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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25574
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
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ra-huettemann ist jetzt online.

Ich bin Ärztin in Ausbildung und habe bei meinem derzeitigen

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich bin Ärztin in Ausbildung und habe bei meinem derzeitigen Arbeitsgeber gekündigt und werde demnächst in eine andere Klinik wechseln. Mein Arbeitgeber hat mir in einem Personalgespräch mitgeteilt, dass er mir ein negatives Arbeitszeugnis ausstellen wird. Die Kritikpunkte die er in dem Zeugnis anführen möchte hat er mit anderen ärztlichen Kollegen besprochen und ich habe sie in dem Personalgespräch nicht abgestritten. Nach der Bekanntgabe meiner Kündigung hat sich das Arbeitsverhältnis deutlich verschlechtert. Ich befürchte, das dies ein Hauptgrund für das negative Zeugnis ist. Ich möchte keinen Rechtsstreit anfangen und wollte fragen ob es in diesem Fall sinnvoll wäre auf ein einfaches Arbeitszeugnis zu bestehen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

zur abschließenden Bearbeitung Ihrer Anfrage benötige ich noch folgende Informationen: Auf welche Umstände konkret will Ihr AG das negative Arbeitszeugnis denn stützen?

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Mir wird eine Einarbeitungszeit vergeworfen, unstrukturiertes arbeiten, Unsicherheit in stressigen Situationen
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Eine lange Arbeitungszeit
Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
eine lange Einarbeitungszeit * entschuldigen Sie, ich schreibe Ihnen auf einem Tablet

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Unter diesen Umständen ist Ihnen in der Tat anwaltlich anzuraten, lediglich ein einfaches Arbeitszeugnis einzufordern.

Zwar haben Sie auch bei einem qualifizierten Arbeitszeugnis einen Anspruch darauf, dass dieses wohlwollend formuliert ist.

Wohlwollend bedeutet in diesem Zusammenhang aber nu, dass das Arbeitszeugnis keine negativen Formulierungen enthalten darf. Es bedeutet nicht, dass der AG nicht mittels (codierter) Zeugnissprache diejenigen Wertungen zum Ausdruck bringt, die Sie gerade vermeiden wollen.

Zweckmäßiger ist für Sie daher die Erteilung eines einfachen Zugenisses, das den formalen Anforderungen des § 109 I 3 GewO (Gewerbeordnung) genügt, ohne dass Benotungen erfolgen.

Danach müssen Angaben gemacht werden

1. zu Art und Dauer der Tätigkeit und

2. zur Leistung und zum Verhalten des früheren Mitarbeiters

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Nach jetziger Bewertung können Sie jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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