So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an RHGAnwalt.
RHGAnwalt
RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 936
Erfahrung:  Dipl. Forstwirt (univ.) Mediator Fachanwalt für Familienrecht Systemischer Berater
98035192
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
RHGAnwalt ist jetzt online.

die Mutter meiner getrennt lebenden Frau hatte vor etwa 11

Kundenfrage

die Mutter meiner getrennt lebenden Frau hatte vor etwa 11 Jahren eine Affaire mit einem Rechtsanwalt. Aufgrund dieser Affaire ist ein Kind entstanden. Als der Rechtsanwalt meiner verheiraten Schwiegermutter jedoch klarmachte, dass er keine feste Beziehung mit ihr führen möchte, gab sie ihrem Ehemann somit die Chance wieder bei ihr einzuziehen unter der Bedingung ihr allerdings zu verzeihen. Mein Schwiegervater folgte dieser Bedingung und zog somit zum Wohle der gemeinsamen Kinder wieder in das Haus ein. Trotz aller Erschwernisse stellte sich aber auch kurz danach heraus, dass meine Schwiegermutter ungewollt bereits im dritten Monat schwanger war. Für mich war es völlig unverständlich, da ich wusste, dass zu diesem Zeitpunkt der Vater meiner Frau bereits seit Jahren sterilisiert war und die Mutter meiner Frau gar nicht mehr schwängern konnte. Dennoch behielt ich aus Taktgefühl zu meiner Frau, ihrer Mutter, ihrem Vater und ihren Geschwistern diese Information für mich, um nicht noch mehr Unruhe und Spannung in die Ehe und schließlich auch in das Familienleben reinzubringen. Zudem wendete sich plötzlich das Blatt. Denn die Eltern meiner Frau standen kurz vor der Privatinsolvenz und mussten das Haus verkaufen und so hat sie aus gutem Grund die Risikoschwangerschaft mit über 40 Jahren auch nicht abbrechen wollen, obwohl sie mit starken Blutungen bereits ins Krankenhaus eingeliefert wurde und von der eigentlichen Zwillingschwangerschaft am Ende nur noch ein Kind übrigblieb. Wuterfüllt aufgrund ihrer großen Liebesenttäuschung mit dem Anwalt, drohte sie ihm gegenüber seiner vermögenden Lebensgefährtin auszupacken und forderte somit nicht nur von ihrer Affaire regelmäßige Zahlungen für allerlei Zwecke, sondern auch gleichzeitig von ihrem Ehemann das uneheliche Kind zu akzeptieren. Aus der schweren finanziellen Situation heraus, einigten sich somit alle Beteiligten wie folgt:

- Der Ehemann meiner Schwiegermutter hat auf Verlangen von dem Rechtsanwalt (= Affaire und eigentlicher Vater des Kindes) die Vaterschaft anerkannt.
- Der Rechtsanwalt lässt seitdem diverse Zahlungen regelmäßig in bar in Richtung meiner Schwiegermutter fließen.
- Aufgrund der Zahlungen schweigen seitdem sowohl meine Schwiegermutter als auch mein Schwiegervater.

Nun vertritt dieser Anwalt wie eine Marionette meine getrennt lebende Ehefrau kostenfrei, da er vermutlich im Zwiespalt steht. Schnell stellte sich heraus, dass die Gespräche lediglich zwischen ihm und seiner damaligen Affaire (meine Schwiegermutter) stattfinden. Auch die Unterschrift auf der Mandatsvollmacht ist von meiner Schwiegermutter gefälscht worden. Ein Gutachten, welches mir bereits vorliegt, bestätigt diese Tatsache nun auch. Des Weiteren stellte sich heraus, dass der Anwalt versucht hatte, von meiner ersten Unterhaltszahlung rund 200 EUR einzukassieren. Das Geld sollte nämlich auf eines seiner Kanzleikonten (kein Treuhandkonto oder ähnliches) überwiesen werden und anschließend meiner Frau weitergeleitet werden. Da meine Frau erst über mich erfahren hatte, wie viel Geld sie von mir zu erwarten hatte, wunderte sie sich im Nachhinein darüber das 200 EUR fehlten. Nach ca. 1 Monat hat er ihr dann das Geld schließlich überwiesen mit der Begründung, dass die Kanzlei in Vorleistung für meine Frau getreten wäre und nun der Rest folgen würde, da angeblich noch kein Geld von mir überwiesen wurde. Tatsächlich war es aber so, dass ich das Geld pünktlich überwiesen hatte und eine Gutschrift innerhalb Deutschland auch nicht ein Monat dauert. Von welchem Konto er den Rest überwiesen hat weiß ich nicht. Ich vermute aufgrund des einen Monats von seinem Privatkonto statt über die Kanzlei.

