So funktioniert JustAnswer:
  • Fragen Sie einen Experten
    Tausende Experten in über 200 Kategorien.
  • Erhalten Sie eine professionelle Antwort
    Per E-Mail oder sofortiger Benachrichtigung, während Sie auf unserer Website warten. Stellen Sie ggf. weitere Anschlussfragen.
  • 100%ige Zufriedenheit garantiert
    Bewerten Sie die erhaltene Antwort.
Stellen Sie Ihre Frage an S. Grass.
S. Grass
S. Grass, Rechtsanwältin
Kategorie: Recht & Justiz
Zufriedene Kunden: 6930
Erfahrung:  Mehrjährige Berufserfahrung
52374836
Geben Sie Ihre Frage in der Kategorie Recht & Justiz hier ein
S. Grass ist jetzt online.

Ich habe 2013 eine vermietete Eigentumswohnung verkauft. Die

Diese Antwort wurde bewertet:

Ich habe im Jahre Juni 2013 eine vermietete Eigentumswohnung verkauft.
Die Käufer beabsichtigten die Eigennutzung. Die Mietpartei kündigte selbst und zog zeitnah aus.
Der Kaufvertrag wurde rechtswirksam beim Notar geschlossen.
Die Käufer zahlten, auch auf Anforderung nicht und fichten Selbigen wegen arglistiger Täuschung an.
Den Prozess vor dem LG ging für sie vollumfänglich verloren.
Der Vertrag wurde im Februar 2015 notariell aufgehoben, Löschung Auflassung im Mai 2015.
Die Berufung beim OLG haben sie auf Anraten des Selbigen zurückgezogen.
Die Wohnung wurde neu verkauft, Mehrerlös 5´tsd, zum Juni 2015.
Durch die Nichtabnahme und bis zur Erklärung der Selbigen konnte ich weder neu vermieten als auch anderweitig veräußern, da ich mich bei einer möglichen Rückbesinnung der Käufer auf Vollzug die Kaufsache nicht mit den zugesicherten Eigenschaften hätte übergeben können und somit selber schadensersatzpflichtig gemacht hätte.
Hier entstand mir ein nun finanzieller Schaden.
Im Einzelnen:
• Ein zweites Mal Maklerkosten
• Finanzierungskosten zwischen vereinbarter Übergabe und „Neuer“
• Mietausfall
• Stetige Objektbetreuung vor Ort wegen Sanierungsarbeiten zu Lasten der WEG (ich wohne nicht vor Ort) in Form von Zeit und KM
• Kosten Hausverwaltung (Wohngeld etc.)
• Eine Sonderumlage in dieser Zeit
• Aufrechterhaltung: Grundsteuer, Strom, Wasser, Gas
• Löschungskosten der 1. Partei für Verkauf an 2. Partei
Meine Frage bezieht sich nun auf den möglichen Schadensersatz:
Haben die Käufer Schadensersatz zu leisten und wenn ja in welchem Umfang ist Vorgenanntes hierzu qualifiziert?
Vielen Dank ***** ***** Aufmerksamkeit

Sehr geehrter Fragesteller,

war die zugesicherte Eigenschaft die "leerung" der Wohnung ? Wären die Mieter auch ausgezogen, wenn Sie nicht verkauft hätten ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
Nein, "leerung" nicht Vertragsbestandteil.
Ja/Nein aber eher Ja :-)
Mit freundlichem Gruß

Sehr geehrter Fragesteller,

was verbirgt sich dann unter der "zugesicherten Eigenschaften" ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 9 Tagen.
bestehender Mietvertrag und Zustand.

Sehr geehrter Fragesteller,

danke, ***** ***** Justanswer genutzt haben und den Nachtrag.

Die Käufer müssen alle Schäden ersetzen, die durch das vertragswidrige Verhalten entstanden sind.

Dies sind:

- Maklerkosten

-Finanzierungskosten

-Kosten Hausverwaltung

-Löschungskosten

- verbrauchsunabhägige Kosten, wie Grundsteuer

Schwierig ist es bei:

-Mietausfall: hier hat der Mieter unabhängig vom Kaufvertrag gekündigt. Der Umstand, dass Sie nicht neu vermietet haben, wird man dem Käufer unter dem Gesichtspunkt der Schadensminderungspflicht (sie hätten z.B. befristet vermieten müssen, nicht anlasten können.

- Objektbetreuung und Sonderumlagen: Dies steigern ggf. den Wert der Immobilie und wären damit nicht wirklich ein Schaden

- Die Verbrauchskosten (Strom, Wasser usw) hat immer derjenige zu zahlen, der sie konsuliert hat.

Ich hoffe, Ihnen einen Überblick gegeben zu haben und darf Sie um Bewertung der Antwort bitten. Falls noch Fragen bestehen, teilen Sie dies bitte mit.

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Sehr geehrter Fragesteller,

haben Sie weitere Fragen ?

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

Kunde: hat geantwortet vor 8 Tagen.
Guten Morgen Frau RAe Grass,entschuldigen Sie, dass ich mich gestern nicht mehr zurückmelden konnte.
Wir hatten hier ein schweres Unwetter mit Hagel etc. und mein Hund zeichnete
sich in seiner Zweit-Identität als Zitteraal aus :-)Ich bedanke ***** *****ür Ihre Ausführungen. Dem folgend ist der/die Stichtage natürlich
relevant, als da wären:
- Beginn: notariell vereinbarter Übergabetermin zzgl. mögl. Frist
- Ende: Erklärung der Nichtabnahme, Neuverkauf oder neuer ÜbergabeterminVielen Dank ***** ***** guten Start in den Tag

Sehr geehrter Fragesteller,

genau, abzustellen ist auf den Zeitpunkt "wann wäre die Immobilie vom Käufer übernommen werden bzw. die Belastungen der Immobilie. "

Mit freundlichen Grüßen

RA Grass

S. Grass und 2 weitere Experten für Recht & Justiz sind bereit, Ihnen zu helfen.