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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7770
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Sehr geehrter Herr Schiessl, wir haben am 24.05.2018 (Datum

Diese Antwort wurde bewertet:

Sehr geehrter Herr Schiessl,
wir haben am 24.05.2018 (Datum notar. Kaufvertrag) eine Eigentumswohnung verkauft. Die Besitzübergabe erfolgte vereinbarungsgemäß am 01.07.2018 (nach vollständiger Zahlung).
Die Hausverwaltung wurde bereits im Mai davon unterrichtet und zusätzlich eine Kopie des vorläufigen Kaufvertrages überlasse,
Die Hausverwaltung weigert sich 1. eine vorläufige Abrechnung zum 30.06.18 zu machen und buchte uns am 03.07.18 trotzdem noch
die Vorauszahlung für Juli ab. Wir haben diese Vorauszahlung wieder storniert und jetzt eine Mahnung mit Androhungen erhalten.
Frage.
Durfte die Hausverwaltung die Vorauszahlungen noch abbuchen?
Darf die Hausverw. verlangen, dass wir selbst mit dem Käufer abrechnen müssen. Die Zählerstände wurden mit dem Käufer abgelesen und der Hausverwaltung mitgeteilt.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Maßgeblich ist die Umschreibung im Grundbuch. Ab dem Zeitpunkt, in welchem die neuen Eigentümer im Grundbuch eingetragen sind, müssen diese die Hausgelder bezahlen.

Bis dahin kann die Hausverwaltung die Zahlung von Ihnen fordern, auch wenn ein notarieller Kaufvertrag bereits geschlossen ist.

Allerdings hätten Sie sodann einen Freistellungs- bzw. einen Erstattungsanspruch ggü. den neuen Eigentümern, da eine Kostentragung regelmäßig im Vertrag mit Übergabe geregelt ist.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Wir haben vom Amtsgericht die Eintragungsbekanntmachung (Erwerbsvormerkung) erhalten.
Muss die Hausverwaltung die Abrechnung bis 30.06. machen oder der Verkäufer?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

die Abrechnung muss von der Hausverwatung gemacht werden. Diese hat hier zwei Abrechnungen zu erstellen.

Sie können - aufgrund fehlender Daten und Buchhaltung - keine gesplittete Abrechnung erstellen.

Konnte ich Ihre Frage beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 27 Tagen.
Gilt die Eintragungsbekanntmachung bzw die Erwerbsvormerkung für den Käufer im Grundbuch als Umschreibung somit als Zahlungspflicht für den Käufer?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es gilt der Zeitpunkt der Eigentumsumschreibung.

Der Zeitpunkt der Eintragung der Erwerbsvormerkung ist nicht von Relevanz.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.