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raschwerin
raschwerin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 17451
Erfahrung:  Rechtsanwalt
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Wir haben einen Rechtsstreit mit unserer Tochter. Wir sind

Kundenfrage

Wir haben einen Rechtsstreit mit unserer Tochter. Wir sind 2011 in die Einliegerwohnung ins Haus unserer Tochter gezogen und hatten einen Mietvertrag, den unsere Tochter aber nie unterschrieben hat, da wir aber den Mietvertrag für das Jobcenter brauchten, habe ich ihn unterschrieben. Im Nachhinein war es falsch, aber wir haben trotzdem nach den Konditionen des Vertrages Miete mit Betriebskosten bezahlt, nur eine Betriebskostenabrechnung haben wir nie bekommen. Im Laufe der Jahre haben wir uns zu UNMÖGLICHEN MIETERN entwickelt, so dass unsere Tochter uns voriges Jahr gekündigt hat. Ohne mit uns zu reden kamen zwei Abmahnungen und dann die Kündigung. Anlass war, ich kann es nur vermuten, dass wir ein Loch ins Fenster gebohrt haben, weil wir eine Internet -Antenne brauchten, denn die Wohnung war ohne Telefondose und Internet war nur durch Wlan über meine Tochter möglich. Dieses Internet war natürlich den Launen und dem Gehorsam von uns unterworfen, also nicht oder kaum vorhanden. Ja, wir hätten nicht bohren dürfen, aber wir hätten auf jeden Fall bei Auszug Schadenersatz geleistet. Jetzt will man aber Schadenersatz für das Fenster und für die Terrassentür, an der seit 2015 eine Fliegengittertür angebracht war, durch diese meine Tochter und Ihr Mann selbst durchgegangen sind und das ohne es zu beanstanden. Jetzt gibt es auch keinen Mietvertrag mehr und Sie behauptet, wir hätten uns auf eine Bruttoinklusivmiete geeinigt, das kann ich aber durch eine von Ihr als Vermieter ausgefüllten Mietbescheinigung widerlegen. Diese wird aber auch angezweifelt, soll heißen, ich habe sie gefälscht, habe ich aber nicht. Wir haben 2011 eine Bankeinlage von 1700 Euro getätigt, damit Sie den Kredit für das Haus bekommen, ich habe dazu den Überweiser, Sie behauptet nun es wäre von uns eine finanzielle Zuwendung gewesen. Deshalb hatten wir die letzten drei Monatsmieten nicht mehr überwiesen, weil wir zu Recht davon ausgegangen sind, das Sie uns das nicht zurückbezahlt. Nun haben wir schon eine Güteverhandlung, bei der wir den Vergleich angeboten haben, alle Forderungen auf null zu setzen, aber das wollte der Richter nicht und schlug den Vergleich vor, wir zahlen 1450 Euro und verzichten auf unsere Forderungen. Am 6.6. war Gerichtsverhandlung, diese wurde aber zu meiner Überraschung auch zur Güteverhandlung mit dem Angebot zum Vergleich: Wir zahlen 1500 Euro an unsere Tochter und alle Gegenseitigen Forderungen sind erloschen. Alternative: Wir sind mit allen Forderungen in der Beweislast, also alle Kosten der Beweisführung liegen bei uns. Das wird teurer als 1500 Euro und damit sollen wir dem Vergleich zustimmen, das war der Hinweis des Richters. Ich weiß, dass es schwer ist nun zu entscheiden, aber wir haben ein ganz schlimmes Jahr hinter uns, unsere Sachen wurden einbehalten und bei Rückgabe beschädigtet wurde monatelang abgeschaltet, usw. Unser Rechtsempfinden ist gestört, wenn wir jetzt für all diese Schikanen auch noch 1500 Euro als Belohnung bezahlen ohne die Möglichkeit unsere Forderungen dagegenzusetzen, Betriebskosten mehrere Jahre, Bankeinlage. Vielen Dank für Ihre Hilfe ******

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  kai-mod hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 5 Monaten.

Guten Abend,

vielen Dank für Ihre Anfrage.

Wie kann ich Ihnen weiterhelfen?

