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ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25546
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
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ra-huettemann ist jetzt online.

Schönen Guten Tag, Ich hoffe man kann uns hier weiterhelfen.

Diese Antwort wurde bewertet:

Schönen Guten Tag,
Ich hoffe man kann uns hier weiterhelfen.
Wir haben folgendes Anliegen:
Letzte Woche haben wir uns eine. Wohnwagen gekauft. Vertraglich würde vereinbart, dass dieser keine Undichtigkeit aufweist. Nun ist es so, dass nach dem ersten Regen die Seitenwand feucht geworden ist, weil ein Fenster undicht war.
Bei längerer Suche haben wir festgestellt, dass der Boden in einer Ecke schon komplett weggegammelt ist, man sogar durchgucken.
Dieser Mangel besteht mit Sicherheit länger, wovon der Verkäufer eigentlich wissen sollte.
Leider weigert sich Dieser den Wohnwagen zurückzunehmen, also stehen wir momentan Tan etwas dumm dar...
Danke vorab

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Sie können den Kaufvertrag erfolgreich wegen arglistiger Täuschung anfechten (§ 123 BGB), denn es ist Ihnen - entgegen der vertraglich Zusicherung - bewusst und gezielt der massive Undichtigkeitsschaden an dem Wohnwagen verschwiegen worden. Das gezielte Verschweigen dieses erheblichen Mangels begründet den Vorwurf einer arglistigen Täuschung.

Der Verkäufer hätte Sie auch ungefragt hierüber aufklären müssen, denn es handelte sich um einen vertragswesentlichen Umstand: Wäre Ihnen der unerwähnt gebliebenen Schaden nämlich bekannt gewesen, hätten Sie von dem Vertragsschluss Abstand genommen. Daher war die arglistige Täuschung auch ursächlich für den Vertragsschluss.

Sie sind daher berechtigt, den Kaufvertrag auf der Grundlage des § 123 BGB anzufechten mit der Folge, dass der Vertrag als von Anfang an nicht anzusehen ist (§ 142 BGB).

Als Folge dessen können Sie Zug-um-Zug gegen Rückgabe des Wohnwagens die Rückerstattung des Kaufpreises verlangen.

Fechten Sie daher den Kaufvertrag schriftlich und nachweisbar (Einschreiben) unter ausdrücklicher Berufung auf die vorstehend erläuterte Rechtslage an, und verlangen Sie Rückerstattung des Kaufpreises gegen Rückgabe des Wohnwagens.

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Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
OK vielen Dank. Im Vertrag steht folgendes: Der Wohnwagen ist unfallfrei ( ja ist angekreuzt).
Unter Beschreibung des Schadens steht: ist mir nicht bekannt, keine Undichtigkeit.
Ich hoffe das reicht als Beweisgrundlage aus.

Vielen Dank für Ihre Rückmeldung!

Ja, wenn der Wohnwagen entgegen den hier vorliegenden ausdrücklichen vertraglichen Zusicherungen mit einem derart erheblichen Mangel behaftet ist, so liegt eine arglistige Täuschung vor. Bei derart massiven Fäulnisschäden hat der Vorbesitzer/Verkäufer auch Kenntnis hiervon gehabt, die er Ihnen ungefragt hätte offen legen müssen.

Gehen Sie daher vor, wie eingangs beschrieben!

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Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

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Kristian Hüttemann
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