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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29123
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe 17 einen Anwalt beauftragt, welcher ab Mitte

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe im Oktober 17 einen Anwalt beauftragt, welcher ab Mitte Dezember überhaupt nichts mehr getan hat.
Es ging um eine Erbsache, bzgl. der ich Anzeige erstatten musste. Er meinte, für die Akteneinsicht wäre ein Zweites Mandat und nochmalige Kosten fällig. Er meinte aber auch, ohne dieses Mandat käme er nicht weiter.Ich war dazu nicht bereit, da es für mich ein Fall ist.Ich habe Ihn nun gekündigt, aufgrund untätigkeit.Er hat mir nun eine Rechnung über 1844,- EURO geschickt, mit Angabe eines Gegenstandswertes von 50.000 EURO.
Woher er diesen Wert hat, weiß ich nicht.kann ich der Rechnung widersprechen?Müsste er bei einer Klage darlegen, wie er auf die Summe kommt?

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage.

Natürlich können Sie der Anwaltsrechnung widersprechen.

Für die Anwaltsrechnung ist der von Ihnen erteilte Auftrag maßgeblich (Bespiel: Sie beauftragen den Anwalt 50.000 EUR von den Miterben einzufordern). Für die Erteilung des konkreten Auftrages wäre der Anwalt beweispflichtig.

Wenn Sie der Rechnung widersprechen und der Anwalt seine Kosten vor dem Amtsgericht einklagt, dann muss er dem Gericht darlegen, einmal welchen Auftrag er erteilt bekommen hat und wie sich die Anwaltsrechung zusammensetzt (Streitwert, angefallene Gebühren). Sollte dies nicht nachvollziehbar geschehen, so kann das Gericht ein (für Sie kostenfreies) Gutachten der Rechtsanwaltskammer anfordern um die Berechtigung der Rechnung abzuklären.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen,

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

RASchiessl und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe Ihn nur beauftragt, die Kfz "wieder zu bekommen", aber es ist wie gesagt leider überhaupt nichts passiert. Es gingen zwar ein paar Briefe hin und her, aber letztlich hatte er "aufgegeben"Wir haben damals mal über die Kosten von einem Streitwert von 30.000 EURO geredet, weil ich wissen wollte, wie viel mich das dann käme.Sollte er Klagen und das Gericht die Rechnung anerkennen, wie viel käme mich diese Klage extra ? denn die Kosten müsste ich ja sicherlich tragen.

Sehr geehrter Ratsuchender,

für das Entstehen der Gebühren kommt es nun leider auf die Qualität der Arbeit des Anwalts nicht an. Auch wenn er nur ein paar Briefe geschrieben hat, so reicht dies aus um eine Geschäftsgebühr auszulösen. Wenn es um einen Wert von 30.000 EUR ging, dann dürfte er aber an sich nur diese 30.000 EUR abrechnen, es sei denn der Streitwert hat sich nachträglich erhöht. Die kosten bei einer Klage über 1844 EUR liegen bei 267 EUR Gerichtskosten und 395 EUR Anwaltskosten (pro Anwalt).

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Muss ich mich anwaltlich vertreten lassen, wenn er klagt ?

Sehr geehrter Ratsuchender,

nein, das ist nicht zwingend.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt