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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 40462
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Hallo, ich habe eine Frage zu dem Thema Honorarnote. Ich

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo,
ich habe eine Frage zu dem Thema Honorarnote. Ich habe bei meinem letzten Arbeitgeber bis Juli 2018 an Projekten mitgewirkt. Er möchte mir jetzt im Nachgang eine Art Bonus, wie er sagt, auszahlen. Dabei handelt es sich um 12.000 Euro. Er hat mir jetzt eine Word-Vorlage zugeschickt, die ich ausfüllen könnte und er würde mir dann den Betrag auszahlen. Ich bin aktuell bei einem neuen Arbeitgeber. Ich will mich nicht selbstständig machen und auch kein Gewerbe oder dergleichen anmelden. Ich will nichts falsch ma*****, *****wegen ich mich hier erkundigen möchte, ob diese Option dann überhaupt funktioniert und ich eine Honorarnote stellen kann, ohne als Freiberufler, Selbstständiger und Co. agieren zu müssen. Ich kenne mich damit leider bisher gar nicht aus. Ich bin einfach nur eine Privatperson, die jetzt nicht weiß, wie sie sich verhalten soll. Was muss ich beachten, geht das überhaupt???
Ich freue mich auf Ihre Antwort.
Freundliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Grundsätzlich können Sie für Tätigkeiten die vor Ihrem neuen Job lagen auch nachträglich noch Zahlungen entgegen nehmen. Ob Sie dies im Rahmen einer Honorarnote machen oder als Teil einer nachträglichen Arbeitsvergütung ist grundsätzlich nicht von Bedeutung. Wenn Sie allerdings hier eine Honorarnote stellen, dann müssen Sie diese natürlich selbst versteuern, also in Ihrer Einkommenssteuererklärung angeben. Ein Gewerbe oder ähnliches brauchen Sie hier grundsätzlich nicht anzumelden bei einer einmaligen Rechnungsstellung.

Die Erklärung dieser Einkünfte im Rahmen Ihrer Steuererklärung ist das Wichtigste was Sie beachten müssen. Achten Sie auch darauf, dass die Hnorarnote einen Tätigkeitszeitraum nennt der Vor Beginn Ihres neuen Arbeisverhältnisses liegt.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo Herr Schiessl,vielen herzlichen Dank für die schnelle Antwort. Was sollte ich als Erklärung dann bei der Steuererklärung angeben? Was meinen Sie ist da passend? Wird da das Finanzamt auch nichts sagen bei so einer Summe? Mache mir da richtig Sorgen. Ich will da nichts falsch machen! Bin immer super vorsichtig. Kann da was schief laufen? Wie reagiert das Finanzamt da? Sie merken, ich bin total unerfahren darin und hilflos. :-(
Ich muss mich nicht selbstständig machen? Ich muss kein Gewerbe anmelden? Ich muss mich nicht privat versichern und falle auch nicht aus gesetzlichen Krankenkassen raus? Ich kann das ganz einfach als nachträgliche Arbeitsvergütung zu einem Projekt angeben und erhalte den Betrag überwiesen auf mein Konto als Privatperson, ohne Probleme?
Gerne würde ich Ihnen auch die Word-Vorlage vom ehemaligen Chef mal zusenden, ob das so richtig ist und so gemacht werden kann.Freundliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, das würde ich ganz simpel halten. Geben Sie einfach bei der nächsten Steuererklärung in der entsprechenden Anlage (Gewerbe/Selbstständige Tätigkeit) Ihre Einkünfte an, fügen Sie die Rechnung bei. Mehr sollte hier nicht erforderlich sein. Aus Ihrer gesetzlichen Krankenversicherung werden Sie nicht herausfallen. Was natürlich sein kann ist, dass die Versicherung für dieses eine Jahr etwas mehr an Beiträgen von Ihnen fordern wird.

Die Zahlung auf Ihr Privatkonto ist unproblematisch möglich.

Die Vorlage können Sie mir gerne zusenden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo,dann müsste ich ja doch ein Gewerbe anmelden oder mich selbstständig machen, wenn ich bei der Steuererklärung "Gewerbe/Selbstständige Tätigkeit" angeben soll bei den Einkünften, oder?
Ich will mich aber definitiv nicht selbstständig machen und auch kein Gewerbe anmelden. Freiberufler bin ich auch nicht. Ich würde nur gerne meinen Bonus haben wollen, ohne Drasch.
Anbei sende ich Ihnen die Mustervorlage, die ich erhalten habe und ausfüllen müsste, sollte ich das in Anspruch nehmen. Können Sie sich diese Vorlage bitte anschauen und mir rückmelden, ob da alles berücksichtigt wurde?
Ich habe gerade kein so gutes Gefühl dabei. Ich habe auch keine Lust, dass ich ein Jahr lang mehr Beiträge zahlen muss, denn dann mache ich wieder miese. Gibt es andere Möglichkeiten als diesen den besagten Bonus zu erhalten?Ich freue mich auf Ihre Antwort und danke ***** *****ür die kompetente Hilfe.
Freundliche Grüße
Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Anbei die Mustervorlage

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Unterlagen. Die Rechnung geht an sich in Ordnung. Rechnungsdatum und Rechnungsnummer müssen Sie natürlich noch nachtragen.

Ein anderer Weg den besagten Bonus zu erhalten wäre natürlich eine Vergütung als Teil des Arbeitslohnes. Aber auch hier müssen natürlich Steuern und Sozialversicherungsbeiträge abgeführt werden. Darum werden Sie leider nicht herumkommen.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Jahren.
Hallo Herr Schiessl,vielen Dank. Eine Frage haben Sie noch vergessen mir aus meiner letzten Nachricht zu beantworten. Müsste ich dann doch ein Gewerbe anmelden oder mich selbstständig machen, wenn ich bei der Steuererklärung "Gewerbe/Selbstständige Tätigkeit" angeben soll bei den Einkünften?Freundliche Grüße

Sehr geehrter Ratsuchender,

ich habe es nicht vergessen, ich bin in meiner ersten Antwort schon darauf eingegangen:

Sie brauchen selbstverständlich kein Gewerbe anmelden, wenn es sich um diese einmalige Rechnung handelt. Ein Gewerbe müssten Sie nur dann anmelden, wenn es sich bei Ihrer gewerblichen / Selbstständigen Tätigkeit um eine auf Dauer angelegte Tätigkeit handelt würde. Diesen Fall haben wir nun hier gerade nicht.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.