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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8123
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

wir sind Miteigentümer eiiner Wohnanlage

Kundenfrage

wir sind Miteigentümer eiiner Wohnanlage mit 40 Einheiten in Nürnberg. Zum 31.12.2018 läuft der Vertrag mit dem derzeitigen Verwalter aus. Wegen verschieder Diskrepanzen wurde er ab 01.01.2019 nicht mehr bestellt und der Vertrag nicht verlängert.

Die ordentliche Eigentümerversammlung fand am 06.06.2018 statt. Ab dem 06.07.2018 ist dieser n.u.A. gültig, falls keine Anfechtung erfolgt.

Nun hat alle Eigentümer eine Einladung zur außerordentlichen Eigentümerversammlung am 11.07.2018 erreicht (die m.M. formfehlerbehaftet ist, da das Wort Einladung in der Kopfzeile fehlt) mit folgender Tagesordnung:
1. Feststellungder Beschlussfähigkeit
2.Bericht zur Rechtssache ,WEG Valentin-Dretzel-Str. 8-16 gg. Merlin u. Wittke'
3. Verwalterwiederwahl, Beschlussantrag der EigentümerSchminke und Doetsch:
3.1 Bestellung der St. Gundekar-Werk (jetziger, abgewählter Verwalter) ....für den Zeitraum 1.1.2019 - 31.12.2023
Verwaltergebühren........
3.2 Abschluss des Verwaltervertrages mit der St. Gundekar......
4. Verschiedenes, insbesondere Wünsche und Anregungen.

Wir, die Eigentümer, die den Verwalter in der ordentlichen Eigentümerversammlung bereits mehrheitlich abgewählt haben, fragen, ob diese Vorgehensweise rechtens ist?

Freundliche Grüße
******

Gepostet: vor 2 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Erich-mod hat geantwortet vor 2 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen. Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung über:
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter:
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136,
Schweiz: 0800 820064
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.
Vielen Dank für die Information.
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Bitte erlauben Sie mir zum mitgeteilten Sachverhalt folgende Nachfrage:

Können Sie mir mitteilen, wer die außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen hat?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 2 Monaten.

Hallo, Herr RA Dr. Traub, die außerordentliche ETV wurde von der Verwaltung ohne Absprache mit dem Beirat einberufen. Es ist bekannt, dass die Beiratsvorsitzende bis 14.7.im Urlaub ist. Außerdem ist kein wichtiger Grund für die Einberufung vorhanden. Informationen zu dem gerichtlichen Verfahren würden bereits auf der ordentlichen ETV gegeben. Neue Erkenntnisse kann es nicht geben, da die dazu notwendige Begehung erst Ende Juli stattfindet. Freundliche Grüße *****

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Wenn der Verwalter die außerordentliche Eigentümerversammlung einberufen hat, dürfte der Nachweis eines "Rechtsmißbrauches" hier schwierig sein. Denn nur in diesem Fall wäre die einberufene Eigentümerversammlung rechtswidrig.

Der Hausverwalter hat nämlich das Recht, im Bedarfsfall eine Versammlung einzuberufen. Dies kann auch in der Begründung der Wahl eines Hausverwalters liegen.

Auch wenn der Verwalter durch die ETV abgewählt wurde besteht die Möglichkeit, dies rückgängig zu machen und eine Neuwahl bzw. Vertragsverlängerung herbeizuführen.

Die WEG kann sich hier frei mehrheitlich entscheiden. Eine Sperrwirkung des vorausgegangen Beschlusses gibt es in dem Sinne nicht.

Das beschriebene Verhalten ist zwar unüblich, aus rechtlicher Sicht jedoch durchsetzbar.

Sofern der Verwalter in der außerordentlichen Versammlung mehrheitlich gewählt wird, müsste gegen den Beschluss vorgegen werden (u. a. durch fehlerhafte Einladung).

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 2 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragesteller(in),

ich hoffe, ich konnte Sie bei der Lösung Ihres Problems unterstützen.

Über ein Feedback in Form einer positiven Bewertung, die Sie sehr schnell und einfach über die Bewertungssterne (3-5 Sterne) abgeben können, würde ich mich sehr freuen.

Sollten Sie noch Hilfe zu dieser Problemstellung benötigen, zögern Sie nicht, weitere kostenlose Nachfragen zu stellen. Setzen Sie dazu bitte den bisherigen Frageverlauf mittels der TextBox ganz unten einfach fort.

Mit vielem Dank für Ihre Nutzung von JustAnswer.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-