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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29104
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, ich hatte Sie bereits bezüglich

Kundenfrage

Sehr geehrter Herr Schiessl,
ich hatte Sie bereits bezüglich des Problems mit der Forderung meines Ex - Arbeitgebers kontaktiert. Nun am Samstag kam ein schreiben von einer Anwaltskanzlei, welche jetzt die Forderung geltend macht. Ich werde so langsam richtig unsicher wie ich handeln soll bzw. was ich tun soll.
Ich habe das schreiben hier mal angehangen.mit freundlichen Grüßen
Marco Kaißermüller
Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank. Das Schreiben habe ich mir angesehen. Darf ich Sie fragen: Stimmt es denn mit den gelöschten Rechnungen. war denn die Bestellung der Telefone ein normaler Vorgang? Bestand also beim Arbeitgeber ein Bedarf für diese Telefone (Nach dem Schreiben des Anwalts hört es sich so an, als ob Sie die Telefone mutwillig bestellt hätten)

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
Sehr geehrter Herr Schiessl,
das lief über einen so genannten TechFund von Vodafone ab. Dies ist ein Budget (zwischen 5.000 - 30.000€) wo man Hardware bestellen kann, ohne dafür zu zahlen, wenn ich es so sagen darf. Dies bietet in diesem Fall Vodafone für den Vertragsabschluss an. Der Vorgang hier war den Vertriebsmitarbeiter von Vodafone via Mail oder Telefon zu kontaktieren, alles weitere hat er erledigt. Rechnungen gab bzw. gibt es keine da es ja eben direkt von dem zusätzlichen Techt-Fund Konto abgebucht wird.
Ein Bedarf für Telefone besteht grundsätzlich, da ich sage mal ungefähr 90% der Mitarbeiter Firmenhandies besitzen, welche kaputt gehen / verloren gehen / oder ausgetauscht werden.
Mit freundlichen Grüßen
Marco Kaißermüller
Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank. Das hört sich nun ganz anders an, als die Schilderung des Anwalts.

Eine Haftung trifft Sie nur dann wenn Sie schuldhaft gehandelt haben und durch diese schuldhafte Handlung ein Schaden entstanden ist.

Das bedeutet: Allein durch die Bestellung ist nun dem Arbeitgeber kein Schaden entstanden, wenn im Betrieb bedarf für die Handys war, also der Arbeitgeber die Handys tatsächlich gebraucht hätte.

Das Verschwinden der Handys stellt zwar einen Schaden beim Arbeitgeber dar, alllerdings muss er Ihnen ein Verschulden nachweisen. Also zum Beispiel dass Sie die Handys entgegen einer dienstlichen Weisung nicht weggeschlossen hätten und so weiter.

Aber auch wenn Sie ein Verschulden trifft, dan brauchen Sie im Rahmen der Arbeitnehmerhaftung nicht den gesamten Schaden zu tragen. in der Regel nimmt die Rechtsprechung bei normaler Fahrlässigkeit eine Schadentsteilung an.

Also auch wenn Sie schuldhaft gehandelt haben, müssen Sie nicht den gesamten Schaden tragen.

Sie sollten also auf das Anwaltschreiben erwidern und zu den Punkten Schaden und Verschulden Stellung nehmen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Experte:  RASchiessl hat geantwortet vor 4 Monaten.

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