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Claudia Schiessl
Claudia Schiessl, Rechtsanwältin und Fachanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17909
Erfahrung:  Zwei Fachanwaltstitel; Korrespondenz in deutsch, englisch,französisch;Anwältin seit 1994;1996 Mitarbeit am Lehrstuhl für Strafrecht Universität Regensburg;1996-2010 Ausbildung von Referendaren
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Claudia Schiessl ist jetzt online.

Fachanwalt Verwaltungs- und Steuerrecht Sehr geehrte Damen

Diese Antwort wurde bewertet:

Fachanwalt Verwaltungs- und Steuerrecht
Sehr geehrte Damen und Herren,
Unsere Ehe wurde 1990 im Ausland geschieden. Meine frühere Ehefrau beantragte 2001
die ausländische Scheidung nach deutschem Recht anzuerkennen. Die Senatsverwaltung in Berlin teilte mir 2001 mit, dass sie vorhabe dem vorliegenden Antrag nach meiner Zustimmung oder Anhörung, zu entsprechen.Ich habe deshalb gegenüber meinem Arbeitgeber und dem Finanzamt, geschieden und allein lebend angegeben und bin in den letzten 15 Jahren, in die Steuerklasse 1 eingestuft worden. 2017 wurde mir von der Senatsverwaltung Berlin, auf Anfrage von mir, mitgeteilt, dass der Antrag meiner früheren Ehefrau, wegen fehlender nachzureichender Unterlagen, nicht abschließend bearbeitet werden konnte und dass eine Anerkennungsentscheidung deshalb nicht erfolgte.
Ich bin von 2001 bis 2017 nicht darüber informiert worden und ich habe von mir aus in den Jahren, nicht mehr nachgefragt, da die Senatsverwaltung in Berlin mir mitgeteilt hatte, dass sie vorhabe dem Antrag statt zu geben.
Meine Frage:
Kann ich die sich aus den unterschiedlichen Steuerklassen 3 und 1 zu viel gezahlten Beträge entweder vom Finanzamt oder von der Senatsverwaltung erstattet bekommen und wenn ja, wie müsste ich vorgehen.
Ich vermute, dass es sich bei den Abzügen zwischen Steuerklasse 1 und Steuerklasse 3
um monatlich zwischen 200 bis 350 EURO "zu viel" gezahlter Steuer handeln könnte
wodurch ich vermutlich zwischen 30000 - 50 000 EUR, zu viel bezahlt habe.
Besteht eine Möglichkeit diese Forderung einzuklagen. Ich habe eine (Berufs- Haftpflichtversicherung) und welche Kosten würden entstehen.
Vielen Dank ***** ***** Bemühungen im voraus

Sehr geehrter Ratsuchender, vielen Dank für die freundliche Anfrage. Leider ist das nicht möglich . Denn für für Zusammenveranlagung nach Steuerklasse III kommt es nicht auf die Scheidung an . Vielmehr kommt es darauf an , ob die Eheleute zu Beginn des Veranlagungszeitraums zusammen gelebt haben ,oder nicht .

Wenn Sie also getrennt gelebt haben , dann sind Sie der Steuerklasse I zuzuordnen .

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Vielen Dank für die schnelle und klare Antwort.Die Angelegenheit hat sich dadurch erledigt. Gerne wieder

Vielen Dank ! Wenn ich helfen konnte bitte ich um positive Bewertung!

Claudia Schiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.