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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 970
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Wenn man Leistungen vom Jobcenter erhalten tut, muss man ja

Kundenfrage

Wenn man Leistungen vom Jobcenter erhalten tut, muss man ja jährlich seine Heizkostenabrechnung einreichen. Wie berechnet das JobCenter dies? Ab wann muss man dem Jobcenter etwas für die Heizkostenabrechnung zurückzahlen und ab wann muss das Jobcenter einen etwas zurückzahlen? Ich habe vor kurzem meine Heizkostenabrechnung erhalten und muss dies in den nächsten Tagen beim zuständigen Jobcenter einreichen.
Gepostet: vor 1 Monat.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

gerne beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Das Jobcenter übernimmt im Rahmen ihres Leistungsbezugs auch die Kosten für Unterkunft und Heizung. Sie haben im Jahr 2017 in diesem Zusammenhang bestimmt auf den Energieverbrauch Abschlagszahlungen geleistet. Diese bemessen sich nach dem voraussichtlichen Durchschnittsverbrauch über 12 Monate. Erst am Ende des Jahres steht nach Messung durch ihren Energielieferer fest, wie hoch die Kosten des Energieverbrauchs tatsächlich waren. War der Verbrauch höher als geschätzt, reichen die Abschlagzahlungen nicht aus, um diesen zu decken. Die Kostendifferenz wird Ihnen deshalb durch den Energielieferer in Gestalt einer Schlussrechnung in Rechnung gestellt. Sie haben deshalb nun einen Anspruch gegen das Jobcenter, das dieses Ihnen diese Kosten ersetzt. Dazu ist die Vorlage der Schlussrechnung beim Jobcenter erforderlich. im umgekehrten Fall, also der tatsächlichen verbrauch war niedriger als geschätzt, zahlt Ihnen der Energielieferant die Überzahlung zurück. Diese müssen Sie allerdings dann auch beim Jobcenter angeben. Um diese verringert sich ihr Anspruch im Rahmen von ALG-2 für die Heizkosten. Das Jobcenter rechnet diesen Betrag auf ihren Anspruch monatlich im Durchschnitt an und wird die Überzahlung an Heizkosten im Rahmen eines Erstattungsbescheids von Ihnen zurückfordern.

Ich hoffe meine Antwort hilft Ihnen weiter. Fragen Sie gerne nach, wenn Sie das wüschen.

Zuletzt darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Jetzt liegt mir für das Jahr 2017 diese Heizkostenabrechnung vor und diese muss nun beim zuständigen Jobcenter eingereicht werden. In meinem Fall ist es aber so, dass ich im Haushalt meiner Eltern lebe (wir werden nicht als Bedarfsgemeinschaft angesehen) und die Heizkostenabrechnung bezieht sich ja auf 3 Personen. Wie wird dies nun berechnet in Hinsicht auf das Jobcenter?
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

der Verbrauch wird in diesem Fall durch die Anzahl der Personen geteilt, die zusammen im Haushalt leben. Sie haben daher einen Anspruch auf Übernahme eines Drittels der gesamten Heizkosten für den Jahresverbrauch im Kalenderjahr 2017 gegen das Jobcenter.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Das Jobcenter zahlt mir monatlich 22,00 Euro an Heizkosten und dass sind im Jahr 264,00€.In der Heizkostenabrechnung des Jahres 2017 steht folgendeswir übersenden Ihnen Ihre Heizkostenabrechnung für die Zeit vom 01.06.2016 bis 31.05.2017 (Nutzungsdauer). Diese angefallenen Heizkosten für Ihre Wohnung sind niedriger als Ihre Vorauszahlen. Daher bekommen Sie noch 288,80€ gutgeschrieben.Dieser Betrag errechnet sich wie folgt:
Art der Abrechnung Heizkosten
Ihre Kosten 503,20€
Vorauszahlung 792€
Gutschrift 288,80€Die Vorauszahlung für die Heizkosten verbringt sich auf 50€. Ihre Gesamtmiete beträgt somit 566€
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

es ergibt sich folgende Berechnung:

Ihr Anteil an den gesamten Heizkosten: € 264 : € 503,20 X 100 % = 52,25 %

Somit steht Ihnen auch an der Gutschrift in Höhe von € 288,80 52,25 % zu = € 151,67.

Diesen Betrag müssen Sie an das Jobcenter zurückzahlen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber es ändert sich somit ja auch der Leistungsanspruch. Ich bekomme zurzeit
Regelbedarf 416€
Grundmiete 133,33€
Heizkosten 22€
Nebenkosten 38,67€
Gesamtbedarf 610€
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

nein, wieso?

Sie erhalten doch € 264 Euro an Heizkosten im Jahr. Ihr Anteil an den tatsächlichen Heizkosten beträgt damit 52,25 %. An der Überzahlung steht Ihnen deshalb auch 52,25 % zu. An der Höhe der anderen Posten, die Sie aufgeführt haben, ändert sich deshalb nichts, da diese mit den Heizkosten nicht zusammenhängen. Sie müssen deshalb einen Betrag in Höhe von € 150,48 an das Jobcenter zurückzahlen. Diesen Betrag können Sie aber von ihren Eltern fordern, da Sie die Vorauszahlungen auf die Heizkosten mit ihrem Geld vom Jobcenter mit getragen haben. Sie haben also von der Gutschrift ihren Anteil an dieser nur an das Jobcenter zurück zu zahlen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 1 Monat.
Aber, die Gesamtmiete ändert sich auf 50€ ab dem 01.06.
Die Vorauszahlung für die Heizkosten verringert sich auf 50,00€. Ihre Gesamtmiete beträgt somit 566%Entwicklung der Miete
Grundmiete 400€ ohne Änderung
Heizkosten 66€ ändert sich auf 50€
Betriebskosten 116€ ohne Änderung
Gesamtmiete 582 ändert sich auf 566€
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

wenn ihre Frage sich auf die Zukunft bezogen hat, dann haben Sie recht. Bitte entschuldigen Sie, wenn ich Sie insoweit falsch verstanden habe. Sie werden anstatt der monatliche Heizkosten in Höhe von € 22,- aufgrund des tatsächlichen Verbrauchs in der Zeit vom 01.06.2016 bis zum 31.05.2017 nur noch € 16,66 vom Jobcenter erhalten monatlich.

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 1 Monat.

Sehr geehrter Kunde,

wenn Sie keine Fragen mehr haben im Zusammenhang mit ihrer Ausgangsfrage, dann darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt