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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9035
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Mir wurde zum 31.05.2018 ordentlich gekündigt

Kundenfrage

Mir wurde zum 31.05.2018 ordentlich gekündigt lt.Arbeitsvertrag hatte ich ein Bruttoeinkommen von 1600 € habe aber regelmäßig in den letzten 12 Monaten durchschnittlich Brutto 3500.--€ verdient. Vom 01.04.2018 bis 30.04.2018 befand ich mich im Krankenstand und erhielt am 23.04.2018 die kündigung zum 31.05.2018 mit dem Zusatz der Freistellung bis zum 31.05.2018 unter Fortzahlung der Bezüge ohne Abzüge Bei der Lohnabrechnung, die mir erst am 27.06.2018 zu kam stellte ich fest , das mir aber nur der Lohn lt. Arbeitsvertrag ausbezahlt wurde und nicht der im Durchschnitt zu erwartende Normalverdienst .

Meine Frage: ist diese Verhaltensweise rechtens oder steht mir der zu erwartende Durchschnitts verdienst zu?

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Woraus ergab sich das höhere Arbeitsentgelt innerhalb der letzten Monate. Erhielten Sie eine Gehaltserhöhung? Wurde darüber gesprochen? Oder resultiert dies aus Überstunden?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
dieses höhere Einkommen resultierte aus regelmäßig geleisteten Überstunden
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
finde ich jetzt nicht so toll und meine Frage ist damit auch nicht beantwortet Zufrieden heit sieht anders aus
Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
ich bitte hiermit um Antwort auf meine Anfrage und um Rücküberweisung der 50.-- € für den nicht geleisteten zusätzlichen Service
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn das erhöhte Bruttoeinkommen von geleisteten Überstunden stammt, gilt nach wie vor der bestehende Arbeitsvertrag mit dem vereinbarten Grundgehalt von € 1.600,00.

D. h. dieser Betrag ist Grundlage einer Abrechnung im Falle einer Kündigung und Freistellung.

Ein AN hat keinen Anspruch auf Fortzahlung des Betrags, der sich aus geleisteten Überstunden ergibt. Denn dieser wurde durch Mehrarbeit generiert.

Findet die Mehrarbeit nicht statt, hat seitens des AG auch keine höhere Zahlung zu erfolgen (außer das Grundgehalt).

Ich bedaure Ihnen keine positivere rechtliche Einschätzung übermitteln zu können, würde mich jedoch gleichwohl über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Bemühungen und die Vornahme meiner rechtlichen Ausführungen freuen.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Ist diese Regelung auch bei Krankheit anzuwenden oder steht mir für den Krankenstand der zu erwartende Durschnittslohn zu, so wie es im Entgeldfortzahlungsgesetz §4 von mir herausgelesen wird
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Gemäß § 4 Abs. 1a EFZG gehört das zusätzlich für Überstunden gezahlte Arbeitsentgelt nicht zum Arbeitsentgelt im Sinne des Entgeltfortzahlungsgesetzes und ist bei der Berechnung des fortzuzahlenden Arbeitsentgelts nicht zu berücksichtigen. Dies gilt nach einem Urteil des BAG (BAG 26.06.2002 5 AZR 153/01) sowohl für die Grundvergütung für die Überstunden als auch für eventuell gezahlte Überstundenzuschläge.

Etwas anderes kann nur dann angenommen werden, wenn laut Arbeitsvertrag ein Anspruch auf die Erbringung von Überstunden besteht.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

waren meine Ausführungen informativ bzw. haben diese Ihnen weitergeholfen? Haben Sie noch Rückfragen bzw. kann ich Ihnen sonst noch irgendwie weiter helfen?

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-