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RHGAnwalt, Rechtsanwalt
Kategorie: Recht & Justiz
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wenn man ALG2 bezieht, dann hat man ja das Recht

Diese Antwort wurde bewertet:

wenn man ALG2 bezieht, dann hat man ja das Recht einen Anwalt, z. B. gegen den ALG2-Bescheid "kostenlos" zu bekommen bzw. zu beantragen. Wie sieht das bei ALG1 aus, wenn man einen Widerspruch gegen den Bescheid vom Arbeitsamt machen will. Bekommt man da auch den Anwalt kostenlos, wenn man ein entsprechendes Formular ausfüllt oder sind die Kriterien/Voraussetzungen da höher?

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Sehr geehrter Fragesteller,

Sie müssten, auch wenn es gegen einen Bescheid zum ALG 1 geht, bei Ihrem zuständigen Amtsgericht beantragen, einen Berechtigungsschein für Beratungshilfe zu bekommen.

Das hängt nun nicht davon ab, ob Sie ALG 1 oder 2 bekommen, sondern davon, ob Sie die wirtschaftlichen Voraussetzungen erfüllen. Der Einfachheit halber hat der Gesetzgeber nur bestimmt, dass bei Vorlage eines HArtz-IV-Bescheides das Gericht nicht nochmals prüfen muss, weil da schon klar ist, dass derjenige am Existenzminimum lebt.

Die Bewilligung ist aber nicht davon abhängig, ob es gegen das Jobcenter geht (Beratungshilfe kann man auch für ganz andere Sachen, in denen Rechtsrat erforderlich ist, bekommen)

Am Besten ist, Sie sprechen bei Ihrem zuständigen Gericht vor, legen Ihre Einkommensverhältnisse offen - und: ganz wichtig: Kosten für Unterkunft und Heizung, Unterhaltsverpflichtungen (auch wenn Sie verheiratet wären und Kinder im eigenen Haushalt haben) und aktuelle Kontoauszüge.

Vergessen Sie nicht, dass Sie schon jetzt fristwahrend Widerspruch einlegen müssen, nicht, dass die Sache allein wegen Fristablauf verloren geht...

Ich hoffe, dass ich Ihnen hiermit weiter helfen konnte und freue mich auf Ihre wohlwollende Bewertung

Herzlichst Ihr

Roland Hoheisel-Gruler

Rechtsanwalt

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