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Dr. Holger Traub
Dr. Holger Traub, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 9033
Erfahrung:  Vertragsrecht, Erbrecht, Arbeitsrecht, Immobilienrecht, Gesellschaftsrecht und Steuerrecht
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Dr. Holger Traub ist jetzt online.

Ich hatte gestern einen Notartermin für den Verkauf einer

Kundenfrage

ich hatte gestern einen Notartermin für den Verkauf einer Immobilie.

Ich bin mittlerweile geschieden und es gibt über alles Streit bzw. ich werde bei allem vor vollendete Tatsachengestellt. Ebenso beim gestrigen Notartermin. Ich fühlte mich völlig fehl am Platz, alle Beteiligten waren über alle Änderungen informiert, nur ich nicht und meine Fragen vorab wurden erst beim Termin lapidar beantwortet.

Das Haus gehört jeweils hälftig meinem Ex und mir. Ein Makler bietet das Haus seit einem Jahr an und setzt mich seitdem mit meinem Ex unter Druck das Haus schnell zu verhökern. Dabei schreckt mein Ex auch vor Drohungen, wie „die gehört kaputt geschlagen“ dazu. Nur so am Rande.
Die Maklerfirma behandelt mich nicht wie einen gleichwertigen Vertragspartner. Informationen werden nur freiwillig mit meinem Ex ausgetauscht. Ich erhalte Infos nur auf Nachfrage, wenn ich was rausfinde.
Soviel zum Verhältnis mit der Maklerfirma.

Nun wurde ein Käufer gefunden. Dem Kaufpreis habe ich zugestimmt und der Notartermin bestimmt.
Da nach meiner Verkaufszusage der im Exposé und bei Besichtigungen angebotene Kaminofen durch meinen Ex aus dem Hause unerlaubt entfernt wurde, hatte ich Anzeige bei der Polizei erstattet und dieser hat dann den Ofen wieder hingestellt, also nicht an den alten Platz und auch nicht wieder angeschlossen.

Ich habe daher dem Notar, nachdem er einen Standardvertrag als Entwurf zugeschickt hatte, angeschrieben und darum gebeten eine entsprechende Klausel rechtsicher vorzuschlagen, dass der Kaminofen wieder so hergestellt und angeschlossen wird, wie es vorher war. Ebenso gab es eine Anfrage, ob die Maklerklausel notwendig sei oder nicht (deklaratorisch oder konstitutiv). Die Bitte mir diese Fragen vorab schriftlich zu beantworten war wohl zu unverschämt von mir, warte heute noch auf fundierte Antworten.

Beim gestrigen Notartermin erfuhr ich zunächst, dass der Ehegatte der Käuferin aus dem Vertrag gestrichen wird. Danach konnte man aus den Gesprächen der Käuferin und der anwesenden Maklerin mit Notar heraushören, dass die Finanzierungszusage der Bank ebenfalls noch in der Schwebe ist, aber alles ja kein Problem darstelle.
Ich kam mir vor wie Luft. Mein Ex interessiert das nicht, Hauptsache die Hütte ist verkauft.

Bezüglich der Geschichte mit dem Kaminofen wurde dann plötzlich eine Klausel verlesen (gab es im Entwurf ja nicht), dass mein Ex „tatkräftig hilf, den Ofen wieder in den 1. Stock zu tragen und anzuschließen“.
Nach mehreren, zwar berechtigten Nachfragen des Notars an die Käuferin und meinen Ex, wie man denn diese Formulierung verstehen solle und wie diese durchzusetzen sei, antworteten diese, dass man sich da einig werde und wenn es nicht passiert es auch nicht schlimm sei.
Daraufhin hat der Notar diese Klausel wieder gestrichen.
Ich wurde weder gefragt, noch hatte ich vorab eine Information, was geplant ist.
Man hat mich völlig überfahren.

Bezüglich meiner Anfrage bezüglich der Maklerklausel, welche ich gerne gestrichen haben wollte, so zumindest in meiner Mail vorab dem Notar mitgeteilt, wurde lediglich vom Notar schnippig gesagt, „ob diese Klausel deklaratorisch ist muss und werde er nicht prüfen und ansonsten habe er sich erkundigt, dass mit der von ihm aufgenommenen Formulierung“ (dass 8.000 € Maklergebühr gezahlt werden) „keine zusätzlichen Kosten entstehen“.
Wo erkundigt sich denn der Notar? Sollte er doch wissen. Kann man das nicht auch mit Paragraphen und Gesetzen untermauern? Alles nur Vertrauenssache?

Da mir diese ganze Sache ungeheuer ist, habe ich beim Notariat nun angefragt, warum man über solche Änderungen nicht vorab informiert wird. Warum man auf seine vorab gestellten schriftlichen Fragen keine Antwort vorher bekommt.

