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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18002
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Guten Abend, ich habe eine Frage zu folgender Situation.

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Abend,
ich habe eine Frage zu folgender Situation. Zwei Mitarbeiterinnen verstehen sich seit Jahren sehr gut mit ihrem Vorgesetzten. Auch nach Feierabend hat man sich privat über WhatsApp ausgetauscht. Hierbei wurde auch mal über die Firma geschrieben oder der ein oder andere anstößige Witz versendet. Nach über 2 Jahren kommt es nun zu einer Situation, in der der Vorgesetzte wirklich handeln und einer der Frauen eine Grenze auf der Arbeit setzen musste.
Danach haben sich die beiden Frauen zusammen gesetzt, die privaten WhatsApp-Verläufe mit dem Vorgesetzten erst gegenseitig ausgetauscht und dann dem Personalleiter überreicht. Der Personalleiter hat nur die anstößigen Witze und zum Teil auf die Firma bezogene Themen gesehen und diese gesamten Daten an die Rechtsabteilung weitergereicht.
Daraus wurde eine Kündigung auf Grund von sexueller Anmaßung und stören des Betriebsfriedens.
Es wurden private Handys außerhalb der Arbeitszeit genutzt. Es wurden private Chatverläufe ohne Rücksprache mit dem Vorgesetzten untereinander und an den Personalleiter weitergereicht.
Es wurden vom Personalleiter die privaten Chatverläufe ohne Rücksprache mit dem Vorgesetzten an die Rechtsabteilung weitergereicht.
Wer hat sich alles wegen Verletzung des Persönlichkeitsrechts des Vorgesetzten strafbar gemacht und welche Möglichkeiten hätte dieser, gegen diese Personen vorzugehen?
Danke ***** ***** Mühen im Vorfeld!
Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank ***** ***** Anfrage.Die Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist keine Straftat( Verwirklichung des Strafanspruchs Staat/ Bürger)
Sie zieht zivilrechtliche Ansprüche auf Schadensersatz und Unterlassung nach sich.Zunächst einmal ist wichtig gegen die Kündigung vorzugehenDer Vorgesetzte hat sich im Vertrauen mit den Frauen ausgetauscht und diese haben mitgemacht.Er könnte darauf vertrauen, dass es nicht weitergegeben wird.Hier liegt evtl. eine Verletzung der Vertraulichkeit des Wortes , Paragraf 201 StGB vorDer Chatverlauf wäre daher vor Gericht nicht verwertbarEs ist hier wichtig , Kündigungsschutzklage einzulegenBitte unbedingt die 3 Wochenfrist beachten.Ich hoffe,ich konnte Ihnen weiterhelfen. Bitte fragen Sie sehr gerne nach.Wenn ich helfen konnte freut mich eine positive Bewertung.Vielen Dank
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Guten Morgen,
da die Chatverläufe durch die Damen manipuliert wurden, ist es strafrechtlich eher als Verleumdung zu betrachten, ist das richtig?
Das mit dem Zivilrecht ist mir bewusst, für mich ist nur auch wichtig zu wissen, ob der Peronalleiter sogar auch gegen das Persönlichkeitsrecht des Vorgesetzten verstoßen hat, als er ohne jegliche Rücksprache mit ihm und ohne Freigabe diese Chatverläufe intern weitergereicht hat?
Sehr geehrter Ratsuchender, die Manipulation ist als Verleumdung und sogar als Urkundenfälschung anzusehen , da er ausgedruckt wurde, er als rechtlich bedeutsam anzusehen ist und man Ihnen eine Erklärung quasi untergeschoben hat.Der Personalleiter hätte zudem diese ja sichtbar vertraulichen Vorgänge nicht einfach ohne Absprache weitergeben dürfen .Er hat daher gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen
Claudia Schiessl und 5 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.