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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 500
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Urheberrecht /
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

meine Stromabrechnung für 2015 ist 5 mal höher als

Kundenfrage

meine Stromabrechnung für 2015 ist 5 mal höher als in den Vorjahren.
Die gemietete Räumlichkeit (1 Raum 72m²)wurde nachweislich nur max. 1 x wöchentlich für 3h als Proberaum genutzt - Die Vermieterin hat 6250 Kwh abgerechnet was sogar über dem Jahresverbrauch eines ständig bewohnten 1 Familienhauses liegt.

Der Stromzähler war nicht geeicht - es ist mir aber leider nicht bekannt ob es sich hierbei nur um einen Unterzähler handelt. Die Vermieterin hat den Sromzähler nachträglich prüfen lassen und dieser sei zwar defekt und nicht mehr eichbar (BJ 1955) aber die Messung läge innerhalb der zulässigen Toleranzen sei also korrekt.

Es hat zwischenzeitlich eine Güteverhandlung stattgefunden, bei welcher ich mich selbst vertreten habe.

Der Richter vertritt die Auffassung, dass ich als Mieter nun nachweisen müsse, diesen Strom nicht verbraucht zu haben.

Der Gegenanwalt argumentiert, wir hätten warscheinlich unsere Musikanlage niemals ausgeschlatet, darum sei der Strom weitergelaufen...darum sei die tatsächliche Nutzung des Raumes für den Stromverbrauch nicht relevant.

Es wurde zudem zweifelsfrei festgestellt, dass der Stromzähler nach unserem nachweislichen (!) Auszug aus den Räumlichkeiten noch 94 kwh für die ABSOLUT LEERSTEHENDE Räumlichkeit abgerechnet hat. Der Richter (!) argumentiert, dann solle ich halt ca. 1200 Kwh abziehen, blieben immer noch 5000 kwh welche zu bezahlen seinen.

1. Während der Zeit des Mietverhältnisses hat die Vermieterin uns den Zugang zum Stromzähler stets verweigert mit der Begründung nur Fachpersonal sei für diesen Raum zugelassen - Betreten verboten! Gleichzeitig hat sie allerdings vor Gericht eingeräumt, dass sie selbst den Zähler abgelesen hat (und nicht irgendein Fachmann) - Es war uns also zu keiner Zeit möglich den Strom/Zählerstände zu überprüfen

2. Wir haben zwischenzeitlich mit einem Stromverbrauchsmesser den Stromverbrauch einer Bandprobe gemessen (Leihgerät von einem Energieversorger) und hochgerchnet, dass der Stromverbrauch selbst wenn wir 1 Jhr lang jeden Tag 12 h geprobt hätten technisch niemals auf diesen Stromverbrauch kommen können. - Hier argumentiert der Gegenanwalt+Richter, man wisse ja nicht was wir in unserem Proberaum an Geräten hätten - diese Messung sei nicht aussagekräftig.

Meine Fragen:

1. Trage ich als Mieter wirklich die Beweislast für den Stromverbrauch?
2. Falls ja, kann ich diese Umkehren, da die Mieterin mir nachweislich den Zugang zum Zähler verweigert hat?
3. Wo finde ich Präzedenzfälle?

Sämtliche Angaben kann ich durch Zeugen (Bandmitglieder) oder schriftliche Dokumente belegen. Der Mietvertrag lief alleine auf auf mich.

Gruß ***

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

wie konnte denn die Vermieterin den Zählerstand nachweisen?

Könnte Sie schwindeln?

Gibt es noch andere Nutzer?

Wie ist Ihr Stomverbrauch jetzt?

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Hallo,- die Vermieterin hat als Beweis ein Foto vom Stromzähler vorgelegt mit "irgendeinem" Zählerstand
- Anfangsstände hat sie nicht/niemals zur Verfügung gestellt
-der Zähler trägt die Nummer B10 - daher gehe ich davon aus, dass es noch mehrere Zähler gibt
-der Raum ist eine Fabrikhalle mit abgeteilten Pressspanwänden
-an der Güteverhandlung hat die Klägerin bestritten dass andere Nutzer aufgeschaltet sind
-bei der Abrechnung handelte es sich um die Schlußabrechnung nach Kündigung des Mietvertrags
- der Mietvertrag lief noch einen kompletten Monat nach unserem Auszug - und seltsamerweise hat der Zähler noch 94 kwh aufgezeichnet, obwohl wir nachweislich nicht mehr im Raum warenJa, ich gehe davon aus, dass die Vermieterin nicht die Wahrheit spricht, ich gehe auch davon aus, dass eine andere Partei auf den Zähler aufgeschaltet war...dies bestreitet sie...zwischenzeitlich würde das Gebäude umgebaut und das Stromnetz erneuert.....
Experte:  Rechtsanwältin Pesla hat geantwortet vor 5 Monaten.

Vielen Dank! So, wie Sie die Dinge schildern, würde ich auch sagen, da stimmt etwas nicht.

Schwierig ist jetzt, dass ich nicht genau beurteilen kann, wie weit Sie jetzt schon im Verfahren snd und was bereits alles getan wurde von Seiten des Gerichts und von Ihnen. Sämtliche Schriftsätze kann ich zu dem Beraterpreis leider nicht durcharbeiten.

Vom Grundsatz gilt: Wer etwas haben will, muss die Voraussetzungen beweisen.

Also muss hier die Vermieterin diesen derartigen Stromverbrauch nachweisen.

Das kann Sie nicht.

Es war kein neutraler Ablesedienst dort und sie verweigert den Zutritt.

Sie müssten daher bestreiten, dass der Zählerstand dann und dann abgelesen wurde und der Zählerstand so und so hoch war. Weiter bieten Sie Ihre Bandmitglieder als Zeugen afür an, dass es keine siginfikanten Veränderungen zur vorherigen Nutzung gegeben hat. Schildern Sie, dass sich nichts verändert hat. Nennen Sie die Bandmitglieder als Zeugen mit Name und Anschrift. Demnach ist ein derartiger Stromverbrauch schlicht nicht erklärbar.

Die Bandmitglieder sind Zeugen. Nur Sie sind Vertragspartei.

Bei der Beurteilung durch den Richter ist es jedoch absehbar, dass es in erster Instanz kein Urteil zu Ihren Gunsten gibt. Von daher müssten Sie wohl in die Berufung. Dies geht nur, wenn der Beschwerdegegenstand einen Wert von 600 Euro übersteigt, Sie also zu einer Zahlung von über 600 Euro verurteilt werden (§ 511 ZPO).

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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