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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 28251
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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Mein Sohn (Geb. 2003) hat diese Woche eine Anklage

Diese Antwort wurde bewertet:

Mein Sohn (Geb. 2003) hat diese Woche eine Anklage zugestellt bekommen.
Vorwurf: Weitergabe Jugend pornografische Schriften, Verletzung der von höchstpersönlichen Rechten.
Aus meiner Sicht benötigen wir nun für ihn Rechtsbeistand, da wir ja nicht einmal die Beweislage einschätzen können.
Wie handeln wir jetzt richtig und an wenn kann mann sich wenden (auch in Hinsicht auf die Kosten)?
Danke
Ingo Herzberg

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Ich gehe davon aus, dass die Tat vor dem Jugendrichter angeklagt worden ist. Ich gehe davon aus, dass Ihr Sohn Ersttäter ist.

Wenn die Beweislage unklar ist, dann sollten Sie für Ihr Kind einen Anwalt beauftragen. Der Anwalt hat nämlich das Recht in die Akten des Gerichts Einsicht zu nehmen. Aus dem Akteninhalt kann er dann erkennen, wie die Beweislage gegen Ihren Sohn steht, also welche Beweismittel vorliegen.

Es wird eine Hauptverhandlung geben.

Selbst wenn die Aktenlage gegen Ihren Sohn sprechen sollte, gehe ich davon aus, dass Ihr Sohn keine Strafe im eigentlichen Sinne bekommen wird, sondern eine sogenannte Maßnahme zur Erziehung. Das kann eine Ermahnung durch den Richter sein, das können Sozialstunden sein. Wichtig ist in Ihrem Falle auch, dass die Eltern bei der Hauptverhandlung mit anwesend sind. Nur so kann sich das Gericht einen Eindruck von den familiären Verhältnissen machen, was sich positiv auf das Urteil auswirken wird.

Wenn Sie einen Anwalt beauftragen, wenn müssen Sie Ihe grundsätzlich leider selbst bezahlen. Eine Kostenerstattung durch die Landesjustizkasse erhalten Sie allerdings sollte Ihr Sohn freigesprochen werden.

Wenn Sie keine Nachfragen mehr haben geben Sie bitte eine Bewertung meiner anwaltlichen Beratung ab (bitte klicken Sie hierzu auf die Bewertungssterne 3-5).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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