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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 903
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Wenn Kinder der Mutter weggenommen worden (per Beschluss) wann

Kundenfrage

Wenn Kinder der Mutter weggenommen worden (per Beschluss) wann kann die Mutter die Kinder wieder bekommen? Welche voraussetzen müssen erfüllt werden, damit das Gericht zu gunsten der Mutter entscheidet?
Gepostet: vor 3 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 3 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gerne beantorte ich Ihnen Ihre Anfrage:

Zunächst einmal ist es so, dass es nicht einfach werden wird, die Kinder wieder zu bekommen - das kann sich hinziehen und sehr schwierig werden. Aber ich möchte Sie trotzdem ermutigen und die erforderlichen Schritte unternehmen.

Wenn das Gericht durch Beschluss bereits entschieden hat, dann gehe ich davon aus, dass dies im Rahmen einer einstweiligen Anordnung nach einer Inobhutnahme geschehen ist.

Dann haben Sie die Möglichkeit, ein so genanntes Hauptsacheverfahren mit dem Ziel der Wiedereinräumung der elterlichen Sorge - oder des Aufenthaltsbestimmungsrechts, eben so weit wie hier der Beschluss reicht - einzuleiten.

In diesem Verfahren können dann Beweismittel wie Gutachten zur Erziehungsfähigkeit etc. eingebracht werden.

Das Gericht wird dann zugunsten der Mutter entscheiden, wenn offensichtliche Problempunkte, die im Beschluss benannt sind, offensiv angegangen werden. Entweder es liegt hier ein Problem vor, dann muss aktiv etwas unternommen werden - oder es liegt dieses nicht so in der Form vor - dann muss aber aufgeklärt werden, warum Jugendamt und Gericht zur Auffassung gelangten, da gäbe es ein Problem.

Falls notwendig, sollten Sie die richtigen Schritte einleiten und auch externe Hilfen wie z.B. von Beratungsstellen in Angriff nehmen.

Das ist auf alle Fälle der erste und richtige Schritt.

Als nächstes sollten Sie unbedingt schnellstmöglich sich anwaltliche Hilfe holen, am Besten von einem Fachanwalt/Fachanwältin für Familienrecht, der oder die einen Schwerpunkt im Kindschaftsrecht setzt. Ohne anwaltliche Vertretung werden Sie mit den Klippen des Verfahrensrechts und auch des materiellen Kindschaftsrechts nur schwer klar kommen können.

Dann ist unbedingt wichtig, dass - auch wenn die Kinder durch Beschluss weggenommen wurden, bis zur endgültigen Klärung der Sache auf alle Fälle ein intensiver Umgang gepflegt werden sollte.

Wenn das Jugendamt hier ablehnend sein sollte, müssten Sie dieses extra einklagen - das hat mit dem Sorgerecht/Aufenthaltsbestimmungsrecht nichts zu tun.

Hier gilt es, am Ball zu bleiben.

Ich hoffe, dass ich Ihnen fürs erste weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das behauptet meine SchwesterDie Jungs werden mir nicht weg genommen sondern ich gebe die für ein Jahr in Pflege ab also kein heim oder so. Da mit ich mein leben auf die Reihe bekomme. Und dann kommen die wieder zurück zu mir. Die werden mir nicht raus gerissen oder so.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Dann ist es ja ganz anders:

Wenn die Kinder in stationäre Vollzeitpflege gegeben werden, dann geschieht dies ja gerade auf der Basis der Hilfe zur Erziehung nach dem SGB VIII. Diese Maßnahme ist entweder sowieso befristet oder aber Sie können diese nach einem Jahr selbständig wieder beenden.

Das ist genau gesetzlich so geregelt, dann brauchen Sie keine Angst zu haben.

Wenn die Kinder in Pflege gegeben werden, könnten die Kinder dann auch problemlos wieder zurück.

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Das schrieb mir meine andere SchwesterDie hat nicht mehr alle Latten am Zaun , die gehen zur Pflegefamilie denkt sie wirklich das sie die Kinder nach einem Jahr wieder kommen ...was will sie denen den beweisen mit was denn
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Dann lassen Sie die andere Schwester schreiben was Sie will - machen Sie das Richtige:
Die Überschrift im Gesetz heißt ja: "Hilfen zur Erziehung" und nicht "Kinderwegnahme" - es ist nicht immer einfach, das System zu verstehen. Für Sie ist nur wichtig, dass Sie JETZT dieses genau so machen - und damit Ihr Leben auf die Reihe bekommen.

Weil wenn das schiefgeht, dann steht das Amt vor der Tür zur Inobhutnahme und dann wird es so schwierig, wie ich zuerst geschrieben habe.

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Bitte geben Sie noch Ihre Bewertung ab. Dankeschön

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
11.7. 6:06 nachm.] ‪+49 176 43132007‬: Sie war mal mit ihre Kinder weg gewesen und das für eine Woche und der Kita erst nach 2 Tagen Bescheid gegeben ...
Aber das ist kein Grund ...
Denke mal überfordert usw also es muss schon was grawierendes sein einfach so ,geht das nicht...
Aber sie will nicht mit der Sprache rausrücken warum weshalb genau...Eins weiß ich ,ihr Freund hat selbst zu meinem Mann gesagt,besser sei es wenn die Kinder weg kommen...Und ich lasse mich von niemanden belügen,weil das hat die auch getan und das noch ins Gesicht....
[11.7. 6:07 nachm.] ‪+49 176 43132007‬: Sie hat nichts dagegen getan ,also darum gekämpft das es nicht passiert
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 3 Monaten.

Danke für die weiteren Informationen, ich denke aber, die Rechtslage ist umfassend dargestellt: ich wünsche Ihnen alles Gute!