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RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 936
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
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Unser Pflegesohn wird nun 1 Jahr und ist seit Geburt bei uns

Kundenfrage

Unser Pflegesohn wird nun 1 Jahr und ist seit Geburt bei uns. Wir haben alle 4 Wochen Umgang mit der LM. Sie wollte ihn damals freiwillig in dauerpflege geben , dann plötzlich nur für ein Jahr. Dann wollte sie ihn ganz behalten. Da sie ihn in der Klinik kaum bis gar nicht versorgte wurde er eine IO. Die Umgänge verlaufen so das sie ihn auf Schoß hat und Handy Videos zeigt. Er ist in der motorischen und geistigen Entwicklung verzögert. Falls seine LM ihn zurück möchte und wir einen Antrag auf Verbleib stellen haben wir da gute Erfolgsaussichten?

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
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Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihre Anfrage:

Vom Grunde und von der gesetzgeberischen Intention ist es zwar so, dass eine Pflegeelternschaft eine solche ist, die auf Zeit und nicht auf Dauer angelegt ist. Tatsächlich ist es aber nur ein verschwindend geringer Prozentsatz, bei denen erfolgreich dann eine Rückführung durchgeführt werden kann.

In Ihrem Falle sieht es so aus, dass Sie mit einer Verbleibensanordnung zu Ihren Gunsten gute Chancen haben könnten.
Das Procedere könnte so aussehen, dass die LM die Hilfen zur Erziehung aufkündigt. Dann wäre der nächste Schritt eine Inobhutnahme wenn eine Kindeswohlgefährdung zu befürchten ist. Letztlich könnte dies in der Entziehung der elterlichen Sorge münden und Ihnen das Kind zum dauernden Aufenthalt belassen werden.

Auch selbst wenn die LM die Herausgabe verlangen würde, wären die Hürden für sie tatsächlich sehr sehr hoch.

Ich empfehle aber, häufige und regelmäßige Umgänge einzufordern und hier eher noch zu forcieren - im Interesse des Kindes einerseits, andererseits aber auch, damit die Mutter sieht, dass das Kind kein Spass nebenbei ist - solches lässt dann den Rückführungswunsch eher verblassen.

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht