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RASchiessl
RASchiessl, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 29068
Erfahrung:  Vertragsanwalt des Bayerischen Wohnungs- und Grundeigentümerverbandes Regensburg
32916861
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RASchiessl ist jetzt online.

Ich habe eine Rechnung in Höhe von 49€ von einer

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe eine Rechnung in Höhe von 49€ von einer Reisevermittlung bekommen, die ich als unrecht sehe.
Am 22.02.2018 hatte ich per Email (transcripts vorhanden) von einer online Reise Agentur (Auszeit Weltweit Reisen GmbH in Köln) infos über freiwillige Arbeitsreise in Asien angefordert.
Am 23.02.2018 14:20 (Köln) war das Gespräch über mögliche Freiwilligarbeits-Projekte, Standorte, Konditionen (Preise) bzw. Auswahl noch nicht geklärt.
Etwa 1/2 Stunde später, am 23.02.2018 um 15:02 habe ich die Anfrage rückgängig gemacht / abgesagt (per email).
Die Agentur hat darauf erst am 6.03.2018 reagiert und mir eine Rechnung per Post in Höhe von €49 geschickt, mit den Worten: “..mit Einsenden der Unterlagen für einen Aufenthalt in Asien ist eine Gebühr von 49€ fällig” ??? Wie in aller Welt wollen die meine Unterlagen (welche Unterlagen?) in der halben Stunde nach Asien geschickt haben?
Seitdem bekomme ich Mahnungen, zuletzt die 2.te , wo sie drohen, den Fall an die Gerichtskasse zu übergeben. Bis jetzt bin ich noch nicht darauf eingegangen, aber allmählich reicht es mir.

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank für Ihre Anfrage:

Wie werden denn genau die 49 EUR begründet? Ich meine tatsächlich vermittelt wurde ja nichts...

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
34;mit Einsenden der Unterlagen für einen Aufenthalt in Asien..."

Sehr geehrter Ratsuchender,

haben Sie vielen Dank.

Das ist wohl eine nicht tragfähige Begründung.

Wenn hier eine Vermittlungstätigkeit geschuldet war, dann können Gebühren erst bei einer erfolgreichen Vermittlung anfallen. Denkbar wären zuvor allenfalls Aufwendungen für Porto, Telefonkosten oder ähnliches. Dies müsste dann allerdings vertraglich vereinbart worden sein.

Die Drohung mit der Übergabe an eine Gerichtskasse ist rechtlicher Unsinn. Gerichtskassen haben allein die Aufgabe Zahlungen für Gerichtskosten und so weiter abzuwickeln sind aber keinesfalls mit dem Einzug von Forderungen befasst.

Sie sollten also der Forderung widersprechen und klarstellen, dass Sie ohne rechtliche oder vertragliche Grundlage keine Zahlungen erbringen werden. Stellen Sie der Gegenseite anheim einen solche Rechtsgrundlage für die Zahlung nachzuweisen.

Über eine positive Bewertung meiner Antwort würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Hans-Georg Schiessl

Rechtsanwalt

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