Meine Fragen wären somit:

Liegt aufgrund der bewussten Absprache bzgl. der Vaterschaftsanerkennung und der "Schweigegelder" eine organisierte Kriminalität in Form einer Steuerhinterziehung seitens meiner Schwiegereltern vor und vom Rechtsanwalt die Beihilfe zur Steuerhinterziehung? Natürlich würden alle Parteien stets behaupten, dass keine Gelder geflossen wären, wenn es zu einer Anzeige meinerseits käme.

Lässt sich die Veruntreuung von Fremdgelder anzeigen auch wenn die Summe lediglich 200 EUR beträgt? Was wäre die Konsequenz für den Anwalt?

Seit Oktober 2017 leiste ich Unterhaltszahlungen mit der gefälschten Vollmacht. Meiner Frau war die Fälschung bekannt, da sie schließlich die Mutter zu diesem ominösen Anwalt hingeschickt hatte und selbst keinen Auftrag erteilt hatte, aber bewusst auf meine Zahlungen wartet. Schließlich hat sie es mir im März sogar gestanden, woraufhin ich dann sofort ein Gutachten erstellen ließ. Kann ich alle Unterhaltszahlungen zurückverlangen aufgrund dieser Nichtigkeit?

Welche Strafen stehen meiner Schwiegermutter, dem Anwalt, meinem Schwiegervater und meiner Frau bevor? Das ganze kommt mir nicht nur so vor, sondern fühlt sich auch wie eine abgesprochene Bande für mich an.

Vielen Dank ***** *****öne Grüße

Gepostet: vor 8 Monaten.
Kategorie: Recht & Justiz
Experte:  daniela-mod hat geantwortet vor 8 Monaten.
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
aufgrund einer Überprüfung haben wir festgestellt, dass Ihre o.a. Frage bisher leider noch nicht beantwortet wurde.
Wir haben Ihre Frage kostenlos unter einer erhöhten Priorität eingestuft, und unsere Experten erneut informiert, sich mit Ihrem Problem zu beschäftigen.
Sollten Sie in den nächsten Tagen keine Antwort erhalten, bitten wir Sie, sich mit uns über
***@******.*** oder telefonisch von Montags-Freitags von 10:00-18:00 unter
Deutschland: 0800(###) ###-####
Österreich: 0800 802136
Schweiz: 0800 820064
in Verbindung zu setzen.
Vielen Dank ***** ***** Geduld.
Ihr JustAnswer Moderatoren-Team
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Sehr geehrter Fragesteller,

In Kürze beantworte ich Ihnen Ihre Anfrage, Sie ist doch recht umfangreich. Vielen Dank für Ihre Geduld.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Gerne komme ich auf Ihre Anfrage zurück:

Hinsichtlich der Vaterschaft ist allenfalls die rechtliche Vaterschaft von Bedeutung: Vater ist, wer zum Zeitpunkt der Geburt mit der Mutter verheiratet ist, unabhängig von den biologischen Tatsachen - dem damals bereits zeugungsunfähigen Vater wäre die Möglichkeit gegeben gewesen, diese anzufechten. Da er dies nicht innerhalb der gesetzlichen Frist getan hat, ist hier nichts mehr zu machen.

Etwaige Zahlungen/Zuwendungen sind unschädlich. Eine Steuerhinterziehung kann hier nicht gesehen werden, da diese Zahlungen aus versteuertem Einkommen erfolgen müssten - die Zahlungen aber nicht steuerpflichtig sind, die Voraussetzungen des begrenzten Realsplittings sind nicht gegeben.

Die Veruntreuung von Fremdgeld ist auch bei Kleinstbeträgen nicht hinzunehmen.

Wenn die Ehefrau die Vollmachtserteilung gewollt und gebilligt hat, wäre von einer Eretilung in Vertretung auszugehen - die Strafbarkeit wäre daher fraglich.

Kunde: hat geantwortet vor 8 Monaten.
Vielen Dank für die Auskunft. Allerdings hat der Anwalt die Vollmacht beglaubigt und es so aussehen lassen, dass meine getrennt lebende Ehefrau unterschrieben hätte. Meines Erachtens liegt Urkundenfälschung vor.
Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Grundsätzlich möchte ich Ihnen aber raten, sich ganz auf die Rechtsfragen im Zusammenhang der Trennung zu konzentrieren-amBesten mit fundierter fachanwaltlicher Begleitung. Ich weiß aus langjähriger Erfahrung, dass sich Mandanten im Trennungslonflikt leicht auf Nebenkriegsschauplätze locken lassen - und damit Zeit und Geld und Kapazität verschleudert werden, die Gegenseite kann so etwas dann zum eigenen Vorteil nutzen.

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Fachanwalt für Familienrecht

Experte:  RHGAnwalt hat geantwortet vor 8 Monaten.

Wenn es was nützt, könnten Sie den Sachverhalt bei der Staatsanwaltschaft und der Rechtsanwaltskammer zur Anzeige bringen- wenn Sie damit rechnen, dass es vielleicht eingestellt wird so ist es dennoch Sand im gegnerischen Getriebe- wenn was hängen bleibt, umso besser