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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 8432
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
88853042
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Guten Tag, meine Frage ist folgende. In einem

Diese Antwort wurde bewertet:

Guten Tag, meine Frage ist folgende. In einem zivilrechtlichen Zahlungsklageprozess wurde das schriftliche Vorverfahren angeordnet. In der Klageerwiderung trägt die Beklagtenseite falsch vor. Der Kläger hat unmissverständliche Beweise für den falschen Vortrag der Gegenseite, so dass der Kläger überzeugt ist es liegt versuchter Prozessbetrug vor. Der Kläger ist nicht anwaltlich vetreten, die Gegenseite ist es. Wie sollte sich der Kläger nun verhalten?

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Der Kläger kann immer noch vortragen und sollte dies auch tun. Er kann in einem weiteren Schriftsatz ggü. dem Gericht den falschen Vortrag offen legen und die entsprechenden Nachweise übermitteln.

Gleichlaufend kann der Kläger einen Strafanzeige wegen versuchtem Betrug androhen, wenn die Gegenseite weiter an dem falschen Vortrag festhält.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub, vielen Dank für die Antwort. In der Tat wurde mir Gelegenheit zu einer weiteren Stellungnahme innerhalb von 14 Tagen eingeräumt. Ich habe diese auch schon fast fertig und alle Beweise und die Falschheit der vorgetragenen Dinge aufgezeigt. Es handelt sich u.A. um ein Foto, welches die Gegenseite als Beweis eingereicht hat, von dem sie behauptet es stammt aus dem Jahr 2010 und zeigt den Zustand einer Immobilie im Jahr 2010. Exakt das selbe Foto wurde jedoch von gleicher Gegenseite im voraus gegangenen Räumungsklageverfahren auch schon als Beweis eingereicht, mit der Behauptung es entstand und zeigt den Zustand der Immobilie im Jahr 2017. Soll ich diese Beweisfotos nun zurückweisen und nur mit Anzeige drohen, oder kann ich auch das offensichtliche "Lügen" der Gegenseite rügen? Oder kann nur der Richter rügen? Oder könnte ich den Betrugsversuch auch gleich anzeigen? Mit freundlichen Grüßen A. Ziemek-Tillmann

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

gerne.

Nein, Sie können die Lüge der Gegenseite rügen und dem Gericht die Umstände wiederlegen. Gleichzeitig können Sie auch eine Strafanzeige stellen. Dies steht Ihnen frei.

Konnte ich Ihre Frage beantworten?

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Dr. Holger Traub und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank ***** ***** Traub. Danke, ***** ***** meine Frage ausreichend beantwortet. Ich denke nicht dass ich Strafanzeige stellen werde, aber es ist gut zu wissen dass ich es könnte. Mit freundlichen Grüßen A. Ziemek-Tillmann

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

es freut mich, wenn ich Ihnen bei Ihrem Anliegen weiter helfen konnte und stehe Ihnen auch in Zukunft gerne über JustAnswer zur Verfügung.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-