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Rechtsanwalt Krüger
Rechtsanwalt Krüger, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 4367
Erfahrung:  Langjährige Praxis als Rechtsanwalt
36252690
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Rechtsanwalt Krüger ist jetzt online.

Folgender Sachverhalt: Mein Grundstücksnachbar der

Kundenfrage

Folgender Sachverhalt:
Mein Grundstücksnachbar der weitläufig mit meiner Frau verwand ist und der ein Haus bauen wollt, ob er für etwa 1,5 Jahre auf meiner landwirtschaftlichen Fläche etwa 250 m³
Mutterboden lagern kann. Wir vereinbarten mündlich, wenn ich Erde brauche könnte ich mir was holen und für mich die Restmenge mir überlassen wir. Ein finanzieller ausgleich wurde nicht vereinbart. Bis hier hin war die Welt für mich in Ordnung. Die Erde nun schon fast 3 Jahre als ich mir 4 Radlader Schafen Erde holte, ermahnte mich unser Bekannter, ich hätte doch vorher fragen können. Ich erwiderte, wir haben doch abgesprochen, ich könne jederzeit Erde holen. Worauf er erwiderte der gegenüberliegende Nachbar habe sich bei ihn verschwert, worauf ich antwortete, was geht den das an. Darauf bekam
ich die der größte Teil der Erde währe dem anderen Nachbarn. Und da ging der Ärger los. Da ich mit diesem Nachbar nicht gut, hätte ich das Ablagen nie erlabt. Ich fragte unsern Bekannten bis wann der Anteil der Erde entfernt wird. Unser Bekannter klär das mit dem andren Nachbar, ich nein Du hast mich gefragt und der andere Nachbar, nun klär auch Du das. Ich bekam die Antwort bis Juni 2018 ist es Erledigt. Es passierte bis zum 16.07.2018 nichts. Am selbigen Tag teilt ich unsern Bekannten mit, da nicht geschehen die Erde ist auf meinem Grund und somit jetzt mein Eigentum. Ich verbiete euch unter Androhung einer Anzeige noch mein Grundstück zu betreten noch erde zu entfern. Ich hofft auf ein Klärendes Gespräch, aber nichts geschah. Ich war eine Woche in Tschechien war die ganze Erde auf Grundstück des Nachbarn mit mir nie über das ablagern gesprochen hat, und beim entfernen wurde mehr Erde abgetragen als abgelagert.
Welche rechtlichen Schritte kann ich ergreifen, ausgenommen gegen unseren Bekannten.
Ich bedanke ***** ***** voraus für Ihre Bemühungen mit freundlichen Grüßen ***** ***** aus 07751 Bucha.
Gepostet: vor 12 Tagen.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 12 Tagen.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r)!

Besten Dank für Ihre Frage, zu der ich Ihnen gerne Auskunft gebe wie folgt.

So wie ich den Sachverhalt verstehe, wurde Ihr Grundstück ohne Ihre Erlaubnis betreten, um die Erde dort wegzuholen. Das ist als Hausfriedensbruch strafbar und kann bei der Polizei angezeigt werden.

Und wenn mehr Erde abgetragen worden ist als abgelagert, dann wäre das Diebstahl, der auch bei der Polizei angezeigt werden kann.

Sie können zudem zivilrechtlich gegen die Person vorgehen, die Ihre Erde entfernt hat. Sie könnten also für die zuviel abgetragene Erde Schadenersatz verlangen.

Sie müssten aber erstmal wissen, wer Ihnen die Erde weggenommen hat. Denn wenn Sie jemanden in Anspruch auf Schadenersatz in Anspruch nehmen wollen, müssen Sie beweisen können, dass es war.

Vielleicht kann Ihr Bekannter Zeuge dafür sein, wer die Erde von Ihrem Grundstück abgetragen hat. Dann könnten sie die andere Person verklagen auf Zahlung von Schadenersatz.

