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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7323
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Ich habe jetzt den schriftlichen Ablehnungsbescheid der KK.

Diese Antwort wurde bewertet:

ich habe jetzt den schriftlichen Ablehnungsbescheid der KK. Darf ich es Ihnen übersenden?

Auch habe ich die Bescheinigung der Salus Klinik, in der ich an der Reha teilgenommen habe zu diesem Fall. Kann ich Ihnen gerne auch schicken bzw. hochladen.

Dies hängt alles auch mit der ARGE zusammen, dort sollte ich auch einen Antrag auf ALG stellen. Nun habe ich auch einen Ablehnungsbescheid erhalten.

Ich war bis 08.05.2017 bei der ARGE gemeldet und bezog ALG 1. Seit dem 09.05.2017 bezog ich Krankengeld von der BKK Euregio.
Nun bin ich von der BKK Euregio aufgefordert worden, diese Reha zu machen.
Der erste bewilligte Zeitraum war vom 05.02. bis zum 02.04.2018, der von der Rentenversicherung bewilligt wurde.
Da ich aber meine Gesundheit stabilisieren wollte, habe ich eine Verlängerung der Kur beantragt.
Diese Maßnahme wurde dann noch einmal mit einem gesonderten Bescheid für den Zeitraum vom 03.04. - 21.05.2018 verlängert.

Da der 21.05.2018 ein Feiertag war (Pfingstmontag), hat mir die Klinik den Termin auf den 16.05.2018 vorverlegt, und dies aber auch nicht mit der KK abgesprochen. So dass die BKK Euregio von dem Entlasstermin am 16.05.2018 nichts wußte.

Nun meine Frage, kann ich mich auf den ersten Bewilligungsbescheid von der Rentenversicherung vom 05.02.-02.04.2018 beziehen, falls ich einen Widerspruch bei der BKK Euregio einlegen möchte?
Dieser Zeitraum wurde ja für die Krankenkasse festgesetzt, damit meine Arbeitskraft wieder hergestellt werden sollte.
Diese Reha hätte ich ja ohne jegliche Zwischenfälle erfolgreich abgeschlossen.

Ich bitte um Ihre Mitteilung und möchte Ihnen die Unterlagen zusenden bzw. hochladen. Bitte übersenden Sie mir einen Link hierzu.

Mit freundlichen Grüßen ***

Sehr geehrte Fragestellerin,

hätten Sie die vorzeitige Entlassung, die wohl durch den verstoßerfolgte, irgendwie abwenden können ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Da ich so nervös und vor dem bestehenden Entlassdatum aufgeregt war (Angst), konnte ich nicht schlafen.
Ich weiss, ich hätte runter gehen sollen um zu rauchen. Habe es aber nicht getan.
Hatte Depressionen.

Sehr geehrte Fragestellerin,

gut, dass Sie das im Vorfeld hätten vermeiden können ist klar. Aber ich meine nach dem verstoß. Hätte man da nichts mehr machen können ?

Mit freundlichenGrüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Leider nicht. Der Klinikleiter hat dies auch sehr bedauert, aber er musste mich wie alle anderen auch - gegen diesen Rauchen auf dem Zimmer Verstoß - entlassen.
Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
Ich hatte damit viele Menschenleben gefährdet.

Sehr geehrte Fragestellerin,

entschuldigen Sie noch eine Frage: Waren Sie von der Kasse verpflichtet worden, die Reha zu machen oder war dies mehr Ihre freiwillige Entscheidung ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 28 Tagen.
ich bin von der Kasse verpflichtet worden, steht auch in dem Ablehnungsbescheid der BKK Euregio drin.
Ursprünglich war die Reha für den Zeitraum vom 05.02. - 02.04.2018 geplant. Diese habe ich ohne Beanstandungen oder sonstigen Zwischenfall gemeistert.
Aber da ich eine Verlängerung mit der Klinik beantragt habe zur Fortführung der Rehamaßnahme nach dem 02.04.2018 - damit sich meine Gesundheit stabilisiert - ist durch den Verstoß in der Verlängerungszeit die Reha leider abgebrochen worden.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke für die nachträge.

Ich verweise auf ein Urteil des Landessozialgerichts Baden Württemberg vom 21.06.2016, AZ; L 11 KR 455/16. In diesem ging es im Kern zwar um einen Nichtantritt einer Maßnahme, aber der Fall des vorzeitigen Abbruchs steht dem Nichtantritt gleich. Das Gericht gelangt zur Auffassung, dass der § 51 einschlägig ist und die zahlungen zu Recht eingestellt wurden.

Gleichwohl kann in Ihrem Fall damit argumentiert werden, dass Sie selber die Reha nicht abgebrchen haben, sondernd die fortführen wollten. Sie wurden letztlich zum Abbruch gezwungen. Vielleicht kann man hier damit argumentieren, das Ihnen nicht bekannt war, dass Verstöße gegen die Hausordnung zu einem sofortigen Abbruch führen.

Auch sollten Sie umgehend signalisieren,die Reha fortsetzen zu wollen, um zumindest ab neuer Reha den Anspruch (wieder) zu erhalten.

Sie sollten also unbedingt Widerspruch innerhalb der gesetzten Frist einlegen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrte Fragestellerin,

haben Sie noch Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

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