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RAin Pesla
RAin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 460
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Urheberrecht / Schmerzensgeld /Arbeitsrecht ALG 2 Grundsicherung / Tierrecht / Strafrecht
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RAin Pesla ist jetzt online.

Hallo. Ich bin Studentin und habe mir für die letzten

Diese Antwort wurde bewertet:

Hallo.
Ich bin Studentin und habe mir für die letzten Semesterferien einen Aushilfsjob angenommen, den ich derzeit weiterhin nebenbei ausübe. Im März (Semesterferien) habe ich ca. 86 Stunden gearbeitet und hätte somit min. 774 Euro verdient. Am Ende des Monats wurde mir allerdings nur ein Abschlag in Höhe von 293,90 überwiesen,der restliche Betrag sollte heute zum 18.04. folgen. Da aber auch heute nichts mehr auf meinem Konto eingegangen ist, habe ich mich an meine Chefin gewandt, die mich auf zwei weitere Wochen vertröstet hat. In zwei weiteren Wochen wäre aber der Abschlag für diesen Monat fällig, in dem ich zum jetzigen Zeitpunkt ca. 468 Euro verdient habe, sodass ich das Geld für diesen Monat erst in 2 Monaten erhalten würde,was mir verständlicherweise eindeutig zu spät ist und auch vertraglich anders festgehalten wurde. Auch werden sich an die Arbeitsstunden meines Vertrages nicht gehalten. Morgen müsste ich normalerweise wieder arbeiten, da ich mein Geld aber wie gesagt vom letzten Monat noch nicht vollständig erhalten habe, sehe ich es nicht ein zu arbeiten, bis ich das vollständige Gehalt bekommen habe. Nun zu meiner Frage...Kann ich in diesem besonderen Fall meiner Chefin einfach einen Brief oder eine E-Mail schreiben, in der ich ihr meine Begründung schildere oder muss ich die Kündigungsfrist von 2 Wochen einhalten?
P.S.: Leider haben alle Aushilfen das gleiche Problem,ist also kein Einzelfall.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Sehr geehrter Fragestellerin,

vielen Dank für Ihre Anwalt – Anfrage auf justanswer.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla aus 98739 Lichte in Thüringenbei Neuhaus am Rennweg und berate Sie gerne.

Ihr Arbeitgeber befindet sich in Verzug.

Dass bedeutet einerseits, Sie können pauschal pro Verzug, auch bei nicht genügender Zahlung,

eine Verzugspauschale von 40 Euro je Fall verlangen.

Zahlt Ihr Arbeitgeber z.B. einen fälligen Lohn in 5 Teilbeträgen, könnten Sie diese Pauschale auch mehrfach verlangen.

Weiter macht sich Ihr Arbeitgeber Schadensersatzpflichtig, wenn Ihnen durch die verspätete Zahlung

Nachteile entstehen, z.B. Verzugszinsen bei der Bank oder Probleme mit dem Vermieter etc.

Hier hätte der Arbeitgeber den Schaden zu begleichen.

Weiter steht Ihnen ein sogenanntes Zurückbehaltungsrecht an Ihrer Leistung, Ihrer Arbeitserbringug zu.

Sie können daher Ihre Arbeit verweigern, bis bezahlt wird.

Sie sollten den Arbeitgeber dauf hinweisen und schriftlich fixieren (nicht nur anrufen),

dass Sie von all diesen Rechten Gebrauch machen, also

- die Pauschale einfordern 40 Euro

- Sich vorbehalten Schadensersatzansprüche geltend zu machen

- Ihre Arbeitsleistung vorerst bis zur vollständigen Zahlung zurückzuhalten.

Eine Kündigung aus diesen Gründen wäre missbräuchlich.

Dann wehren Sie sich mit einer Kündigungssschutzklage.

Diese hätte auch guten Erfolgschancen wenn eingentlich zu wenig Mitarbeiter für die Eröffnung des Schutzbereichs des Kündigungsschutzgesetzes vorhanden wären. Sie bekämen ann für den Verluust des Arbeitsplatzes auch noch eine Abfindung.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Nachfragen bleiben danach selbstverständlich weiterhinmöglich.

Durch die Bewertung können Sie auch später wieder jederzeitin die Frage einsteigen/zurückkommen.

Wenn Sie mit meiner Antwort besonders zufrieden waren,können sie auch eine Bonuszahlung veranlassen.

Hinweis: Für nicht bewertete Antworten wird keineanwaltliche aftung übernommen.

Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rechtsanwältin Jasmin Pesla, 98739 Lichte, Thüringen

überörtlich tätig

RAin Pesla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.