Aber vielleicht machen Sie erstmal eine Strafanzeige und warten ab, ob die Polizei ermitteln kann, wer die Erde entwendet hat. Dann wisssen Sie auch, gegen wen Sie rechtlich vorgehen können.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Leider bin ich mit Ihrer Antwort nicht zufrieden.Die Maßnahmen die sie mir Schiltern habe ich ja schon angedroht. Meine Hauptfrage ist der Mutterboden nach § 93 BGB wesentlicher Bestandteil an meinem Grundstück geworden ist und somit mein Eigentum. (Urteil 212C13616/07) Also ob die Familie die unrechtmäßig Erde auf meinen Grundstück gelagert hat das Recht auf Eigentum an der Erde verloren hat.Ich konnte ja nicht wisse das nicht alle Erde meinem Bekannten ist. Stellt sich auch die Frage unrechtmäßige meines Grundstücks. Des weitern was ist mit der Zusage des Bekannten, das Erde liegenbleiben soll?
M.f.G.Klaus Wolf
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 12 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung.

Ihre Unzufriedenheit bedauere ich. Aber dass das Ihre Hautfrage war, konnte ich leider erkennen.

Es kann nach Ihrer Schilderung davon ausgegangen werden, dass die Erde Ihr Eigentum geworden ist. Auf fremdem Grundstück verteilter Mutterboden verbindet sich mit diesem und ist daher ein wesentlicher Bestandteil gemäß § 93 BGB (Urteil 212 C 13616/07). Demnach ist die Erde Ihr Eigentum geworden, sofern Sie über Ihr Grundstück verteilt worden ist. Und da Sie Eigentümer sind, können nur Sie allein darüber bestimmen, was mit der Erde passiert. Niemand hat einen Anspruch darauf, die Erde von Ihrem Grundstück herunterzuholen.

Und die Zusage des Bekannten gilt sowieso. Ihr Problem ist ja nur, beweisen zu können, dass er diese Zusage gemacht hat. Aber auf die Zusage kommt es auch gar nicht an, denn die Erde ist Ihr Eigentum.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Kunde: hat geantwortet vor 12 Tagen.
Das Problem ist nur die Erde lag auf einen Haufen und wurde nicht verteil. Im Urteil steht die Erde ist nicht
in Kisten gelagert worden um sie exakt zu trennen dies war auch hier der Fall. ich habe ihnen genug Zeit gegeben um das Grundstück zu räumen und auch bei nicht Erfüllung geht die Erde in mein Eigentum über. Als Anmerkung noch mal die Familie hat mich nie gefragt und ich habe dieser Familie auch nie erlaubt mein Grundstück zu betreten. Ich habe sie sogar gerügt das Ihre Gäste ihre Auto auf meinem Grund parken. Also ist nu die Erde in mein Eigentum übergegangen oder nicht?
M.f.G. Klaus Wolf
Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 11 Tagen.

Danke für Ihre Rückmeldung. Sehen Sie mir bitte nach, dass ich erst jetzt darauf eingehen kann.

Wenn die Erde auf einem Haufen lag, dann hat sie sich nicht mit Ihrem Grundstück verbunden und ist damit auch nicht wesentlicher Bestandteil geworden.

Aber darauf kommt es meiner Ansicht nach auch nicht an. Wenn die Erde als wesentlicher Bestandteil in Ihr Eigentum übergegangen wäre, hätten Sie dem ursprünglichen Eigentümer Schadenersatz für den Verlust seiner Erde zu leisten.

Entscheidend ist, dass Ihr Bekannter Ihnen die Erde überlassen hat. Aufgrund dieser Zusage gehört die Erde Ihnen und niemand hätte sie von Ihrem Grundstück holen dürfen. Es hätte auch niemand Ihr Grundstück betreten dürfen, wenn Sie es nicht gestattet haben.

Die Erde werden Sie nicht wiederbekommen. Sie können aber den Wert der Erde ersetzt verlangen von demjenigen, der sie Ihnen weggenommen hat.

Bitte fragen Sie nach, wenn weiterer Klärungsbedarf besteht.

Sehr gerne helfe ich weiter.

Experte:  Rechtsanwalt Krüger hat geantwortet vor 9 Tagen.

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

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