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K. Severin
K. Severin, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 996
Erfahrung:  Steuerrecht, Zivilrecht
25551084
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K. Severin ist jetzt online.

Ich war mit meinem ex mann zusammen. Habe großen

Kundenfrage

Ich war mit meinem ex mann zusammen. Habe großen fehler gemacht u auf seinen namen sachen bestellt aber vergessen durch heirat u umzug zu bezahlen. Er hat nun alles übernommen 2014 auch das haus allein u somit den kredit. Jetzt will er mich anzeigen u mich in das gefängnis bring

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Wir haben 2012 geheiratet u kurz davor das haus gekauft u ich die sachen bestellt ohne dass ich ihn fragte. Er hat alles übernommen u bezahlt u will mich aber jetzt fertig machen u anzeigen
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
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in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

gerne beantworte ich ihre Frage wie folgt:

Wenn ihr Mann die Schulden bezahlt hat, die aus Verträgen folgen, die Sie on dessen Namen geschlossen haben, liegt darin eine konkludente (aus dem Verhalten schlüssig erklärte) Genehmigung dieser Verträge gemäß § 177 Satz 1 BGB analog durch ihren Ehemann oder, sofern durch die Verträge mit Ihnen persönlich zustande gekommen sein sollte, eine Schenkung, die in der Befreiung von den Schulden aus diesen Verträgen liegt. Im der ersten geschilderten Variante hat die Genehmigung zur Folge, das ihr Ehegatte durch Bezahlung der Schulden aus den Verträgen sich persönlich von diesen befreit hat. In der 2 Variante hat ihr Ehegatte Ihnen die Befreiung von den Schulden aus den Verträgen mit Dritten geschenkt. Beides hat zur Folge, das ihr Ehegatte nicht von Ihnen Erstattung der Beträge verlangen kann, die er zur Begleichung der Schulden aufgewendet hat, weil er dies freiwillig getan hat. Daran ändert sich auch nichts, wenn die Ehe gescheitert ist.

Was die Abzahlung des Kredits für das Haus durch ihren Ehegatten angeht, kann dieser nur dann anteilig eine Beteiligung an den Kosten dafür von Ihnen verlangen, wenn Sie den Darlehnsvertrag mit abgeschlossen haben. Da in diesem Fall eine Gesamtschuld vorliegt, kann ihr Ehemann im Innenverhältnis zu Ihnen die Hälfte der Kosten für die Darlehnsrückzahlungen fordern. Etwas anderes gilt aber, wenn ihr Ehemann das Haus allein auf seinen Namen erworben hat und nur er im Grundbuch als Eigentümer eingetragen ist. In diesem Fall wird auch der Darlehensvertrag nur mit ihm abgeschlossen sein, um den Hauskauf zu finanzieren. Dann kann er auch nicht eine Beteiligung an der Rückzahlung des Darlehens von Ihnen verlangen, da das Haus ihm als Eigentümer alleine gehört.

Ich hoffe ihre Frage damit beantwortet zu haben. Sie können gerne Nachfragen an mich richten, wenn Sie das wünschen sollten.

Zuletzt darf ich Sie höflich um eine positive Bewertung meiner Antwort bitten, damit meine Leistung vergütet wird.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

ich bitte Sie nochmals höflich darum eine positive Bewertung für meine Antwort abzugeben, damit meine Leistung an Sie vergütet werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Ich habe 2012 mit unterschrieben bei dem vertrag aber 2013 nach trennung mein hausanteil an mein ex mann überschrieben u somit kein haus mehr habe
Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

vielen Dank für ihre Rückmeldung. Die Situation stellt sich rechtlich wie folgt dar:

Wenn Sie den Darlehensvertrag zum Erwerb des Hauses mitunterschrieben haben und ihr Ehegatte die Darlehensrückzahlung sowie die Zinsen aus seinem Einkommen bestritten hat, so hat ihr Ehegatte dann keinen Ausgleichsanspruch gegen Sie aus diesem Gesamtschuldverhältnis, wenn Sie die Haushaltsführung übernommen haben. Verfügten Sie hingegen über eigenes Einkommen aus einem Erwerbsberuf oder Vermögen, das Sie mit in die Ehe gebracht haben, so ist ein Ausgleichsanspruch ihres Ehegatten, der das gemeinsam aufgenommene Darlehen allein aus dessen finanziellen Mitteln gedeckt hat, gegen den Sie gegeben. Der Umfang dieser Ausgleichspflicht richtet sich nach der Relation des Einkommens und Vermögens beider Ehegatten zueinander. Mit Übertragung ihres Miteigentumsanteils an ihren Ehegatten nach der Trennung von diesem entfällt eine bis dahin bestehende Ausgleichspflicht für das Darlehen im Innenverhältnis zwischen ihrem Ehegatten und Ihnen für Sie vollständig. Denn ab diesem Zeitpunkt steht ihrem Ehegatten die Nutzung des Hauses dadurch, dass es Alleineigentümer geworden ist, ausschließlich ihm zu. Er kann deshalb von Ihnen jetzt unter keinen Umständen mehr einen anteiligen Ausgleich für die durch ihn geleisteten Darlehenszahlungen aus dem Gesamtschuldverhältnis verlangen, da diese nur noch ihm allein zu Gute kommen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt

Experte:  K. Severin hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte Kundin,

vielen Dank für ihre Rückmeldung. Die Situation stellt sich rechtlich wie folgt dar:

Wenn Sie den Darlehensvertrag zum Erwerb des Hauses mitunterschrieben haben und ihr Ehegatte die Darlehensrückzahlung sowie die Zinsen aus seinem Einkommen bestritten hat, so hat ihr Ehegatte dann keinen Ausgleichsanspruch gegen Sie aus diesem Gesamtschuldverhältnis, wenn Sie die Haushaltsführung übernommen haben. Verfügten Sie hingegen über eigenes Einkommen aus einem Erwerbsberuf oder Vermögen, das Sie mit in die Ehe gebracht haben, so ist ein Ausgleichsanspruch ihres Ehegatten, der das gemeinsam aufgenommene Darlehen allein aus dessen finanziellen Mitteln gedeckt hat, gegen den Sie gegeben. Der Umfang dieser Ausgleichspflicht richtet sich nach der Relation des Einkommens und Vermögens beider Ehegatten zueinander. Mit Übertragung ihres Miteigentumsanteils an ihren Ehegatten nach der Trennung von diesem entfällt eine bis dahin bestehende Ausgleichspflicht für das Darlehen im Innenverhältnis zwischen ihrem Ehegatten und Ihnen für Sie vollständig. Denn ab diesem Zeitpunkt steht ihrem Ehegatten die Nutzung des Hauses dadurch, dass es Alleineigentümer geworden ist, ausschließlich ihm zu. Er kann deshalb von Ihnen ab dem Zeitpunkt der Miteigentumsübertragung am Grundstück auf ihn durch Sie unter keinen Umständen mehr einen anteiligen Ausgleich für die durch ihn geleisteten Darlehenszahlungen aus dem Gesamtschuldverhältnis verlangen, da diese nur noch ihm allein zu Gute kommen.

Mit freundlichen Grüßen

K. Severin

Rechtsanwalt