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S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 7565
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
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S. Grass ist jetzt online.

Mein Verlobter zahlt monatlich 250 € an das Jugendamt für

Kundenfrage

Mein Verlobter zahlt monatlich 250 € an das Jugendamt für den Unterhalt seines 7jährigen Sohnes. 205€ davon Unterhalt und der Rest zur Abgeltung der Restschuld.
Jetzt möchte das Jobcenter über dem die arbeitslose Mutter des Kindes Leistungen nach Hartz 4 bekommt, auch noch 97 € an Unterhalt für das Kind haben. Mein Verlobter verdient ausbezahlt im monatlichen Schnitt 1400 €. Desweiteren lebt mein Verlobter ab dem 01.05. In einem anderen Ort. Und hat pro weg 22 km bis zur Arbeit. Dies wird ihm nicht anerkannt. Laut Jobcenter verdient er im Schnitt 1750 Euro weil Weihnachtsgeld und urlaubsgeld sowie die Überstunden aus dem letzten Jahr mit eingerechnet wurden. Überstunden macht er aber seid Monaten nicht mehr. Da es jetzt erst zu einer Einigung mit dem Jugendamt kam über die 250 € und vorher eine Pfändung beim Arbeitgeber war soll er neben der Pfändung von 230 € die ihn im Mai belastet auch die 250 Euro zahlen sowie die 97 € an das Jobcenter. Ist das alles rechtens was die Ämter machen?

Gepostet: vor 5 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

stimmt denn der Durchschnitt mit den Überstunden ? Seit wann werden keine mehr gemacht und warum nicht ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Der Durchschnitt stimmt wenn man alles mit rein rechnet. Sprich Urlaubs und Weihnachtsgeld und sämtliche Zuschläge wie Nachtarbeit. Da die Firma kurz vor der Insolvenz steht werden keine Überstunden mehr gemacht. Seid Anfang des Jahres gibt es keine mehr für meinen Verlobten
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und für den Nachtrag.

Grundsätzlich wäre es völlig korrekt, wenn man den Jahresdurchschnitt der letzten 12 Monate nimmt, sodass sowohl Überstunden, als auch Urlaubs- und Weihnachtsgeld in den Durchschnitt einfließen.

Wenn sich aber gewisse Einkünfte, wie z.B. die Überstunden, zukünftig sicher nicht mehr erzielen lassen, können sie nicht zugrunde gelegt werden. Ihr Partner soll sich dies vom Arbeitgeber bescheinigen lassen und diese Bescheinigung dem Jobcenter vorlegen.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie dies bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Vielen Dank für die schnelle Antwort. Aber ist es korrekt das die Ämter im Mai so agieren können. Schließlich fehlen ihm dann mal eben 577 €. Das heißt ihm würden nur 823 € bleiben. Wenn man dann Miete, Versicherungen und Strom abzieht bleibt bald nichts mehr übrig. Des weiteren ist er nach dem Umzug finanziell gar nicht mehr in der Lage zur Arbeit zu kommen. Gelten nicht Fahrtkosten zur Arbeit als Sonderausgabe? Selbstverständlich ist er verzweifelt wie es in Zukunft weiter gehen soll. Die Ämter lassen nicht mit sich reden. Ich war bei den Gesprächen dabei und bin entrüstet wie abwertend man dort behandelt wird. Obwohl man doch eine Einigung erzielen möchte
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

das Problem ist, dass der Selbstbehalt bei der Unterhaltsprüfung immer 1.080 EUR beträgt, aber natürlich immer ausgehend vonm Durchschnittseinkommen.

Bei einer Pfändung ist der Selbstbehaölt sogar noch geringer, d.h. wird gepfändet verbleiben oft weniger als 1.080 EUR.

Die Fahrtkosten zur Arbeit gelten als berufsbedingte Aufwendungen und sind natürlich abzugsfähig. Allerdings muss sich der Unterhaltsschuldner ggf. auf öffentliche Verkehrsmittel verweisen lassen, wenn diese günstiger sind und dadurch der Unterhal sichergestellt wird.

Die Ämter, dies ist auch bekannt, berechnen leider oftmals nicht korrekt und natürlich zu deren Gunsten. Es ist Ihrem Partner dringend zu empfehlen, sich an einen RA zu wenden, der ihn gegen die Ämter vertritt und seinerseits eine Unterhaltsberechnung vornimmt. Da die Verhältnisse beengt sind, kann Ihr Partner sich beim zuständigen Amtsgericht einen Beratungshilfeschein besorgen, sodass letztlich die Kosten des RA sich auf 15 EUR begrenzen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 5 Monaten.
Danke für die Antwort. Dann ist ja schon mal klar das es nicht rechtens ist das die Ämter zusammen 577 € verlangen. Allein das Jugendamt verlangt ja schon die 250 € plus die 230 aus der Pfändung. Dann wäre er ja schon unter 1080 €. Die Pfändung wird auch erst dann auf Eis gelegt wenn er die 250 € erstmals bezahlt hat.
Ich werde ihm dringend anraten sich einen Anwalt zu nehmen.
Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

unbedingt, sonst führt dies zu "unrechten" Ergebnissen.

Ich wünsche Ihnen und Ihrem Partner einen schönen Abend und alles Gute und würde mich noch über eine abschließende Bewertung freuen.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

bitte sind Sie noch so freundlich und nehmen noch eine Bewertung vor. Vielen Dank !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Experte:  S. Grass hat geantwortet vor 5 Monaten.

Sehr geehrte Fragestellerin,

teilen Sie doch bitte mit, was einer Bewertung für die Ihnen erteilten Antworten entgegensteht. Ich bitte Sie um Aufrichtigkeit !

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass