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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18001
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Vor ca 6 Jahren habe ich ein Haus gebaut. Ich stehe als

Diese Antwort wurde bewertet:

vor ca 6 Jahren habe ich ein Haus gebaut. Ich stehe als alleiniger Eigentümer auch im Grundbuch. Die Kreditzahlungen erfolgen ebenfalls ausschließlich durch mich. Meine Frau die ich vor 4.5 Jahren geheiratet habe will jetzt die Scheidung und behauptet bei einem Hausverkauf würde ihr die Hälfte zustehen. Ist das so? Einen Ehevertrag gibt es nicht.

Sehr geehrter Ratsuchender,Vielen Dank ***** ***** freundliche Anfrage.Nein , dem ist nicht so.Es wird verglichen , was jeder Ehegatte von Anfang der Ehe bis zu deren Ende hinzuerworben hat an Vermögen.Es wird also Vermögen am Anfang der Ehe und am Ende der Ehe verglichen.Wer mehr hinzuerworben hat, muss dem anderen die Hälfte von dem , was er mehr hat in Geld auszahlen.Bei Ihnen ist es so, dass Sie das Haus am Anfang ja schon hatten.Es fällt daher nur mit der Wertsteigerung in den Zugewinn.Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank

Sehr geehrter Ratsuchender,

das sind doch gute Neuigkeiten.

Haben Sie dazu eine Frage?

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Würde ich das Haus also vor der Scheidung verkaufen, würde das Geld abzüglich der Tilgung des noch offenen Kredits in den Zugewinn fallen und meine Frau würde ein Anrecht auf die Hälfte des Betrages haben?

Nein, denn das haus ist ja schon im Anfangsvermögen

Beispiel

Wert zur Zeit der Eheschließung 100.000 Euro

Verkauf für 110.000 Euro.

In den Zugewinnausgleich fällt die Wertsteigerung von 10.000 Euro, denn die 100.000 waren ja schon da.

Ausgeglichen wird nur das was WÄHREND der Ehe hinzugewonnen wird.

Sebst von diesen 10.000 Euro müssen Sie ihr nicht pauschal 5000 geben sondern es word bilanziert

Wer hatte welches Vermögen am Anfang der Ehe

Wer hatte welches Vermögen am Ende der Ehe

Derjenige der am Ende mehr hinzuerworben hat , muss dem anderen die Hälfte von dem was er mehr hat auskehren

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
In unserem Fall ist konkret so. Das Haus habe ich 2011 gebaut. Kosten für Haus und Grundstück im Jahr 2011 bei ca. 300.000 Euro. Im Jahr 2014 wurde die Ehe geschlossen. Zu diesem Zeitpunkt hatte das Haus eventuell noch einen Wert von 250.000 Euro. Da es sich zum damaligen Zeitpunkt um einen Neubau handelte, gehe ich davon aus, dass in den 7 Jahren zu keiner Wertsteigerung gekommen ist. Sollte ich das Objekt jetzt für 200.000 Euro verkaufen, wäre es also ein Verlust von 100.000 Euro und somit kein Zugewinn. Nach Tilgung der noch offenen Kreditrate für jedoch Geld übrig bleiben. Da es sich aber um keinen Zugewinn handelt, stünde für der volle Betrag zu? So dass ich diesen Betrag in ein neues Objekt für mich investieren könnte.

Sehr geehrter Ratsuchender,

ja genau !

Gibtes keine Wertstegerung fällt nichts vom Verkaufserlös in den ZUgewinn.

Sie bekommen den vollen Betrag.

Gut, dass Sie gefragt haben, dass wäre ein teuerer Rechtsanwendungsfehler gewesen..........

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die Info. Wie ist es im Thema Unterhaltzahlungen für meine Noch-Ehefrau? Ich verdiene aktuell 2.200 Euro netto. Nach Abzug aller Fixkosten (Tilgung Kredit Haus und Auto, Nebenkosten usw.) bleiben mir ca. 800-900 Euro im Monat. Meine Frau ist Frührenterin und erhält ca. 1.200 Euro. Weiterhin erhält meine Frau Kindergeld für zwei Kinder sowie Unterhalt für das erste Kind von dessen Vater und Unterhalt für unsere Tochter von mir. Für unsere gemeinsame Tochter muss ich Unterhalt anhand der Düsseldorfertabelle zahlen. Muss ich bis oder sogar auch noch nach der Scheidung auch Unterhalt für meine Frau zahlen?

Sehr geehrter Ratsuchender,

das ist ein neues Thema.

Solange Sie das Haus bewohnen wird Ihnen das was Sie an Miete sparen als Einkommen zugerechnet.

Wenn es vrkauft ist, gehe ich nicht davon aus, dass ein nennenswerter Betrag an Uterhalt bleibt, denn von Ihrem Einkommmen kann man 5 5 abziehen, dann den Kindesunterhalt, dann noch einmal 10%

Vom Einkommen der Frau kann man gar nichts abziehen

Die Differenzin den Einkommen ist dann also nicht mehr allzugroß, so dass wahrscheinlich nichts für den Ehegattenunterhalt übrig bleibt

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.