Kunde: hat geantwortet vor 4 Monaten.
16.06.2018 11:20
Wir haben einen Rechtsstreit mit unserer Tochter. Wir sind 2011 in die Einliegerwohnung ins Haus unserer Tochter gezogen und hatten einen Mietvertrag, den unsere Tochter aber nie unterschrieben hat, da wir aber den Mietvertrag für das Jobcenter brauchten, habe ich ihn unterschrieben. ImNachhinein war es falsch, aber wir haben trotzdem nach den Konditionen des Vertrages Miete mit Betriebskosten bezahlt, nur eine Betriebskostenabrechnung haben wir nie bekommen. Im Laufe der Jahre haben wir uns zu UNMÖGLICHEN MIETERN entwickelt, so dass unsere Tochter uns voriges Jahr gekündigt hat. Ohne mit uns zu reden kamen zwei Abmahnungen und dann die Kündigung. Anlass war, ich kann es nur vermuten, dass wir ein Loch ins Fenster gebohrt haben, weil wir eine Internet -Antenne brauchten, denn die Wohnung war ohne Telefondose und Internet war nur durch Wlan über meine Tochter möglich. Dieses Internet war natürlich den Launen und dem Gehorsam von uns unterworfen, also nicht oder kaum vorhanden. Ja, wir hätten nicht bohren dürfen, aber wir hätten auf jeden Fall bei Auszug Schadenersatz geleistet. Jetzt will man aber Schadenersatz für das Fenster und für die Terrassentür, an der seit 2015 eine Fliegengittertür angebracht war, durch diese meine Tochter und Ihr Mann selbst durchgegangen sind und das ohne es zu beanstanden. Jetzt gibt es auch keinen Mietvertrag mehr und Sie behauptet, wir hätten uns auf eine Bruttoinklusivmiete geeinigt, das kann ich aber durch eine von Ihr als Vermieter ausgefüllten Mietbescheinigung widerlegen. Diese wird aber auch angezweifelt, soll heißen, ich habe sie gefälscht, habe ich aber nicht. Wir haben 2011 eine Bankeinlage von 1700 Euro getätigt, damit Sie den Kredit für das Haus bekommen, ich habe dazu den Überweiser, Sie behauptet nun es wäre von uns eine finanzielle Zuwendung gewesen. Deshalb hatten wir die letzten drei Monatsmieten nicht mehr überwiesen, weil wir zu Recht davon ausgegangen sind, das Sie uns das nicht zurückbezahlt. Nun haben wir schon eine Güteverhandlung, bei der wir den Vergleich angeboten haben, alle Forderungen auf null zu setzen, aber das wollte der Richter nicht und schlug den Vergleich vor, wir zahlen 1450 Euro und verzichten auf unsere Forderungen. Am 6.6. war Gerichtsverhandlung, diese wurde aber zu meiner Überraschung auch zur Güteverhandlung mit dem Angebot zum Vergleich: Wir zahlen 1500 Euro an unsere Tochter und alle Gegenseitigen Forderungen sind erloschen. Alternative: Wir sind mit allen Forderungen in der Beweislast, also alle Kosten der Beweisführung liegen bei uns. Das wird teurer als 1500 Euro und damit sollen wir dem Vergleich zustimmen, das war der Hinweis des Richters. Ich weiß, dass es schwer ist nun zu entscheiden, aber wir haben ein ganz schlimmes Jahr hinter uns, unsere Sachen wurden einbehalten und bei Rückgabe beschädigtet wurde monatelang abgeschaltet, usw. Unser Rechtsempfinden ist gestört, wenn wir jetzt für all diese Schikanen auch noch 1500 Euro als Belohnung bezahlen ohne die Möglichkeit unsere Forderungen dagegenzusetzen, Betriebskosten mehrere Jahre, Bankeinlage. Vielen Dank für Ihre Hilfe ******
Experte:  raschwerin hat geantwortet vor 4 Monaten.

Ja, kann ich nachempfinden.

Die Tochter will ja Geld als Schadensersatz.

Sie muss ja daher beweisen, dass Sie diverse Schäden angerichtet haben.

Dass Sie die letzten Mieten nicht gezahlt haben, war nicht richtig.

Daher sollte man überlegen, die Mieten noch zu zahlen, also doch den Vergleich von 1.500 Euro anzunehmen.

Wenn Ihnen selbst finanzieller Schaden entstanden ist, sollte man dies entweder widerklagend geltend machen oder eine neue Klage einreichen.