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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 500
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Urheberrecht /
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Ich weiß nicht, was die passende Kategorie ist. Es geht um

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich weiß nicht, was die passende Kategorie ist. Es geht um den Verkauf eines kleinen Gartengrundstücks. Meine 25jähreige Tochter hat es vor einigen Jahren geerbt. Die Stadt hatte ein Vorkaufsrecht. Uns wurde gesagt, das wir das Grundstück an die Stadt verkaufen müssen. Das haben wir auch geglaubt, warum auch nicht. Die Stadt machte uns ein Angebot, meine Tochter hat den Verkauf organisiert. Teil des Verkaufs war eine "Teilweise Räumung" Dies wurde mit einer städtischen Mitarbeiterin abgesprochen, es handelte sich um ein paar Autoreifen und Werkzeuge. Diese sollten eventuell vom neuen Mieter übernommen werden. Beim Vertragsabschluß hatte meine Tochter keine Zeit. Da ich von einem Krankenhausaufenthalt meiner Tochter (nach einem schweren Autounfall, sie ist inzwischen genesen) noch eine Betreuung hatte, riet mir der Notar, für meine Tochter zu unterschreiben. Das wäre angeblich überhaupt kein Problem. Wir haben das geglaubt, warum auch nicht. Die "teilweise Räumung" wurde besprochen und im Vertrag gekennzeichnet, da es nicht korrekt drinstand. Mit wurde gesagt, das dies im Vertrag geändert würde. Das habe ich geglaubt, warum auch nicht, und stellvertretend für meine Tochter unterschrieben. Es erreichte uns eine Nachricht, das alles erledigt sei (leider kein Beleg), und wir haben uns gefreut. Dann, 2 Monate später, war die verantwortliche städtische Mitarbeiterin nicht mehr da, stattdessen eine sehr agressive Dame, die auf die komplette Räumung bestand. Einschließlich Abrissarbeiten. ca. 2 Tage Arbeit für einen Bautrupp von 6 Mann und ein Kran. Im Notarvertrag war die besprochene Änderung einfach nicht durchgeführt worden. Eine weitere Konsequenz war, dass das Amtsgericht den Vertrag nicht freigibt, sondern nun ein Gutachten fordert, das in keinem Verhältnis zum Wert des Grundstücks steht. Allerdings hat das Amtsgericht recht, denn inzwischen haben wir erfahren, dass wir gar nicht an die Stadt hätten verkaufen müssen und der Preis zu niedrig war. Von der agressiven neuen Städischen Mitarbeiterin wird uns nun eine hohe Strafe angedroht. Können wir von dem Vertrag zurücktreten? Wie ? Kosten? Haftung? Wir sind mir der Situation echt überfordert, denn dass und eine Stadt und ein Notar über den Tisch ziehen, hatten wir tatsächlihc nicht erwartet. Vertragsrecht? Immobilienrecht? Wir haben keine Ahnung . Und unsere Mittel reichen inzwischen auch nicht mehr, das Grundstück wurde ja verkauft, weil meine Tochter das Geld währen ihrere Ausbildung dringend gebraucht hätte. MfG

Sehr geehrte(r) Ratsuchende(r),

vielen Dank für die Nutzung von JustAnswer. Gerne will ich Ihnen Ihre Frage auf Grundlage des geschilderten Sachverhalts beantworten und Ihnen bei Ihrem Anliegen weiterhelfen.

Es könnte eine Anfechtung des Vertrages nach § 119 BGB in Frage kommen, wenn Sie sich bei Vertragsschluss über wesentliche Vertragsgrundlagen irrten.

Weiter könnte man damit argumentieren, dass Sie keine Vollmacht hatten und nicht für Ihre Tochter unterschreiben durften. Somit wäre die Immobilie noch nicht verkauft.

Auch ist darüber nachzudenken, dass Sie die Stadt getäuscht hat. Denn durch das Vorkaufsrecht sind Sie nicht gehalten, ein Vertrag der Stadt anzunehmen. Sie könnten auf dem freien Markt einen Kaufinteressenten suchen und zu dem Preis, zu welchem dieser das Haus kaufen will, kann die Stadt sodann in den Vertrag eintreten.

Aufgrund der Komplexität des weiteren korrekten Vorgehens rate ich Ihnen die Hinzuziehung eines Rechtsanwalts an, welcher Sie in hiesiger Sache ggü. der Stadt vertritt.

Ich hoffe, Ihre Frage hinreichend beantwortet zu haben. Für weitere Fragen stehe ich über den Button "Experten antworten" zur Verfügung.

Über eine positive Bewertung Ihrerseits (anklicken von 3 bis 5 Bewertungssternen) für meine Ausführungen würde ich mich sehr freuen.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. Traub

-Rechtsanwalt-

Kunde: hat geantwortet vor 7 Monaten.
Das ich einen Anwalt brauche, ist ja wohl klar. Welches Rechtsgebiet ist das ? Vertragsrecht? Immobilienrecht (falls es das gibt) ?

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anwalt – Anfrage auf justanswer.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla aus 98739 Lichte imThüringer Wald und berate Sie gerne.

Ja, das betrifft den Bereich des Immobilienrechts.

Richtig, Sie hätten gar nicht an die Stadt verkaufen müssen!

Hier kommt wie bereits der Kollege gesagt hat eine Anfechtung in Betracht.

Sie sollten jetzt allerdings schnell handeln, und sich anwaltliche Hilfe vor Ort suchen.

Die Anfechtungsfrist beträgt maximal 1 Jahr ab Entdeckung der Täuschungm ansonsten weniger, nämlich sonst

muss sie unverzüglich, ohne schuldhaftes Zögern erfolgen!

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rechtsanwältin Jasmin Pesla, 98739 Lichte, Thüringen

überörtlich tätig

Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
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