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Ralf Hauser
Ralf Hauser,
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 244
Erfahrung:  Inhaber at Hauser Rechtsanwaelte
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Ralf Hauser ist jetzt online.

Ein Gläubiger wirft mir vor, den Insolvenzantrag unrichtig

Kundenfrage

Ein Gläubiger wirft mir vor, den Insolvenzantrag unrichtig ausgefüllt zu haben und ihn nicht als Gläubiger angegeben zu haben und dies hat er dem zuständigen Insolvenzgericht mitgeteilt. Droht mir jetzt eine Insolvenzstraftat? Scheitert jetzt das ganze Insolvenzverfahren (befinde mich in der Wohlverhaltensperiode) oder bleibt seine Forderung des Gläubiger nur bestehen auch nach der Wohlverhaltensperiode?
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank, ***** ***** sich an justanswer gewandt haben.

Nein, hieran scheitert Ihr Insolvenzantrag nicht. Dies stellt auch keine Insolvenzstraftat dar. Offensichtlich hat der Gläubiger Kenntnis von Ihrem Insolvenzantrag. Er hat daher die Möglichkeit, seine Forderung zur Insolvenztabelle anzumelden und dann wird diese auch berücksichtigt. Unterlässt er dies, bleibt die Forderung auch nicht bestehen. Sie brauchen sich keine Sorgen zu machen.

Für Rückfragen stehe ich gerne zur Verfügung und freue mich immer über eine positive Bewertung durch Anklicken von 3-5 Sternen.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich befinde mich doch schon in der Wohlverhaltensperiode und er wirft mir vor, gegen die Obliegenheiten verstoßen zu haben indem ich ihn damals in dem Insolvenzantrag als Gläubiger nicht angegeben habe.
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Fragesteller,

wenn Sie sich in der Wohlverhaltensphase befinden gilt folgendes:

Wird ein Gläubiger komplett vergessen und taucht dieser erst nach dem Schlusstermin auf, so kann er einen Schadensersatzanspruch stellen in Höhe der Quote, die im Insolvenzverfahren gültig ist. Handelt es sich um einen Nullplan ohne Quote aufgrund mangelnder Insolvenzmasse, so richtet sich der Schadensersatzanspruch ins Leere. Andernfalls müssen Sie diesen Gläubiger noch befriedigen, um Ihre Restschuldbefreiung zu erhalten. Es ist weder eine Straftat noch ist hierdurch das gesamte Insolvenzverfahren gefährdet.

Über eine Bewertung würde ich mich sehr freuen.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Ich wollte folgendes zurück geschreibenbeantrage ich weiterhin die Klage abzuweisen sowie die Kosten des Verfahrens den Kläger aufzuerlegen.Begründung:Das Verfahren darf nicht weiter geführt werden, wenn sich der Beklagte in der Privatinsolvenz befindet. In der Privatinsolvenz muss ein solcher Rechtsstreit ruhend gestellt werden und dann ggf. von dem Insolvenzverwalter fortgeführt werden.Wenn der Rechtsstreit jetzt nicht ruhend gestellt wird, dann könnte der Kläger ggf. gewinnen und einen an sich wertlosen Titel erwirken.Die Forderung des Klägers gehört eigentlich in die Privatinsolvenz, es war also richtig Widerspruch gegen den Mahnbescheid des Klägers einzulegen und da sich der Beklagte in der Privatinsolvenz befindet ist die Klage abzuweisen. Der Kläger kann sich aber nicht mehr in die Insolvenztabelle des Beklagten als Insolvenzgläubiger eintragen lassen, da die Frist zur Anmeldung schon lange abgelaufen ist. Man kann sich übrigens über laufende Insolvenzverfahren mittlerweile im Internet informieren, somit kann man dem Beklagten nicht die Schuld geben, dem Kläger die Privatinsolvenz verschwiegen zu haben. Somit liegt auch kein Verstoß gegen die Obliegenheiten eines Insolvenzverfahren vor.
Experte:  Ralf Hauser hat geantwortet vor 1 Monat.

Das können Sie so machen.

Bitte vergessen Sie das Bewerten nicht.

Beste Grüße

Ralf Hauser, LL.M.

Rechtsanwalt