Dort wurde mir gesagt, dass der Makler zugesagt hat, die Änderungen weiterzuleiten. Ich habe keine erhalten. Dafür wussten aber alle sehr gut über die Formulierung Bescheid.
Dass der das nicht gemacht hat ist klar, ich wollte ja die Maklerklausel streichen.
Warum wurde ich vom N

Gepostet: vor 7 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

es freut mich, dass Sie sich für die Nutzung von JustAnswer entschieden haben.

Ich bin Rechtsanwalt Dr. Traub und würde Ihnen gerne bei Ihrem Anliegen weiter helfen.

Wie lautet Ihre konkrete Frage?

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Hallo,
vielen Dank. Wie Sie sich denken können, waren die bisherigen Erfahrungen mit Makler und meinem Ex nicht die besten, gelinde gesagt. Ich konnte nun sogar nachweisen, dass mir die 2. Version vom Makler nicht zugesandt wurde. Bringt mir aber alles nichts, wenn sich alle einig sind.Aber nun zu meiner konkreten Frage:
Der Notarvertrag ist also nun geschlossen. Der Kaufpreis soll voraussichtlich am 08.06.2018 gezahlt werden. Direkt nach dem Termin überfiel mich die Maklerin, dass die Käuferin gerne die Schlüssel über die Wochenenden hätte um Aufmaß mit dem Architekten zu nehmen.
Aus meiner Not und Überwältigung heraus habe ich zugestimmt, dass die Käuferin lediglich einmalig in das Haus darf. Und dies nur, wenn ich vorab über den Termin informiert werde. Ansonsten hat die Maklerin dafür Sorge zu tragen, dass nichts passiert.
Aufgrund der bisherigen Erfahrungen bin ich nicht unbedingt glücklich damit.Könnte oder kann ich als hälftige Eigentümerin überhaupt das Betreten der Käuferin vor Kaufpreiszahlung verhindern? Oder reicht es, wenn mein Exmann wieder die Erlaubnis gibt und ich muss "dumm" zuschauen, wie beim Notartermin?Sollte ich die o.g. Möglichkeit haben, weitere Besichtigungen zu verhindern, was mache ich wenn es trotzdem passiert. Darf ich die Polizei holen wegen Hausfriedensbruch oder so? Darf ich dann die Schlüssel vor Ort abnehmen?Vielen Dank ***** ***** im Voraus!
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Rückmeldung. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Grundsätzlich hat Ihr Ex-Mann sowie Sie als Eigentümer das Hausrecht an der Immobilie. D. h. jeder könnte theoretisch ein Hausverbot aussprechen.

Ob dies Wirksamkeit erlangt und behält ist im Streitfall durch ein Gericht unter Vornahme einer Interessenabwägung zu prüfen.

Hierbei ist ggü. zustellen, wer ein höhere Interesse an einem Hausverbot hat. Ein willkürliches Verbot wird ggü. dem anderen Miteigentümer (und Personen die dieser "einlädt") nicht zugestanden.

Das Hinzuziehen der Polizei wird nichts bringen. Die Beamten werden Sie auf den Zivilrechtsweg verweisen.

Der Miteigentümer hat weiter ein Recht am Schlüssel. Gründe für die Untersagung einer Besichtigung zum Zwecke der Verwertung der Immobilie sehe ich nicht.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Sehr geehrter Herr Dr. Traub,
danke für die Ausführungen. Dann ist es wieder mal eine Pattsituation zugunsten meines Ex. Zumindest werde ich nun darauf achten, dass die Käuferin vor Kaufpreiszahlung nicht ständig ohne mein Wissen im Hause ist. Dies habe ich zumindest allen Beteiligten unmissverständlich mitgeteilt.Noch eine Nachfrage: Es findet ja noch ein Übergabetermin statt. Hier hat sich ja die Maklerin wieder hervorgetan, dass sie das macht. Da werde ich noch nicht mal gefragt, ob ich dabei sein möchte oder nicht.
Habe ich zumindest das Recht, zu diesem Termin informiert zu werden bzw. sogar teilnehmen zu dürfen oder müssen?
Es wird ja ein Teil meines Eigentums übergeben und nicht das der Maklerin. Oder kann mich da mein Ex wieder einmal mit dem Makler übergehen und dies alleine machen? Ich hoffe nicht.Nochmals vielen Dank für Ihr Verständnis und die klaren Worte und Aussagen. Ich wünsche Ihnen noch ein schönes Wochenende.
Mit freundlichen Grüßen
Experte:  Dr. Holger Traub hat geantwortet vor 7 Monaten.

Sehr geehrte(r) Fragensteller(in),

gerne will ich Ihnen auch noch Ihre Folgefragen beantworten.

Aufgrund der hiermit verbundenen erweiterten rechtlichen Befassung im Vergleich zur Ausgangsfrage erlaube ich mir, Ihnen über unseren Premium Service ein Zusatzangebot zu unterbreiten.

Sofern Sie dieses annehmen will ich Ihnen Ihre Zusatzfrage gerne zeitnah beantworten.

Entscheiden Sie sich gegen eine Annahme bitte ich freundlichst um Abgabe einer positiven Bewertung für die bereits getätigten Ausführungen.

Vielen Dank.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-