So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an ra-huettemann.
ra-huettemann
ra-huettemann, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 25215
Erfahrung:  Staatsexamen Zulassung als Rechtsanwalt
42903605
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
ra-huettemann ist jetzt online.

Ich habe ein ebook veröffentlicht.Nun hat man der vertriebsdienstleist

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe ein ebook veröffentlicht.Nun hat man der vertriebsdienstleister mein ebook bei den händlern gesperrt und verweigert mir die Auszahlung meines honorars und der verkäufe. Auf nachfragen schrieb man mir dass der verdacht des Plagiats besteht. Ich solle nachweisen dass ich urheber bin. wie ist nun zu reagieren? es sei dazu zu sagen dass ich das buch geschrieben habe und 100 prozent sicher bin dass es kein plagiat ist.

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für Ihre Anfrage, zu der ich gern wie folgt Stellung nehme.

Das müssen Sie rechtlich nicht hinnehmen!

Sofern der Verlag behauptet, es handele sich um ein Plagiat, so ist der Verlag für diese gänzlich pauschale und unbelegte Behauptung auch in der vollen Beweispflicht!

Das bedeutet, dass die Gegenseite Ihnen anhand konkreter Beweismittel nachzuweisen hat, dass es sich tatsächlich um ein Plagiat handelt - die bloßé Unterstellung eines Plagiats - wie hier - reicht regelmäßig nicht aus.

Es ist also nicht so, dass Sie beweisen müssten, dass das Buch kein Plagiat ist - wie von der Gegenseite von Ihnen eingefordert -, sondern nach den Regeln der Beweislastverteilung hat der Verlag diesen Nachweis zu führen, denn dieser behauptet, dass das Buch ein Plagiat sei - dann ist der Verlag für diese Behauptung aber auch beweisbelastet!

Fordern Sie die Gegenseite daher unter ausdrücklicher Berufung auf die hier erläuterte Rechtslage auf, Ihnen nachzuweisen, dass das Buch ein Plagiat ist. Setzen Sie hierzu eine Frist von maximal 7-10 Tagen, und kündigen Sie an, dass Sie nach ergebnislosem Ablauf dieser Frist eine einstweilige Verfügung bei Gericht erwirken werden.

Die einstweilige Verfügung wird es dem Verlag unter Androhung eines sehr hohen Zwangsgeldes gerichtlich aufgeben, die Sperrung umgehend wieder aufzuheben!

Klicken Sie für die in Anspruch genommene anwaltliche Beratung bitte abschließend oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Obwohl ich eine Gutschrift bereits erhalten habe auf Papier vom Verlag weigert dieser diese auszuzuzahlen. Sie sagten am Telefon dass sie das Geld bis zur Klärung einhalten werden. Wie lange könne man nicht sagen. Ist dies denn rechtlich zulässig dass das Geld einbehalten wird und wie lange dürfen die das? Können sie mir kurz schreiben was ich genau schreiben soll. So eine art muster?

Gerne kann ich Ihnen nach bereits erfolgter Beantwortung Ihrer Anfrage gegen Zahlung eines Bonus ein entsprechendes Anschreiben fertigen.

Klicken Sie dann bitte zunächst oben auf die Bewertungsterne (=3-5 Sterne), wenn Sie keine Nachfrage haben ("Dem Experten antworten"), denn nur dann wird meine Vergütung für die erbrachte Rechtsberatung an mich ausgezahlt.

Sie können nach Ihrer jetzigen Bewertung jederzeit und beliebig oft nachfragen!

Vielen Dank!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt

ra-huettemann und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
Ich werde bewerten und bonus beilegen. Bitte senden Sie mir ein starkes schreiben dass ich an mein geld komme und ich diesen unverschämten verlag in die schranken weisen kann.
Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
ich habe so eben einen bonus bzw. trinkgeld von 30 euro bezahlt

Vielen Dank!

Ich werde Ihnen das Schreiben hier in etwa 20 Minuten einstellen.

Formulieren Sie das Schreiben wie folgt:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

unter Bezugnahme auf unser Telefonat habe ich Sie nunmehr schriftlich aufzufordern, die Sperrung unverzüglich aufzuheben und die Auszahlung meiner Vergütungen umgehend freizugeben.

Den Vorwurf des Plagiats weise ich hiermit erneut und mit aller Entschiedenheit zurück, und ich behalte mir diesbezüglich die Erstattung einer Strafanzeige wegen übler Nachrede ausdrücklich vor.

Sofern Sie diese gänzlich unbewiesene Behauptung aufstellen, sind Sie hierfür zudem in der vollen Darlegungslast und Beweispflicht, und nicht ich muss den Nachweis führen, dass es sich nicht um ein Plagiat handelt.

Hiermit fordere ich Sie daher auf, mir anhand konkreter Beweismittel nachzuweisen, dass es sich bei meinem Buch um ein Plagiat handelt.

Zur Erbringung dieses Beweises setze ich Ihnen eine Frist von 10 Tagen.

Nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist werde ich ohne weitere Ankündigung eine einstweilige Verfügung auf Aufhebung der Sperrung gegen Sie erwirken.

Schon jetzt weise ich Sie darauf hin, dass Sie sämtliche hiermit verbundenen Kosten zu tragen haben werden.

Datum/Unterschrift"

Kunde: hat geantwortet vor 3 Monaten.
und was ist mit meinem geld die die nicht auszahlen?

Mit der einstweiligen Verfügung erreichen Sie zugleich auch die Freigabe der einbehaltenen Gelder!

Mit freundlichen Grüßen
Kristian Hüttemann
Rechtsanwalt