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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28675
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrte Damen und Herren, am 21.07.2015 war ich in

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrte Damen und Herren,
am 21.07.2015 war ich in einen Unfall verwickelt. Ich war als Fahrradfahrer unterwegs und der Unfallgegner als Autofahrer. Ich wurde beim überqueren einer Ampel angefahren. (Ich befuhr den Radweg in falscher Richtung.)
Nach einigen schreiben von meinem damaligen Anwalt und der Versicherung, habe ich Schmerzensgeld erhalten und dachte, die Sache wäre gegessen. Nun, am 24.07.2018 schreibt die Versicherung und fordert 50 % des damals erstattet Vollkaskoschadens zurück (417,65 EUR). Zeitlich gesehen ist die Forderung ja noch in der Frist, aber ist es definitv Rechtens? Bei nicht fristgerechten nachkommen, wird mit gerichtlicher Forderung über 5 Prozent des Basiszinssatzes gedroht.
Vielen Dank ***** *****
MfG
Markus Gundermann
Vielen Dank ***** *****

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wenn Sie an dem Unfall ein Mitverschulden trifft, dann müssen Sie die beim Gegner entstandenen Kosten (Schaden am Fahrzeug) in Höhe Ihres Haftungsanteiles tragen.

Wenn Sie nun den Fahrradweg in der falschen Richtung befahren haben, d***** *****egt ein Verstoß gegen § 2 Abs. 4 Satz 2 bis 4 StVO vor mit der Folge dass eine Haftungsteilung, also eine 50:50 Haftung vorzunehmen ist. (Grüneberg Haftungsquoten, E. Unfälle zwischen Kfz und Radfahrer Rn. 370).

Sollte die Versicherung Klage erheben, so ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Sie die Hälfte des beim Unfallgegner entstandenen Schadens tragen werden müssen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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