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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 18000
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Meine Ex Frau und ich ziehen unsere Kinder 8 und 15 auf.

Diese Antwort wurde bewertet:

Meine Ex Frau und ich ziehen unsere Kinder 8 und 15 im Wechselmodell auf. Gemeldet ist der Sohn 8 bei ihr und die Tochter 15 bei mir. Gemäß unserem Einkommen kommen wir in die höchste Stufe der OLG Tabelle.Ich zahle 825 Euro und das Kindergeld für beide Kinder bekommt meine EX Frau. Ich zahle noch den Hort für den Jungen mit 216 Euro monatlich und die Nachhilfe für die Tochter15 mit 125 Euro. Und für beide Kinder die private Krankenversicherung. Ich wollte nun den Unterhalt anpassen nach 2 Jahren ( 1 Jahr Trennung und 1 Jahr nun geschieden) oder dass sie beide Kinder in der gesetzlichen anmeldet. Beides lehnte sie ab und drohte mit Beendigung des Wechselmodells und dass sie die Kinder nicht mehr wöchentlich nimmt und dann zwingt sie mich alles weiterzuzahlen ( keine Kindesverschlechterung ) und den gesamten Kinddsunterhalt zu zahlen. Zeitlich ist mir nicht möglich die Kinder komplett zu nehmen und dies ist ihr Joker. Kann sie das Modell einseitig beenden und michnüber die Kinder weiter zum Zahlmeister für alles zwingen. Danke

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für die freundliche Anfrage.

Könnten Sie mir bitte mitteilen, wie gena die Kinder betret werden?

Wie sind Ihre jeweiligen Einkommensverhältnisse?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Die Kinder sind jeweils Freitag bis Freitag im wöchentlichen Rhythmus. Mein für Unterhalt berechenbare Einkommen wird 6000 Euro monatlich sein , dass meiner Ex ca 1500 Euro. Die Kinder sind zu 60% bei mir - dies soll aber kein Anlass zu sagen ich müsste Keinen Unterhalt zahlen. Die Kinder sollen diesen Freiaum haben. Danke

vielen Dank für den freundlichen Nachtrag. Es ist hier etwas komplex, weil ihre Exfrau nicht einmal den Mindestunterhalt für die Kinder

Aus dem unterschiedlichen Einkommen der Eltern eine "Haftungsquote" errechnet. Wer 70% des Gesamteinkommens hat, zahlt auch 70% der Kinderkosten.

Das OLG Köln hat dieses Modell in seine Unterhaltsleitlinien 2011 aufgenommen und der BGH verfährt im Prinzip so - jedoch nur für die echten 50:50-Modelle.

Praktisch umsetzen lässt sich dies wiederum durch Einzahlungen auf ein gemeinsames Konto, zu dem jeder zweckgebunden Vollmacht hat.

Wenn der schlechter verdienende Elternteil nicht wenigstens den hälftigen Mindestunterhalt aufbringen kann, greift automatisch die gesetzliche Ersatzhaftung des anderen Elternteils gem. § 1607 BGB.

Die ihrer Exfrau zu Verfügung stehende Haftungsmasse beträgt 320 Euro.

Ich würde hier den Unterhaltsanteil quotenmäßig ausrechnen und ihre Exfrau wenigstens ihren Anteil zahlen lassen.

Denn eigentlich ist es kein echtes Wechselmodell, da sie ja mehr betreuen.

Jedenfalls haben Sie ja das Wechsekmodell aus Gründen des Kindeswohls gewählt.

Es kann nicht ein Elternteil aus monetäten Gründen einseitig drohen, das zu beenden

Kann ich Ihnen noch weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Nur mal angenommen der Kundesunterhalt ist 1259 Euro. Würden sich die 70% auf die 1259 Eueo beziehen oder 70% auf 629,50 Euro. (1259 : 2) ?
Danke für Antwort
Sehr geehrter Ratsuchende, es wird aus dem beiderseitigen zusammengerechneten Einkommen zunächst der Unterhalt sowie die Mehrkosten errechnet. Dann rechnet man die Haftungsquote aus

Sie nehmen also den gesamten Betrag, die gesamte Kinderkosten und bilden daraus eine Haftungsquote

Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung

danke

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.