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Rechtsanwältin Pesla
Rechtsanwältin Pesla, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 501
Erfahrung:  Zivilrecht / Vertragsrecht / Abmahnrecht / Onlinerecht / Urheberrecht /
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Rechtsanwältin Pesla ist jetzt online.

Ich verstehe unsere Gesetzgebung nicht mehr. Als Vermieter

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich verstehe unsere Gesetzgebung nicht mehr.
Als Vermieter habe ich einen Mieter ,der über längere Zeit Anteile der Miete und Anteile der Betriebskosten nicht gezahlt hat. Nun habe ich über meinen Anwalt den geschuldeten Betrag in Höhe von 1.600,00 EUR einklagen lassen. Das Ergebnist ist :
Das Gericht hat den Schadensverursacher festgestellt. Das Gericht hat die Höhe des geschuldeten Betrages festgestellt. Das Gericht hat den Obergerichtsvollzieher mit der Feststellung der pfändbaren Vermögenswerte beauftragt. Pfändbare Vermögenswerte waren nicht vorhanden. Der Schuldner ist aber als Elektriker berufstätig. Nach mündliicher Abfrage soll der Schuldner einen Verdienst haben, der unterhalb der Lohnpfändung liegt. Einen Beweis dafür gibt es nicht. Muss ja nicht stimmen.
Nun sagt mein Anwalt ,der Schuldner braucht die nicht gezahlten Beträge für Netto Miete und verauslagte Nebenkosten nicht zu bezahlen. Ist das nicht vorsätzlicher Betrug ?
Greift da nicht die Drittschuldner Regelung ? Warum müssen dann andere Mieter deren Einkommen auch unterhalb der Pfändungsgrennze liegen ,überhaupt noch Miete zahlen ?
Iat das alles nicht strafbar ? Ich habe die Kosten für Wass, Heizug u.a. verauslagt, das ist doch eine Warenlieferung die nicht bezahlt wurde.

Sehr geehrte Fragestellerin, Sehr geehrter Fragesteller,

gerne beantworte ich Ihnen Ihre Frage. Bitte haben Sie einen Moment Geduld.

Sehr geehrter Fragesteller,

vielen Dank für Ihre Anwalt – Anfrage auf justanswer.

Ich bin Frau Rechtsanwältin Pesla aus 98739 Lichte in Thüringenbei Neuhaus am Rennweg und berate Sie gerne.

So brutal es sich anhören mag:

Sie sollten nicht auf Zahlung klagen.

Kündigen Sie dem Mieter fristlos (wenn er mit mehr als einer Miete im Verzug ist).

Es gibt von diesem Mieter offenbar nichts zu holen.

Mit jedem weiteren Monat wird die Schuld größer werden.

Wie lange wollen Sie das mitmachen?

Natürlich muss er Mieter zahlen.

Das Gericht hat ja alles geprüft und befunden, dass es kein Mietkürzungsrecht gibt.

Je länger Sie warten, desto größer wird ihr Schaden.

Handeln Sie.

Wenn die Kündigung kommt, kann der Mieter immer noch reagieren.

Wenn er dann bald zahlt, ist die Kündigung wieder vom Tisch und alle sind zufrieden.

WEnn nicht, wissen Sie, Ihr Schaden dadurch wird immer größer werden.

Mietbetrug könnte sein bei "Eingehungsbetrug",

wenn der Mieter bei Unterzeichnung vom Mietvertrag weiß, er kann nicht zahlen- nur dann!

Kann angenommen werden, wenn der Mieter gleich die erste Miete nicht bezahlt.

Dann könnte eine Strafanzeige erfolgreich sein.

Natürlich könnte dabei der Mieter plausieble Gründe liefern.

Aber eine Kündigung verhindert es nicht, auch wenn keine strafrechtliche Verurteilung ergehen wird.

Ich hoffe, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Nachfragen bleiben danach selbstverständlich weiterhinmöglich.

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Ich wünsche Ihnen alles Gute!

Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rechtsanwältin Jasmin Pesla, 98739 Lichte, Thüringen

überörtlich tätig

Sehr geehrter Fragesteller,

wie ich sehe, haben Sie meine Antwort bereits gelesen.

War etwas unverständlich?

Ist eine Frage offengeblieben?

War etwas abderes passiert? Ist der Mieter gegangen

Wenn nicht, so hoffe ich, ich konnte Ihnen weiterhelfen.

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Nachfragen bleiben danach selbstverständlich weiterhinmöglich.

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Mit freundlichen Grüßen

Ihre Rechtsanwältin Jasmin Pesla, 98739 Lichte, Thüringenbei Neuhaus am Rennweg

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrte Frau Pesla !
Das Mietverhältnis wurde mit viel Aufwand beendet. Mietschulden in Höhe von 1.600,00 EUR und die Anwaltskosten bleiben übrig. Darin enthalten sind die Lieferung von Waren. Der Mieter hat Waren, so u.a. Wasser, Heizungsenergie erhalten. Wenn Sie im Supermart einkaufen, brauchen Sie dann auch nicht bezahlen ,wenn Ihr Einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze liegt ? Genau um diese Frage geht es. Keine rechtsberatung. Ich bitte um eine allgemeine Antwort. Dann begleiche ich auch Ihre Forderung.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrich Szoebb

Wenn das Mietverhältnis beendet ist, und der Mieter noch Schulden hatte, und sein einkommen unterhalb der Pfändungsgrenze liegt, bleibt ihnen nur die Möglichkeit, immer wieder 30 Jahre lang in die Vollstreckung zu gehen oder die Forderung an ein Inkassounternehmen zu verkaufen. Ob das Geld tatsächlich unter der Pfändungsgrenze liegt prüft der Gerichtsvollzieher im Rahmen der Vermögensauskunft (früher Eidesstattliche Versicherung) anhand des Steuerbescheids.

Rechtsanwältin Pesla und weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.