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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8361
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich arbeite als Kellnerin in einem großen Brauhaus in

Kundenfrage

ich arbeite als Kellnerin in einem großen Brauhaus in München.

Ich Arbeite ausschließlich auf Prozente (ohne Garantielohn...Festlohn...Fixlohn) und bekomme 10 Prozent vom Umsatz. Soviel ich weiß ist diese Art der Bezahlung alleine schon nicht erlaubt weil der Chef das gesamte Geschäftsrisiko auf den Arbeitnehmer abwälzt.

Zur Zeit d.h eigentlich schon seid 2,5 Monaten ist ziemlich flaute angesagt.

Bis auf wenige Tage im Monat wenn dann mal was los ist, kann ich mit diesem Umsatz dann die anderen tage wieder ein bisschen gut machen.

so komme ich dann mit ach und krach auf 1290 euro (netto)für 190 std wie im ersten Monat. Im 2 ten Monat waren es dann 1340. Das sieht dann im folgenden so aus........

Tag 1 Umsatz 390 euro......39 Euro Brutto ...für 6 Stunden

Tag 2 Umsatz 580 Euro......58 Euro Brutto.....für 9 Stunden

Tag 3,,,Tag 4,,,Tag 5,,,usw das gleiche.....dann

Tag 6.....1550 euro....wouw...155 Brutto für 10 Stunden

Tag 7 ....980 Euro.....also 98 Euro Brutto für 8 Stunden....usw usw...

Mit wenigen guten Tagen hole ich dann etwas auf. Ansonsten liegt mein Gehalt jeden Tag so um die 30 bis 70 Euro Brutto wenns hoch kommt.... für viele Stunden.

Ok....

Am enddefekt ist am Ende so ungefähr jedenfalls der lohn für den Monat so einigermaßen da ( Mindestlohn) .So das ich nach Aussage meines Chefs wohl nicht viel machen kann.

Ich allerdings sehe das ganze ein wenig anders.

der Sinn des auf Prozente zu Arbeiten besteht doch darin das mann bei gutem Geschäftsgang auch die Möglichkeit hat etwas mehr zu verdienen. Es kann doch nicht sein das ich an den guten Tagen mich halb tot Arbeite nur um die ganzen Lücken zu schliessen.

Ich möchte dies nun einfordern..

Ich möchte eine Aufstellung machen von jedem Tag.....

An den Tagen an denen es gut lief und ich den Mindestlohn erreicht habe und auch drüber...des ist dann mein Bonus für viel und gute Arbeit( der Sinn der Prozente) den hake ich ab ohne Nachforderung versteht sich.

Dann die anderen Tage......die mit 30...40..50...eventuell 60 oder 70 Euro brutto für 10 Stunden und mehr...die möchte ich dann Umrechnen auf die Stunden und dann mit dem Mindestlohn für diesen Tag ergänzen.

Ist das so rechtens...kann ich das so machen...oder muss ich wirklich akzeptieren das ich an den meisten Tagen für 3 bis max 5 Euro die Stunde arbeite.

Für eine Auskunft wäre ich sehr dankbar
Liebe Grüße ***

Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Besteht ein Arbeitsvertrag? Haben Sie die Möglichkeit, diesen als pdf-Datei oder jpg-Datei hochzuladen?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ja den habe ich werde ihn am Nachmittag senden.lg
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.

Hier nun der Arbeitsvertrag...lg...***

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Eine Vereinbarung des Arbeitslohnes nur nach dem Umsatz ohne festes, ausreichend hohes Grundgehalt ist in der Regel sittenwidrig und damit nichtig. Dies gilt vor allem dann, wenn keine hinreichenden Verdienstchancen für den Arbeitnehmer bestehen und das wirtschaftliche Risiko der Tätigkeit damit auf den Arbeitnehmer übertragen wird (LAG Hamm, Entscheidung vom 3.10.1979, 1 Sa 946/79, BB 1980, 105).

D. h. in Ihrem Fall ist von einer unzulässigen Vereinbarung auszugehen. Ihr Arbeitnehmer schuldet Ihnen somit den branchenüblichen Mindestlohn.

Dies können Sie auch kommunizieren. Stellen Sie klar, dass Sie den Arbeitsvertrag durch einen Anwalt prüfen ließen und die Vergütungsregelung gegen geltendes Arbeitsrecht versößt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für die rasche Beantwortung....es ist ja aber so....das sich jedesmal dann doch am ende wenigstens der Mindestlohn ergibt...halt eben durch die wenigen guten tage wo ich höhere bis sehr gute Umsätze an diesem einen tag erziele...das wiegelt dann die schlechten tage wieder auf...an den schlechten tage habe ich einen verdienst für volle stunden von 30 bis 60 euro brutto...pro tag..kann ich diese tage aufrechnen bis wenigstens zu mindestlohn...und die anderen die guten tage mit guten Umsatz bleiben so stehen????
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

das ändert nichts an meinen Ausführungen.

Denn im Falle von Krankheit oder Urlaub würden Sie quasi nichts verdienen.

Das ist für ein Angestelltenverhältnis nicht zulässig.

Im Übrigen verweise ich auf meine Rechtsausführungen.

Sofern ich Ihre Frage beantworten konnte bitte ich freundlichst um die Abgabe einer positiven Bewertung Ihrerseits (anklicken von mind. 3 Bewertungssternen).

Hierdurch entstehen Ihnen keine Zusatzkosten. Insbesondere hat dies keinen Einfluss auf die bereits an das Portal geleistete Zahlung.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.

Ok nun noch einmal meine Frage.....kann ich die Umsatzschwachen Tage...z.b...Tag XY...Umsatz 320 Euro....8 Stunden gearbeitet...Davon 9,67 Prozent...sind 30,94Euro Brutto für mich....kann ich diesen Tag aufrechnen...9 Stunden mal Mindestlohn....79,56Euro brutto für diesen Tag...kann ich dies so für den ganzen Monat einfordern???Oder muss ich das gesamt sehen das ich für den ganzen Monat doch noch 1544 brutto bekommen hab.....durch die Umsatzstarken Tage erreicht. Es ist doch schon ärgerlich wenn mann den ganzen tag dort ist und mann verdient max 50 bis 60 euro brutto....und muss dann sehen das mann an guten tagen das Minus wieder reinholt...das ist für mich nicht sinn und zweck des auf Prozente Arbeiten... Mit freundlichen Grüßen ***

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

Sie können von Ihrem Arbeitgeber den Mindestlohn verlangen, den Sie für einen Monat bekommen würden.

Dies gilt auch dann, wenn Sie weniger verdienen wegen Krankheit oder Urlaub.

Konnte ich Ihre Fragen beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-