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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25566
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Hüttemann, es tut mir leid, dass ich Sie

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Hüttemann,
es tut mir leid, dass ich Sie heute erst bewerten konnte. Ich hatte technische Probleme, mich hier überhaupt wieder einzuloggen. Selbstverständlich erhalten Sie von mir 5 Sterne.Natürlich haben wir die Sommerferien auch mit Urlaub etc. genutzt um etwas von dem unangenehmen Thema, was uns nun noch mit Schulbeginn erwartet, abzulenken und neue Energie zu tanken. Auch für unser Kind war dies dringend nötig.Am Montag 20.08.18, sind wir bezüglich des Vorfalls zu einer Lehrerkonferenz in der Schule unseres Kindes vorgeladen. Die Klassenlehrerin hat bei der Zeugnisausgabe (zu der mein Mann anwesend war) nochmal klargestellt, dass eine Suspendierung (zeitlich begrenzt oder auch nicht) noch die geringste Strafe sein wird. Sie sagte, wenn wir einen Drogentest unseres Kindes vorlegen, welcher beweist, dass es sich um ein einmaliges Vorkommnis handelt, dann würde sich das mildernd auf die Strafe auswirken.Ich bin darüber sehr entsetzt. Wir haben keinen Drogentest machen lassen, sehen hierfür auch überhaupt keinen Grund.Ich frage Sie, darf die Lehrerschaft soetwas verlangen? Wir fühlen uns als Familie erheblich eingeschüchtert, haben Bedenken, dass es noch unabsehbare Auswirkungen haben könnte.Unser Kind möchte doch jetzt die nächsten 2 Jahre Abitur machen.Wir möchten natürlich so sachlich und ruhig wie möglich am Montag in diese Konferenz gehen, aber es scheint nicht so einfach unter diesen Voraussetzungen.Ich denke wir benötigen weiterhin Ihre Hilfe.Ich danke ***** ***** herzlich für Ihre GeduldMit freundlichen Grüßen
S. Liebscher

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Awaltlich sind die anhaltenden Androhungen, mit denen die Lehrerin Sie konfrontiert, überhaupt nicht nachvollziehbar: Das Vorgehen der Lehrerin steht völlig außer Verhältnis zu dem zugrunde liegenden Anlass!

Sie sind in der Tat auch nicht verpflichtet, den Drogentest in Vorlage zu bringen, und ich rate auch ausdrücklich an, dieses nicht zu tun.

Sollte anlässlich der am Montag stattfindenden Konferenz tatsächllich und entgegen aller Wahrscheinlichkeit eine Suspendierung Ihres Sohne beschlossen werden, so sollten Sie sich unverzüglich an die Schulaufsichtsbehörde (=Bezirksregierung/Regierungspräsident, und dort der Fachbereich "Schule und Kultus/Erziehung") wenden.

Schildern Sie dieser dann den gesamten Sachverhalt, und fordern Sie die Aufsichtsbehörde auf, umgehend zu Gunsten Ihres Sohnes einzuschreiten.

Parallel hierzu wäre es - angesichts dessen, was für Ihren Sohn auf dem Spiel steht - des Weiteren erwägenswert, einen Rechtsanwalt vor Ort mit der weiteren Wahrnehmung der rechtlichen Interessen Ihres Sohnes gegenüber der Schule zu beauftragen.

Klicken Sie bitte oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann zahlt der Portalbetreiber die Vergütung an mich aus.

Nach jetziger Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
Ist das, was die Lehrerin betreibt schon Nötigung?

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Strafrechtlich relevant als Nötigung ist das Verhalten der Lehrerin zwar noch nicht, allerdings sind die massiven Einschüchterungen für eine Lehrerin äußerst fragwürdig.

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank.
Wir werden am Montag mit nicht allzu hohen Erwartungen, aber optimistisch und gestärkt in die Klassenkonferenz gehen und wenn nötig Ihren Rat befolgen.Mit freundlichen Grüßen
S. Liebscher

Gern geschehen.