein Gutachten erstellt werden. Die Kosten werden etwa zwischen 2000 und 3000 EUR liegen.

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Ich zahle momentan 1436 Euro Unterhalt (incl. 1 Kindesunterhalt) im Trennungsjahr an meine Frau. Meine Tochter (12) lebt bei meiner Frau, mein Sohn (15) bei mir. Wonach richtet sich der nacheheliche Unterhalt? Höhe bzw. Dauer? gibt es hier eine klar rechtliche Regelung?

Sehr geehrter Ratsuchender,

als Fachanwalt für Familienrecht helfe ich Ihnen gerne auch bei Unterhaltsfragen.

 

Ich möchte Sie allerdings, dann höflich ersuchen diese Frage durch Bewertung zu schließen und eine neue Frage zum Thema Unterhalt zu öffnen.

 

Vielen Dank.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Darf ich Ihnen zum Thema Zugewinn noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sollte es im April zu einer Gerichtsverhandlung kommen. Wie ist der Ablauf? Wird sich der Richter vorab in das Thema einlesen? Wird er dann auch Original-Belege anfordern?
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sollte es im April 2019 zu einer Gerichtsverhandlung kommen, wie ist der Ablauf? Wird sich der Richter erst anhand der Korrespondenz zwischen den Anwälten erst einlesen? Wird der Richter dann Original-Belege anfordern?

Sehr geehrter Ratsuchender,

 

der Richter wird sich nur insoweit mit der Sache befassen als ihm die Partein vortragen. Er wird nur die Beweise heranziehen die ihm die Parteien benennen. Wird der Wert der Immobilue bezweifelt, dann wird der Richter einen Sachverständigen beauftragen der dann den Wert der Immobilie ermittelt Die Sachverständigenkosten wird der Richter dabei von den Parteien im Vorschusswege anfordern.

 

Über eine positive Bewertung würde ich mich sehr freuen!

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

 

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.