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Rain Nitschke
Rain Nitschke, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 1574
Erfahrung:  Fachanwältin f Familienrecht, Fachanwaltslehrgänge Steuer- und Erbrecht
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Rain Nitschke ist jetzt online.

Eine Angestellte unseres Betriebes ist im Besitz von

Kundenfrage

Eine Angestellte unseres Betriebes ist im Besitz von betrieblichem Geld.(Barkasse);

Sie ist seit dem 08.06.18 "krank geschrieben", weigert sich jedoch den Geldbetrag rauszugeben mit der Begründung das Geld erst dann zu übergen, wenn sie ihren Lohn erhalten hat. Lohnzahlun erfolgt Anfang des nächsten Monats rückwirkend. Da ich das Geld von ihr zum Kassenabschluss benötige, weiß ich nicht,wie ich mich verhalten soll. Ich hatte sie für heute 10.00Uhr in den Betrieb bestell zwecks Abgleichs der Barkasse. Leider ist sie nicht erschienen.

Gepostet: vor 4 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

Sehr geehrte/r Ratsuchende/r,

vielen Dank für Ihre Anfrage!

Der Angestellten steht hier kein Zurückbehaltungsrecht zu. Die Lohnzahlung hat nichts mit anvertrauten geld zu tun, zumal der Lohn nach Ihren Angaben noch nicht fällig ist und auch im kommenden Monat korrekt aberechnet wird. Sie behält also bewusst Gelder ein, die der Firma gehören, ohne einen entsprechenden Anspruch zu haben. Sie müssen sich daher auch nicht darauf einlassen, erst die Lohnzahlung abzuwarten.

Prinzipiell könnte in dem Fall sogar mit einer Strafanzeige wegen Unterschlagung gearbeitet werden. Alternativ könnte auch eine einstweilige Verfügung erwirkt werden, wenn der Kassenabschluss ohne das Geld nicht erstellt werden kann.

Wie sind Sie denn mit Ihr in Kontakt? Wenn Sie vor einer Strafanzeige erst einmal Abstand nehmen möchten, könnten Sie Ihr ja auch mitteilen, dass Sie die Hausgabe des Geldes bis heute um eine betimmte Uhrzeit fordern und sie darauf aufmerksam machen, dass sie aktuell den Straftatbestand der Unterschlagung verwirklicht. Teilen Sie mit, dass Sie von einer Strafanzeige gerne absehen würde, sie Ihnen aber keine andere Wahl lässt, wenn das Geld weiterhin unberechtigt einbehalten wird.

Ich fürchte, dass die Dame die Angelegenheit ansonsten aussitzen wird. Ob Sie Ihr Geld nach der Lohnzahlung erhalten ist zudem auch nicht sicher. M.E. sollte man sich auf keine Verhandlungen mehr einlassen, zumal eine bewusste Unterschlagung (ggf. auch Erpressung), bei Nachweisbarkeit eine fristlose Kündigung rechtfertigen kann.

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Mit freundlichen Grüßen

K. Nitschke

Rechtsanwältin

Experte:  Rain Nitschke hat geantwortet vor 4 Monaten.

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K. Nitschke

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