So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 907
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

Ich bin zu 120 Tagessätzen wegen "Vorenthaltens von

Kundenfrage

ich bin zu 120 Tagessätzen wegen "Vorenthaltens von Sozialversicherungsbeiträgen" verknackt worden. Da ich in dieser Bananenrepublik davon ausging, daß ich so oder so verarscht werde weil das System das so vorsieht, war ich um Geld zu sparen ohne Anwalt in der Kappensitzung. Das Urteil wurde am Ende der Kappensitzung bekannt gegeben. Ich wurde nicht über die Einspruchsfrist von nur einer Woche informiert, stattdessen wurde mir so ein blödsinniges "Merkblatt" in die Hand gedrückt. Mitte letztes Jahr hat dieses korrupte Pack in Berlin ein geiles Gesetz zur "Gewinnabschöpfung" frabeziert. Danach soll ist den vermeintlichen Gewinn von knapp 20 Mille auch noch zahlen. Dafür wurde der Betrag den die Rentenversicherung einfordert, genommen. Es handelt sich bei den nicht nach den deutschen Vorgaben angemeldeten um drei Exbeschäftigte die ordnungsgemäß in Luxemburg angemeldet waren. Wegen "Überqualifikation" schmiß ich diese jedoch jeweils in der Probezeit, die sie unter deutscher Aufsicht "arbeiteten", raus. Diese Ex zeigten mich an und das System ist schließlich geil auf Knete.
Ich wartete das schriftliche Urteil ab und wollte dann Widerspruch einreichen. Mußte aber erkennen, daß der Blödsinn bereits "rechtskräftig" war. Das System hat mich außerdem mittlerweile in die Insolvenz (noch nicht Privat) getrieben. Daher habe ich das Geld auch nicht um das System zu beglücken. Jetzt soll ich mich in einer JVA für 4 Monate einfinden.
Ist hier noch was zu retten oder muß ich schnellstens auswandern?
Vielen Dank für Ihre Hilfe

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

So, wie Sie den Fall schildern, ist leider nichts mehr zu machen wenn die Rechtsmittelfrist versäumt ist und sowohl die Strafe (4Monate) wie auch die Gewinnabschöpfung rechtskräftig und vollstreckbar sind.

Hinzu kommt, dass die Schulden aus der Verurteilung nicht von einer Restschuldbefreiung nach Insolvenz erfasst wären. _ Leider

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit trotzdem weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrter Herr Hoheisel-Gruber, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Jedoch, daß die "kriminelle Vereinigung Merkel und Konsorten" Unternehmen bzw. Selbstständige als wehrlose Opfer, ähnich Adolf mit den Juden, sieht und gnadenlos abzockt ist mein Problem. Ich bin der Meinung, daß dieses schwachsinnige Gesetz in dieser Form nicht hätte angewendet werden dürfen, da meine "Straftat" in 2013 lag. In keinem Rechtsstaat wird später erfuindenes "Recht" rückwirkend angewendet! Außerdem ist jedes Rechtsgeschäft nichtig wenn nicht über die rechtlichen Möglichkeiten unterrichtet wurde. Ich bin bei Klagen gegen zahlungssäumige Kunden soooo oft verarscht worden. Da hat jeder 4 Wochen Zeit sich nach dem Urteil was zu überlegen. Hier hätte ich in einer Woche dort eingehend (es soll alles getan werden einen Widerspruch zu verhindern!) mich wehren müßen. Ein weiterer Vorteil für den linientreuen Richter (in der ersten Kappensitzung war er aufgrund der Fakten mir wohlgesonnen, in der zweiten hatte er offensichtlich Order die Sache endlich durch zu bringen!) ist, daß er sich mit seiner Begründung nicht wirklich Mühe geben mußte. Es war ja bereits rechtskräftig! Meine Überlegungen gehen jetzt als einzige Möglichkeit in Richtung Euröpäischer Gerichtshof für Menschenrechte in Luxemburg. Hier trägt mich die Überzeugung der Nichtvereinbarkeit dieser Machenschaften mit unserem GG und der EU-Konvention. Gibt es hier eine Chance? Das System läßt logischerweise nichts mehr zu. Vielen Dank ***** ***** MfG ***